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Das Dunkle Universum

Der Wettstreit Dunkler Materie und Dunkler Energie: Ist das Universum zum Sterben geboren?

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Die zweite Auflage dieses beliebten Werkes nimmt die Leser mit auf eine spannende Reise durch die Dunklen Komponenten des Kosmos und bis an die Grenzen unseres Wissens. Dunkle Materie und Dunkle Energie haben ganz offensichtlich einen gemeinsamen Ursprung, und dieser zwingt sie zu einem Wettstreit, dessen Ausgang für die Zukunft des Universums von entscheidender Bedeutung ist.

Dunkle Energie – sie ist überall und durchdringt den Kosmos. Aber was bewirkt sie und woraus besteht sie, und wie können wir sie überhaupt erkennen? Dunkle Materie - unsichtbar und doch mit großem Einfluss auf mächtige Materieansammlungen und riesige Galaxienhaufen. Was können wir über sie erfahren? 

Anschaulich und verständlich erläutert Adalbert Pauldrach, was die heutige Physik über Dunkle Energie und Dunkle Materie sagen kann. Dabei diskutiert der Autor modernste Erkenntnisse, kritisiert Theorien und zeichnet ein Bild unseres aktuellen Wissensstandes. Am Ende des Buches wird er die Leser mit einem verblüffenden Erklärungsversuch sogar über die Grenzen heutiger Erkenntnis hinaus blicken lassen. In der zweiten Auflage wurden unter anderem Kapitel zur Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie, zu Schwarzen Löchern und Ersten Sternen, zu Roten Überriesen und Cepheiden sowie zur Dunklen Materie und zur Dunklen Energie aktualisiert und erweitert. Neue Exkurse laden den interessierten Leser dazu ein, Zusammenhänge mit einfachen mathematischen Mitteln selbst nachzuvollziehen.

Ein spannendes Buch für Leser aller Altersstufen und Fachrichtungen und für alle, die mehr über unser Universum und dessen Zukunft wissen wollen. 

Portrait
Adalbert W.A. Pauldrach, Professor für Astrophysik, forscht und lehrt an der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 660
Erscheinungsdatum 12.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-662-52915-7
Verlag Springer
Maße (L/B/H) 24,1/16,3/3,2 cm
Gewicht 1302 g
Abbildungen 171 farbige Abbildungen, 172 farbige Tabellen, Bibliographie
Auflage 2. Auflage 2017
Buch (gebundene Ausgabe)
33,91
inkl. gesetzl. MwSt.
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dunkel und unbewiesen
von S.A.W aus Salzburg am 26.02.2018

