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Daniel, mein jüdischer Bruder

Eine Freundschaft im Schatten des Hakenkreuzes

(8)
Starr vor Schrecken sieht Daniel, wie seine Eltern in ein Auto gezerrt und abtransportiert werden. Zitternd kauert er eine Weile hinter dem Schornstein, da sich noch Gestapo im Garten aufhält. Dann rennt er, so schnell er in der Dunkelheit kann, zum Wäldchen.
Als Daniels jüdische Eltern deportiert sind, besorgt ihm Rosalies Familie falsche Papiere und gibt ihn nach ihrem Umzug aufs Land als ihren leiblichen Sohn aus. Trotz der Angst davor, bei der Hitlerjugend entdeckt zu werden, verleben Rosalie und Daniel eine frohe Kindheit. Doch die ist bedroht, als Daniel eines Tages zum Arzt muss und sein Geheimnis entdeckt wird ...
Eine autobiografische Geschichte.
Portrait
Marianne J. Voelk ist im Bereich Gesundheits- und Lebensberatung tätig. Sie hat zahlreiche kompetente Bücher zum Thema Gesundheit und Ernährung verfasst.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 04.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7655-4315-9
Verlag Brunnen
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/3 cm
Gewicht 249 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
12,40
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

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Eine Ge
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 21.06.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Marianne J. Voelk erzählt in ihrem autobiographischen Buch von einer Zeit, die immer noch als das schwärzeste Kapitel der deutschen Geschichte gelten muss: dem Dritten Reich, geprägt von Hitlers wahnsinniger Kampagne der Eroberung und rassischen "Säuberung". Sie selber war noch ein kleines Mädchen, als Hitler an die Macht kam,... Marianne J. Voelk erzählt in ihrem autobiographischen Buch von einer Zeit, die immer noch als das schwärzeste Kapitel der deutschen Geschichte gelten muss: dem Dritten Reich, geprägt von Hitlers wahnsinniger Kampagne der Eroberung und rassischen "Säuberung". Sie selber war noch ein kleines Mädchen, als Hitler an die Macht kam, und konnte und wollte nicht verstehen, warum ihr bester Freund Daniel auf einmal schlecht oder böse sein sollte, nur weil er Jude war. Ihr Buch ist kein nüchternes Geschichtsbuch, in dem Jahreszahlen und Fakten aufgelistet werden, es ist erlebte, gefühlte Geschichte. Das Augenmerk ruht auf den ganz normalen Menschen und deren Leben: ihren Sorgen, Ängsten und Problemen, aber auch den Freuden und Hoffnungen, die sie dieser schwarzen Zeit abtrotzen konnten. "Eine berührende Geschichte, ohne moralischen Zeigefinger" sagt Dekan Christopher Krieghoff im Vorwort, und ich kann mich dieser Meinung nur anschließen. Und dennoch ist es in meinen Augen ein ähnlich wichtiges Buch wie Anne Franks Tagebuch. Es zeigt, wie grausam der Mensch sein kann, aber auch wie mitfühlend und selbstlos. Denn Marianne berichtet von den Schrecken der Reichskristallnacht genauso wie von den vielen kleinen und großen Gesten der Nächstenliebe. Ihre Eltern riskieren ihr eigenes Leben und scheuen keine Mühen, um Daniel zu retten, und auch andere Menschen helfen aus - und wenn es nur dadurch ist, dass sie nicht melden, was sie wissen oder vermuten. Die Geschichte hätte sich niemand spannender ausdenken können als das Leben sie geschrieben hat, mit mehr unerwarteten Wendungen und dramatischen Ereignissen. Ich habe beim Lesen die volle Bandbreite der Emotionen durchlebt, denn ich konnte gar nicht anders, als mit Rosalie (wie Marianne im Buch anfangs heißt), Daniel und deren Familien mitzufiebern. Die Autorin hat einen sehr angenehmen, ruhigen Schreibstil, der auf übertriebenes Pathos verzichtet. Für mich war das genau richtig, denn die Geschichte ist auch schon dramatisch genug! Fazit: Das Buch erzählt eine wahre Geschichte, die die Autorin zur Zeit des Dritten Reiches erlebt hat: als jüdische Freunde ihrer Familie deportiert wurden, versteckten ihre Eltern deren Sohn und gaben ihn nach einem Umzug aus Land mit gefälschten Papieren jahrelang als ihr eigenes Kind aus. Für mich war "Daniel, mein jüdischer Bruder" ein sehr berührendes, zum Nachdenken und Mitfühlen einladendes Buch. Es machte mich oft traurig oder wütend und ich habe die ein oder andere Träne vergossen, es gab aber auch schöne und sogar lustige Momente.

