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Das Haus an der Paulikirche: Kriminalroman

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Geködert durch eine ihm vertraute Betreffzeile, öffnet der Physiker Dr. Moses Ajayi die Mail eines Absenders, der sich Blackwolf437 nennt. Sie enthält nichts als das Bild zweier Afro-Europäer, eines Mannes und eines Jungen, aneinandergekettet wie Sklaven. Der Mann trägt Ajayis Kopf. Dass er aber auch das angsterfüllte Kind auf dem Bild ist, kann eigentlich niemand außer ihm wissen. Oder doch? In der Nacht trifft noch eine zweite rätselhafte Mail ein, und Ajayi fürchtet um das Leben seiner Frau.
Vom ersten Kapitel an nimmt der Leser teil an Ajayis Versuchen, herauszufinden, wer dieses perfide und tödliche Spiel treibt. Puzzlesteine werden zusammengefügt, bis sich ein Bild ergibt, das Ajayi sich nicht erschließen konnte und wollte.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 221 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783864123504
Verlag Leda Verlag
Dateigröße 456 KB
eBook
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Spannung und Vielschichtigkeit
von einer Kundin/einem Kunden aus braunschweig am 15.05.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es beginnt mit einer rätselhaften E-Mail, die der Physiker Dr. Moses Ajayi – zugleich die Erzählerfigur - von einem Blackwolf 437 erhält. Die Betreffzeile entspricht dem Thema des Physikkurses, den der Lehrer Ajayi unterrichtet. Im Anhang eine bearbeitete Fotografie, in der er selbst als Opfer einer brutalen... Es beginnt mit einer rätselhaften E-Mail, die der Physiker Dr. Moses Ajayi – zugleich die Erzählerfigur - von einem Blackwolf 437 erhält. Die Betreffzeile entspricht dem Thema des Physikkurses, den der Lehrer Ajayi unterrichtet. Im Anhang eine bearbeitete Fotografie, in der er selbst als Opfer einer brutalen Darstellung aus der Kolonialzeit erscheint. Eine Mail, die ihm, dem Schwarzen, aber auch die intimsten Verletzungen seiner Lebensgeschichte vorführt. Wer kennt diese Geschichte? Wer hasst ihn so? Kann es ein Schüler gewesen sein? Aber wer sonst? Die Mail ist eine erste Spur, die den Leser in das Leben von Ajayi stößt. Ein spannender Einstieg. So eingestimmt, erscheint uns die Figur Ajayi in dem Roman zunächst als Opfer. Doch dann gibt es einen Mord an dem jungen Geliebten seiner Frau und man ist sich nicht mehr sicher, ob seine Selbstdarstellung der Wahrheit entspricht. Es gibt Verstrickungen im Leben Ajayis, berufliche Wege, Liebesbeziehungen, die alle auf raffinierte Weise mit dieser Mail in Verbindung gebracht werden. Ajayi ermittelt parallel zur Polizei, um seine Unschuld zu beweisen. Nach und nach erst lüftet der Autor, Klaus Nührig, die Geheimnisse eines Lebens, das auch das Leben eines Schwarzen in Deutschland ist. Das spielt hinein, es geht um unterschwelligen Rassismus, der von Ajayi empfindsam aufgesogen und erspürt wird und sein Handeln und Denken beeinflusst. Den Leser hingegen zieht es in diese Geschichte, weil sie geschickt und spannend aufgebaut ist und man nie sicher sein kann, auf welcher Seite die handelnden Personen tatsächlich stehen. Dabei bekommt man Einblicke in das Milieu von Künstlern in der Provinz, die in diesem Fall die Stadt Braunschweig ist, wo Klaus Nührig seine Geschichte angesiedelt hat. Es geht um enttäuschte Liebe, um Eifersucht, um berufliches Scheitern. Es gelingt dem Autor einerseits, die Kriminalgeschichte voranzutreiben und den Leser mitzunehmen in die Verzweigungen der Lebenswelt des Moses Ajayi. Zugleich gibt er den einzelnen Figuren in ihrem Handeln eine glaubhafte, weil nicht eindimensionale Psychologie. Mal möchte der Leser Ajayi folgen, dann wieder wirkt er plötzlich unsympathisch, überraschend roh. Bis zum Schluss ist man vor Überraschungen nicht sicher. Das macht, finde ich, einen guten Krimi aus.