Im ersten Teil des Buches gibt es nur Fragen. Fragen über Fragen, die unser gesamtes Weltbild in Frage stellen. Die Hypothesen von dunkler Materie und dunkler Energie sind nur erste Versuche mit dem Schock umzugehen, dass wir über 95% des Universums überhaupt nichts wissen, ja nicht einmal im Ansatz... Im ersten Teil des Buches gibt es nur Fragen. Fragen über Fragen, die unser gesamtes Weltbild in Frage stellen. Die Hypothesen von dunkler Materie und dunkler Energie sind nur erste Versuche mit dem Schock umzugehen, dass wir über 95% des Universums überhaupt nichts wissen, ja nicht einmal im Ansatz verstehen, was das Universum eigentlich zusammenhält. 1933 stellte der Astronom Zwicky fest, dass ein Galaxienhaufen aus 1000 Galaxien das 50-fache seiner sichtbaren Masse bräuchte, um nicht auseinanderzufliegen. Diese 49fach fehlende Materie bezeichnete er als „dunkle Materie“. 1960 stellte Vera Rubin fest, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Sterne viel zu groß ist, als dass man sie durch die Schwerkraft der Galaxie erklären könnte. Außerdem haben Galaxien einen Gravitationslinseneffekt der Lichtkrümmung, der nur durch locker um die Galaxie verteilte dunkle Materie erklärt werden kann. Die dunkle Energie wurde durch die kosmischen Leuchttürme (Supernovae vom Typ Ia) postuliert. Diese dunkle Energie soll eine fünfte Energieform (Quintessenz) neben den vier bekannten sein. Interessanterweise gab es vor 13,8 Mia Jahren keine dunkle Energie (nur dunkle und sichtbare Materie) während es jetzt hauptsächlich dunkle Energie gibt?????? (Warum sollen wir das glauben?) Die sichtbare Materie entsteht durch Masseverdichtungen. Dem wirkt aber der Silk-Effekt entgegen, der die Masse wieder gleich verteilt. Also was jetzt? Laut Urknalltheorie wäre das Universum ewig dunkel geblieben und hätte nie zu leuchtenden Sternen führen können. Es muss also noch einen unbekannten Trick gefunden haben, um Sterne zu zünden??? Das Buch versucht zwar, die aktuelle Universumstheorie verständlich zu erklären, scheitert aber kläglich. Dafür kann der Autor nichts, es muss wohl an der Theorie liegen. Das nervöse Herumrechnen der Physiker erinnert mich an schlecht vorbereitete Studenten bei Uni-Prüfungen, die ehrlicherweise zugeben müssten, dass sie vom zu lernenden Stoff keine Ahnung haben. In ihrer Not erfinden sie immer abstrusere Erklärungen, bis sie hochkant aus dem Prüfungsraum fliegen. Bei der ehrlichen Antwort, keine Ahnung zu haben, hätte der Professor vielleicht alle Hühneraugen zugedrückt. Die Quintessenz und der Äther, der den gesamten Raum durchdringt, galten die letzten 200 Jahre lang als Zeichen mittelalterlichen Zauberglaubens. Jetzt zaubern die Physiker beides wieder aus dem Hut, weil ihre Gleichungen einfach nicht stimmen wollen. Kein Wunder, dass Stephen Hawking nur mehr über Katastrophenszenarien redet, denn physikalisch ist er am Ende seines Lateins. Anders ausgedrückt: Das ganze Universum ist ein riesiges schwarzes Loch, in dem die gesamte Intelligenz der Menschheit verschwindet. Siehe auch: Opelt: Die Kinder des Tantalus

Dunkle Materie verständlich erläutert
von Karl Schäfer am 09.06.2017

Der Autor Prof. Dr. Adalbert Pauldrach ist Astrophysiker an der LMU München. Dass das Buch nach knapp zwei Jahren in zweiter überarbeiteter und erweiterter Auflage erscheint, spricht für eine wohlwollende Aufnahme bei der Leserschaft. Der vorbildlich gestaltete Band gefällt einerseits durch den lockeren und verständlichen Stil des Haupttextes,... Der Autor Prof. Dr. Adalbert Pauldrach ist Astrophysiker an der LMU München. Dass das Buch nach knapp zwei Jahren in zweiter überarbeiteter und erweiterter Auflage erscheint, spricht für eine wohlwollende Aufnahme bei der Leserschaft. Der vorbildlich gestaltete Band gefällt einerseits durch den lockeren und verständlichen Stil des Haupttextes, der durch ausgezeichnete Abbildungen und Fotos unterstützt wird.: Andererseits erschweren teils sehr lange Sätze zügiges Lesen. Hiervon heben sich die Erklärungen unter den Abbildungen, die Fußnoten und die blau umrahmten Exkurse wohltuend ab. Sie sind im sachlichen Stil verfasst und enthalten neben Abbildungen auch Formeln und deren Herleitungen. Begriffe im Fettdruck verweisen auf das umfangreiche Glossar im Anhang A. Es handelt es sich um ein „Minikompendium“ der Astrophysik. Anhang B behandelt in knapper Form den Aufbau gewöhnlicher Materie. Das interessanteste Kapitel ist das letzte. Die hier behandelten Thesen werden von der überwiegenden Mehrheit der Physiker nach wie vor nicht geteilt. Aber es wäre in der Physikgeschichte nicht das erste Mal, dass Außenseiterpositionen später allgemein anerkannt werden. Man darf weiterhin gespannt bleiben. Fazit: Das Buch ist verständlich geschrieben. Es handelt sich um eine Mischung aus Sachbuch und Lehrbuch und kann bei vorhandenen Grundkenntnissen in Physik von interessierten Hobby-Astronomen, Schülerinnen und Schülern aber auch von Lehrenden und Studierenden der Physik mit Gewinn gelesen werden.