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Das Buch der Zumutungen

Betrachtungen

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Das Leben – eine Zumutung!


Warum soll man nicht Auto fahren? Was hat ein deutscher Omnibus mit der Antike zu tun? Was ist der Unterschied zwischen Fußball und Stierkampf? Wie bringt man es fertig, stilvoll zu sterben? Warum ist Hirnforschung bedenklich? Wie wurde Che Guevara zum obersten Volkswirt? Und wie poetisieren Friseure das Leben?

Amüsant und feinsinnig richtet Stefan aus dem Siepen den Blick auf unsere moderne Existenz. In kurzen Betrachtungen und Anekdoten hält er fest, warum uns ein angenehmes Dasein unmöglich ist. Alltagsleben, Zeitgeschehen, Kunst und Literatur, Sport, deutsche Sprache, letzte Dinge – überall spießt aus dem Siepen mit einem Augenzwinkern »Zumutungen« auf. Das Notizbuch eines kritischen Zeitgenossen – voller Esprit, angriffslustig und immer elegant.

Rezension
»Schelmisch und voller Esprit, angriffslustig und trotzdem auch immer wieder elegant.«
Kiel erleben 01.09.2015
Portrait

Stefan aus dem Siepen wurde 1964 in Essen geboren, studierte Jura in München und trat in den Diplomatischen Dienst ein. Über Stationen in Bonn, Luxemburg, Shanghai und Moskau führte ihn sein Weg nach Berlin, wo er seit 2009 im Auswärtigen Amt arbeitet. Nach ›Luftschiff‹ (2006) und ›Die Entzifferung der Schmetterlinge‹ (2008) veröffentlichte er 2012 ›Das Seil‹ und zuletzt ›Der Riese‹. Stefan aus dem Siepen lebt mit seiner Familie in Potsdam.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783423428712
Dateigröße 4269 KB
eBook
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Fragmente von Lebensweisheiten
von Uli Geißler aus Fürth am 16.02.2016
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wer die Romane ?Der Riese? und viel mehr noch ?Das Seil? des Autors gelesen hat, wird erwartungsvoll auch dieses Buch in die Hand nehmen und sich auf außergewöhnlichen Lesegenuss freuen. Schon nach wenigen Abschnitten weicht die Vorfreude auf ein Eintauchen in eine neue Erlebenswelt dem etwas unruhigen Gefühl, immer nur... Wer die Romane ?Der Riese? und viel mehr noch ?Das Seil? des Autors gelesen hat, wird erwartungsvoll auch dieses Buch in die Hand nehmen und sich auf außergewöhnlichen Lesegenuss freuen. Schon nach wenigen Abschnitten weicht die Vorfreude auf ein Eintauchen in eine neue Erlebenswelt dem etwas unruhigen Gefühl, immer nur einen kurzen Blick auf eine Begebenheit werfen zu können und eilig weiterhasten zu müssen. Eben nur kurze Betrachtungen und Positionen sind es, der Autor weniger als Erkenntnis, denn als Meinung zu willkürlich gewählten Alltagsbereichen, -themen oder ?ereignissen zur Disposition stellt. Mal gelingt es ihm humorvoll ein wenig Kulturkritik oder Staunen, ein anderes Mal fast Zustimmung heischend Plattitüden wohlfeil und eloquent formuliert als allgemein anerkannte Erkenntnis zu notieren. Die kurzen Positionen und fein ziseliert beschriebenen Beobachtungen lassen einen mal schmunzeln, mal widersprechen oder zustimmen. Stets aber gelingt es dem Autor, dass die man als Leser (und sicher auch als Leserin) sich und das selbst Erlebte ins Verhältnis zueinander setzt. So sind seine Texte keine nachhaltig anhaltende Grundlegungen für das Leben, sondern beschriebene Augenblicke und ebenso kurze Empfindungen. Und doch lässt sich ein geradezu selbsttätiges Kopfnicken bei sich selbst wahrnehmen, egal, ob es Zumutungen des täglichen Lebens, der ersten und letzten Dinge, über Kunst und Künstler, Literatur und Schriftsteller, den falschen und unschönen Gebrauch der deutschen Sprache, Sport und Sportler oder einfach vermischte geht. Das Buch ist sicher kein literarischer Fünf-Sterne-Spitzentitel (siehe demgegenüber die beiden anfangs genannten Titel des Autors), auch ist es in keiner Weise wichtig, doch überflüssig ist es auch nicht, denn es ist anregend, interessant in seiner Mischung der Themen und Wahrnehmungen, humorvoll und geistreich, sprachlich sauber und durchgängig unterhaltsam und Zeitgemäß zudem, folgt es doch dem sicher von Herrn aus dem Siepen unleidigen Trend nach Knappheit. Daher ist es für die Leserinnen und Leser sicher nur eine geringe Zumutung, sich hin und wieder den Kulturkritischen Reflexionen auszusetzen. Wem es zu viel wird, macht einfach das Licht aus und schläft über das Gelesene hinweg.