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Dann denkt mit dem Herzen -

Ein Aufschrei in der Debatte um Flüchtlinge

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»Ich hab einen Traum: Wir öffnen die Grenzen und lassen alle herein.«

Wie nur wenige deutsche Künstler positionierte sich Konstantin Wecker in der Flüchtlingsfrage mit seinem Lied und vielen öffentlichen Statements klar für eine Willkommenskultur. Dafür musste er viel Häme einstecken, er sei »naiv« und ein »Gutmensch«. Doch für ihn zählen, am konkreten Einzelschicksal gemessen, nur Mitgefühl und tätige Hilfe. Hinter dem »Zahlenmaterial« sieht Wecker immer den Menschen.

Seine brillanten, für dieses brisante Buch geschriebenen Texte sind auch Zeugnisse eines lebenslangen Widerstands gegen Rechtsradikalismus und Rassismus, berühren Zeitthemen wie Kriegspolitik und ein ungerechtes Weltwirtschaftssystem, in dem der Liedermacher eine wesentliche Ursache für Flucht sieht.

Konstantin Weckers Texte zeugen von einem wachen Geist, der sich das Weltgeschehen nahe gehen lässt ¿ argumentierend, beschwörend, manchmal provozierend im Sinne eines radikalen Utopismus der Menschlichkeit: »Denken wir mit dem Herzen. Besiegen wir den Hass durch Zärtlichkeit.«

Das neue Buch des bekannten Liedermachers und SPIEGEL-Bestsellerautors
Ein bestechendes Zeugnis des Widerstands gegen Rechtsradikalismus und Rassismus, Kriegspolitik und eine ungerechte Weltwirtschaft
Ein deutliches Plädoyer für Mitgefühl und tatkräftige Hilfe im Kontext der Willkommenskultur

Portrait
Konstantin Wecker, geboren 1947, Poet, Sänger und Komponist, engagiert sich seit Jahrzehnten für Zivilcourage, Pazifismus und Antifaschismus. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Erich-Fromm-Preis (2007), dem Ehrenpreis des Bayerischen Kabarettpreises (2013), dem Erich-Mühsam-Preis (2016), dem Deutschen Kleinkunstpreis – Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz (2017), dem Bayerischen Staatspreis für Musik – Sonderpreis (2017) und dem Göttinger Friedenspreis (2018). Wenn er nicht gerade on tour ist, lebt er in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 25.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-579-08653-8
Verlag Gütersloher Verlagshaus
Maße (L/B/H) 16,1/10,9/1,7 cm
Gewicht 155 g
Auflage 3. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Zeit für eine gewaltfreie Revolution des Bewußtseins
von geheimerEichkater aus Essen am 13.05.2016

In dem 142 Seiten starken Büchlein finden sich vor allem Texte, die Konstantin Wecker 2014/15 auf Facebook, seiner webseite und seinem Netzmagazin veröffentlicht hat, in Kapitel unterteilt, jeweils mit einer Einleitung seines Freundes und Mitarbeiters Roland Rottenfußer, so dass klar wird, welcher (tages)aktuelle Anlass da beleuchtet wird. Deutlich hervorgehoben wird,... In dem 142 Seiten starken Büchlein finden sich vor allem Texte, die Konstantin Wecker 2014/15 auf Facebook, seiner webseite und seinem Netzmagazin veröffentlicht hat, in Kapitel unterteilt, jeweils mit einer Einleitung seines Freundes und Mitarbeiters Roland Rottenfußer, so dass klar wird, welcher (tages)aktuelle Anlass da beleuchtet wird. Deutlich hervorgehoben wird, dass es Zeit für eine gewaltfreie Revolution des Bewußtseins geht, in einer Gesellschaft, die sich mehr dem Haben als dem Sein verschrieben hat. Es gilt, sich den von uns allen mitverschuldeten Ursachen der Flüchtlingsbewegung zu stellen, endlich dafür einzutreten, dass die Menschlichkeit wieder einen höheren Stellenwert als der Profit einnimmt. Etliche Aspekte und Beispiele werden aufgeführt, z.B. die Möglichkeit, die großen Profite der Rüstungsindustrie für Hilfe aufzuwenden, für die, die wegen dieser Profitgier einem Krieg ausgeliefert sind, dem sie entfliehen wollen – oder die „Wirtschaftsflüchtlinge“, die vor Hunger und Not fliehen, weil auch wir sie mit unserem Wirtschaftssystem und unseren „Geiz-ist-Geil“-Mentalität in die Armut getrieben haben. Es geht aber auch um Überreiche, jene ca. 1%, die 99% des Kapitals besitzen, und nicht einfach zusehen sollten, wenn die Ängste der Armen im Land gegen die ankommenden Flüchtlinge ausgespielt werden, oder um Staatsbankette, die zwei Tage dauern und für deren Kosten ein Jahr lang Flüchtlingsrettungsaktionen im Mittelmeer finanziert werden könnten. Immer wieder fällt auf, dass Konstantin Wecker stets freundlich bleibt, auch Andersdenkenden gegenüber, keinen ausgrenzt oder als Negativbeispiel vorführt, dass er seine Ansichten auf alle bezieht, weil kein Mensch illegal ist. Sein Plädoyer für Mitgefühl und tatkräftige Hilfe in der Willkommenskultur, seine klare Stellungnahme gegen Kriegspolitik, eine ungerechte Weltwirtschaft und alltägliche Rassismus zeigen klar auf, wie dringend diese schnelle Veränderung ist, mit dem Herzen zu denken und aufeinander zuzugehen ….