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Das Dornröschen-Projekt

Krimi

Okerstraßen-WG 1

(4)
Manchmal steckt das Leben voller Überraschungen: Erst steigt Mattis alte Jugendliebe Lily zu ihm ins Taxi – aus der radikalen Weltverbesserin von einst ist eine schicke Anwältin geworden - und dann lässt ein Unbekannter eine DVD im Auto liegen. Und damit hat das beschauliche Leben der drei WG-Freunde – dem Taxifahrer und Fast-Deutschlehrer Matti, dem immermüden Dornröschen mit ihrem hellwachen Verstand und dem dicken, großen Twiggy – ein jähes Ende. Zwei alte Freunde lassen bei dem Versuch, an die Daten heranzukommen, ihr Leben. Am Ende laufen die Fäden in die Chefetagen der Politik. Und war Lilys Auftauchen wirklich bloßer Zufall? Ein spannendes Kriminalstück aus Berlin mit altlinken Originalen, mit denen man als Leser sofort per Du ist ...

Portrait
Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Zuletzt hat er neben Sachbüchern und Thrillern (Das Moskau-Spiel, 2010) Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht, die auch in den USA, in Frankreich, Spanien und Israel veröffentlicht wurden. Zuletzt erschienen Das Dornröschen-Projekt und Tod in Kreuzberg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.08.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783641062729
Verlag Carl's books
Dateigröße 504 KB
eBook
8,99
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Machen, was möglich ist
von einer Kundin/einem Kunden am 06.11.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die einzigartige Dornröschen, der überzeugungstreue Matti und der leicht maulige Twiggy werden Ziel einer aufwändigen Wanzenaktion und beobachten im Gegenzug das Zentrum des Bösen. Weil aber nichts klappt, müssen sie Frauen vergiften. Ist eigentlich nicht in Ordnung, aber es geht ja um Leben und Tod. Und eine Riesensauerei. Schluss:... Die einzigartige Dornröschen, der überzeugungstreue Matti und der leicht maulige Twiggy werden Ziel einer aufwändigen Wanzenaktion und beobachten im Gegenzug das Zentrum des Bösen. Weil aber nichts klappt, müssen sie Frauen vergiften. Ist eigentlich nicht in Ordnung, aber es geht ja um Leben und Tod. Und eine Riesensauerei. Schluss: Was gut ist, muss sich nicht ändern.

