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Das Fremde Meer

Roman

(10)
Rezension
"Katharina Hartwell ist eine Erzählerin aus Überzeugung. In ihrer Generation gibt es nicht so viele davon.", DIE WELT kompakt, Dana Buchzik, 24.07.2013
Portrait
Katharina Hartwell, 1984 geboren, studierte Anglistik und Amerikanistik sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie war u.a. Gewinnerin des MDR-Literaturpreises und Stipendiatin des Landes Hessen und des Freistaates Sachsen. 2013 war sie die Sylter Inselschreiberin. Ihr erster Roman »Das Fremde Meer« wurde begeistert aufgenommen und mit dem Hallertauer Debütpreis und dem Förderpreis für phantastische Literatur Seraph ausgezeichnet. 2015 erschien ihr Roman »Der Dieb in der Nacht«. Sie lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.07.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783827076748
Verlag EBook Berlin Verlag
Dateigröße 1760 KB
eBook
10,99
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„Geschichten²“

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

„Ich möchte von uns erzählen.“
Das Zitat aus diesem außerordentlichen Debütroman liest sich wie das Motto einer Geschichte, die ihrerseits zehn Geschichten enthält. Zehn Geschichten, die auf immer neue Weise von einer Beziehung zweier Menschen erzählen, die sich erst finden müssen, um dann gemeinsam die scheinbar unüberwindbaren Hindernisse hinter sich lassen zu können.

Doch von Beginn an: Marie steht an einem Nullpunkt in ihrem Leben. Sie schreibt die Dissertation die sie nie schreiben wollte, lebt an einem Ort an dem sie sich unwohl fühlt und befindet sich schon seit Längerem in einer emotionalen Schieflage. „Doch statt des großen Zusammenbruchs kommst du.“

Und diesem, den LeserInnen lange Zeit unbekannten Du (Jan) erzählt Marie jene zehn Geschichten; es sind nicht direkt Marie und Jan, die in diesen Geschichten vorkommen, sondern Moira und Jonas, Miran und Julian, Milena und Jakob… Diese Figuren begegnen sich als Unsterblicher und Geistermedium in einem Zirkus, als HysteriepatientInnen in einer Pariser Nervenheilanstalt des 19. Jahrhunderts, Prinzessin und Prinz, als heranwachsende Jugendliche auf zwei benachbarten Leuchtturminseln… Allen Geschichten gemein ist eine unerklärbare, stetig anwachsende schwarze Leere, welche die beiden Liebenden bedroht, sich zwischen sie schiebt und ihr Miteinander auseinander zu reißen droht.

Diese Kurzgeschichten sind jeweils in Dreierbündel aneinander gereiht; dazwischen erzählt Marie direkt von sich, Jan und ihrer besonderen Beziehung zueinander. So wie jede der Kurzgeschichte von unterschiedlichen Facetten ihres Miteinanders erzählt, entschlüsseln sich einzelne Bestandteile dieser Kurzgeschichten erst nach und nach, je mehr über Marie und Jan selbst preisgegeben wird.

Um ein umgangssprachliches Klischee zu dreschen: Katharina Hartwells Roman ist mehr als die berühmte Summe seiner Teile: Jede einzelne der Kurzgeschichten eröffnet ein neues, einzigartiges Szenario, Erzählperspektiven wechseln, literarische Anleihen aus griechischem Drama bis hin zur Phantastik werden eingebunden und immer wieder tauchen Querverweise auf, die überraschende Verbindungen zwischen einzelnen Erzählungen eröffnen.

Die besondere Faszination dieses Buchs entsteht auf der einen Seite durch das intensive Eintauchen in die einzelnen Geschichten für sich und auf der anderen Seite durch die kontinuierliche Suche nach dem, was diese Geschichten über Marie und Jan selbst erzählen und was am Ende jener Grund sein wird, warum Marie für ihren Geliebten jene Geschichten erzählt. „[…] und wir werden einige tausend Meilen reisen müssen, bis zum Rand der Welt und wieder zurück, bevor es mir möglich sein wird, auch die letzte Geschichte zu erzählen.“
„Ich möchte von uns erzählen.“
Das Zitat aus diesem außerordentlichen Debütroman liest sich wie das Motto einer Geschichte, die ihrerseits zehn Geschichten enthält. Zehn Geschichten, die auf immer neue Weise von einer Beziehung zweier Menschen erzählen, die sich erst finden müssen, um dann gemeinsam die scheinbar unüberwindbaren Hindernisse hinter sich lassen zu können.