Ein ganz besonderes Ermittlungsteam
von Michael Lehmann-Pape am 21.10.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist schon eine besondere Szene und ein ganz besonderes Berliner Lokalkolorit, in dem der Berliner Schriftsteller von Ditfurth sein neuestes Werk ansiedelt. Die gealterte linke alternative Szene als Ermittlungsteam wider Willen und ohne offiziellen Auftrag gegen eine ominöse Verbindung, die im Hintergrund wirkt. Und das auch eher durch Zufall... Es ist schon eine besondere Szene und ein ganz besonderes Berliner Lokalkolorit, in dem der Berliner Schriftsteller von Ditfurth sein neuestes Werk ansiedelt. Die gealterte linke alternative Szene als Ermittlungsteam wider Willen und ohne offiziellen Auftrag gegen eine ominöse Verbindung, die im Hintergrund wirkt. Und das auch eher durch Zufall und aus persönlicher Bedrängnis heraus machen sich Matti, der ehemals abgebrochene, nun doch schon gealterte Ex-Student und Berufstaxifahrer samt seinen WG Mitbewohnern Twiggy (groß, dick, von mächtiger Statur, aber mit weichem Herz, was zumindest seine Katze angeht und mit vielfachen, undurchschaubaren Verbindungen versehen) und Dornröschen (ätherisch schlank, mit einem hellwachen Verstand, der sich hinter der ständig müden Fassade der taffen Frau verbirgt) auf den Weg, das Geheimnis einer ominösen DVD heraus zu finden, die bereits ein Todesopfer nach sich gezogen hat. Matti, der aus Ärger besagte Daten-DVD aus einer in seinem Taxi liegengebliebener Tasche entwendet hat (eine der wenigen Stellen allerdings im Buch, die künstlich und konstruiert wirkt), hat in keiner Form geahnt, das dieser kleine Diebstahl die freitagabendlichen Mau-Mau Abende in seiner WG nachhaltig stören wird. Zuerst erscheint die Polizei (das eher regelmäßig ob der althergebrachten Verbindungen der WG-Bewohner zur linksradikalen Szene), dann geschieht ein Mord und dann wird Matti offensichtlich beschattet. Zur gleichen Zeit, in der die drei samt einiger alter Kampfgefährten (wie Antifa-Konny!) zum Gegenschlag ausholen, will plötzlich auch noch die alte, große Liebe Mattis, nunmehr erfolgreiche Rechtsanwältin, zumindest die körperlichen Freuden der damaligen Zeit wieder aufleben lassen. Zufall? Oder ist bald jeder verdächtig, der den drei alten Freunden begegnet? Dornröschen aber lässt nicht locker, vor allem, als auch noch eine Reihe moderner Wanzen in der Wohnung der WG aufgefunden werden. Zeit, durch ein „Donröschenprojekt“ energisch Licht ins Dunkle der DVD und ihres Inhaltes zu bringen. Auf den Punkt getroffen hat Christian von Ditfurth jene nunmehr alternde, alternative linke Berliner Szene, die sich gern noch der Zeiten der Straßenkämpfe erinnert, deren Lebensgefühl auf jeden Fall gegen das (jedes) Establishment ausgerichtet ist, die aber in der Lebenspraxis der Gegenwart nur mehr im Kleinen alten Idealen zu folgen vermag (Licht aus, damit nichts den Stromimperien geschenkt wird!). Verhalten, Kleidung, Leben und Wohnen, sich durchschlagen durchs Leben und aus einem „Nicht wirklich ankommen“ in der Gesellschaft einen durchaus lebenswerten Lebensstil kreieren, von diesen vielfältigen Bobachtungen lebt diese, durchaus in ernstem Tonfall und sich selber ernst nehmende, Geschichte. Sorgfältig und real anmutend setzt von Ditfurth hier vor allem seine Hauptpersonen „ins Leben“, so dass der Leser sich ohne weiteres schnell in der Geschichte wiederfindet und den Entwurf, den Alltag, die Normen dieses Lebensstils und die vielen, kleinen Marotten der Protagonisten mit hohem Wiedererkennungswert vorfindet. Das zudem von Ditfurth ein guter Kenner Berlins ist und diese Ortskenntnis lebendig umzusetzen versteht, erhöht noch die Plastizität des Buches. Auch wenn „der Fall“ selber in Teilen doch konstruiert wirkt (gerade der Anfang des Entnehmens der DVD wirkt überaus künstlich im Gefüge der Geschichte), gelingt es von Ditfurth doch, eine spannende Atmosphäre in einer dichten Lebenswelt sprachlich in den Raum zu setzen, der man gerne folgt.

Sprache, die erinnern läßt
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 05.10.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wer seine Stachelmann-Bücher mag, der kennt ihn ja bereits, den Autoren, und ist auch bereit, für dieses Buch ein paar mehr Euro hinzulegen. Ich finde dieses Buch wunderschön zu lesen. Dies betrifft die Sprache und die Erinnerungen, die sich zum Teil damit verknüpfen. Eine WG der Über-50-Jährigen ist eine... Wer seine Stachelmann-Bücher mag, der kennt ihn ja bereits, den Autoren, und ist auch bereit, für dieses Buch ein paar mehr Euro hinzulegen. Ich finde dieses Buch wunderschön zu lesen. Dies betrifft die Sprache und die Erinnerungen, die sich zum Teil damit verknüpfen. Eine WG der Über-50-Jährigen ist eine schöne Vorstellung an sich. Verkrachte Existent gegen Brain-Existenz, die sich dem Größenwahn verweigert... Reicher Erbe, der sich dem Erbe verweigert. Eine Auflösung, die es schon lange gab. Die Ideen sind allesamt wundervoll. Die Sprache und Schreibe ist es auch. Aber irgendwann fehlen die Ideen für die Inhalte. es scheint fast so, als bräuchte man eine Auflösung,die man nun am Ende des Buches mühsam konstruiert. Ich denke, es hätte bessere Möglichkeiten gegeben, muß aber zugeben, dass das Lesevergnügen trotzdem bleibt.