Doch von Beginn an: Marie steht an einem Nullpunkt in ihrem Leben. Sie schreibt die Dissertation die sie nie schreiben wollte, lebt an einem Ort an dem sie sich unwohl fühlt und befindet sich schon seit Längerem in einer emotionalen Schieflage. „Doch statt des großen Zusammenbruchs kommst du.“

Und diesem, den LeserInnen lange Zeit unbekannten Du (Jan) erzählt Marie jene zehn Geschichten; es sind nicht direkt Marie und Jan, die in diesen Geschichten vorkommen, sondern Moira und Jonas, Miran und Julian, Milena und Jakob… Diese Figuren begegnen sich als Unsterblicher und Geistermedium in einem Zirkus, als HysteriepatientInnen in einer Pariser Nervenheilanstalt des 19. Jahrhunderts, Prinzessin und Prinz, als heranwachsende Jugendliche auf zwei benachbarten Leuchtturminseln… Allen Geschichten gemein ist eine unerklärbare, stetig anwachsende schwarze Leere, welche die beiden Liebenden bedroht, sich zwischen sie schiebt und ihr Miteinander auseinander zu reißen droht.

Diese Kurzgeschichten sind jeweils in Dreierbündel aneinander gereiht; dazwischen erzählt Marie direkt von sich, Jan und ihrer besonderen Beziehung zueinander. So wie jede der Kurzgeschichte von unterschiedlichen Facetten ihres Miteinanders erzählt, entschlüsseln sich einzelne Bestandteile dieser Kurzgeschichten erst nach und nach, je mehr über Marie und Jan selbst preisgegeben wird.

Um ein umgangssprachliches Klischee zu dreschen: Katharina Hartwells Roman ist mehr als die berühmte Summe seiner Teile: Jede einzelne der Kurzgeschichten eröffnet ein neues, einzigartiges Szenario, Erzählperspektiven wechseln, literarische Anleihen aus griechischem Drama bis hin zur Phantastik werden eingebunden und immer wieder tauchen Querverweise auf, die überraschende Verbindungen zwischen einzelnen Erzählungen eröffnen.

Die besondere Faszination dieses Buchs entsteht auf der einen Seite durch das intensive Eintauchen in die einzelnen Geschichten für sich und auf der anderen Seite durch die kontinuierliche Suche nach dem, was diese Geschichten über Marie und Jan selbst erzählen und was am Ende jener Grund sein wird, warum Marie für ihren Geliebten jene Geschichten erzählt. „[…] und wir werden einige tausend Meilen reisen müssen, bis zum Rand der Welt und wieder zurück, bevor es mir möglich sein wird, auch die letzte Geschichte zu erzählen.“

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  • Der Dieb in der Nacht
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    10,30
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    10,30

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
7
2
1
0
0

"Das fremde Meer"
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 19.07.2017
Bewertet: Taschenbuch

"Das fremde Meer" ist keine einfache Liebesgeschichte. Zehn Kapitel, zehn Geschichten, zehnmal die Erzählung einer Liebe - die Geschichte von Marie und Jan, erzählt durch unterschiedliche Genres, Welten und Zeiten. Wir folgen Moira und Jonas in der Wechselstadt. Wir begegnen Augustine und Jacques in der Pariser Salpêtrière. Prinzessin Miranda... "Das fremde Meer" ist keine einfache Liebesgeschichte. Zehn Kapitel, zehn Geschichten, zehnmal die Erzählung einer Liebe - die Geschichte von Marie und Jan, erzählt durch unterschiedliche Genres, Welten und Zeiten. Wir folgen Moira und Jonas in der Wechselstadt. Wir begegnen Augustine und Jacques in der Pariser Salpêtrière. Prinzessin Miranda und Prinz Miran sehen wir im Zauberwald, Ghostboy und Martha im Zirkus. Völlig unterschiedliche Begebenheiten und doch immer wieder die Geschichte dieser einen Liebe. Wiederkehrende Namen, wiederkehrende Personen und immer wieder ein Motiv: Heldin rettet Held. Katharina Hartwell hat eines dieser Bücher geschrieben, die ich nur schwer aus der Hand legen konnte und die mich glücklich zurücklassen. Es ist mehr als ein Roman; es ist der Versuch einer Rettung durch das Erzählen selbst.

von einer Kundin/einem Kunden am 26.10.2016
Bewertet: anderes Format

10 verschiedene Geschichten erzählen eine große Liebe. Sehr außergewöhnlich. Für alle die etwas "neues" suchen. Für geübte Leser und alle die Literatur gegenüber offen sind.

von einer Kundin/einem Kunden am 26.10.2016
Bewertet: anderes Format

Ein literarisches Kunstwerk über eine besondere Liebe. Sprachgewaltig, archaisch und soghaft. Mehrere Erzählungen setzen sich hier zu einem großen Ganzen zusammen.