Gänsehaut - Taschentuch Alarm
von Nicole aus Nürnberg am 10.04.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Meine Meinung zum Sachbuch: Daniel, mein jüdischer Bruder Eine Freundschaft im Schatten des Hakenkreuzes Erwartung und Aufmerksamkeit: Warum ich so hohe Erwartungen an das Buch hatte, diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog Inhalt in meinen Worten: Marianne erzählt in diesem Buch ihre Geschichte. Die Geschichte die an einem Gewitterigen Pfingsttag beginnt, und... Meine Meinung zum Sachbuch: Daniel, mein jüdischer Bruder Eine Freundschaft im Schatten des Hakenkreuzes Erwartung und Aufmerksamkeit: Warum ich so hohe Erwartungen an das Buch hatte, diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog Inhalt in meinen Worten: Marianne erzählt in diesem Buch ihre Geschichte. Die Geschichte die an einem Gewitterigen Pfingsttag beginnt, und durch den Zweiten Weltkrieg führt. Dabei schreibt sie einfühlsam von ihren Begebenheiten und was in ihrem Leben sie prägen durfte. Wie fand ich dieses Buch? Ich muss immer noch weinen. Ja dieses Buch ist ein Buch, wo ich ganz klar und ganz viele Taschentücher brauchte. Obwohl es so wunderschön, einfühlsam und doch ehrlich geschrieben ist, lässt es mich in meinen Gefühlen nicht kalt. Einerseits lerne ich einige Orte und Dinge im Buch kennen, die ich heute noch gar nicht in Nürnberg entdecken durfte, natürlich gibt es manche Dinge auch gar nicht mehr, andererseits hat Marianne eine Art ihre Geschichte zu erzählen, dass ich nicht gelangweilt bin, nicht denke, dass kenne ich schon, sondern sie bindet mich in ihre Geschichte mit ein. Was macht dieses Buch aus? Die Wahrheit! Natürlich in der Sicht von einer Marianne, die ursprünglich Röschen genannt wird. Auch die Sicht von der Mutter, von Daniel und von den vielen Menschen durfte ich lesen. Und dabei sind mir wirklich jede einzelne Figur in dieser Geschichte, die nicht erfunden ist, wirklich an das Herz gewachsen. Auch öffnete es mir mein Herz für meine Stadt, die ich noch niemals in diesen Augen gesehen habe. Dieses Buch muss ich noch mal lesen und mir alle Orte aufschreiben und sie abgehen, auf die Spuren gehen. Ich muss auch gestehen, so einige Orte hab ich in diesem Buch glatt bei Google nachgesehen und war erstaunt, was für interessante Dinge in Nürnberg zu finden waren und immer noch zu finden sind. Ein Stein an einer Brücke, der mir schon immer aufgefallen ist, auf dem Weg vom Heiligen Geist Spital hin zum CineCitta Kino steht ein Gedenkstein von der Kirche der Juden, doch noch nie ist mir die Geschichte so nah gegangen wie in diesem Buch. Denn erst jetzt weiß ich was das für ein Stein ist. Für mich also wirklich lehrreich. Auch fand ich die Geschichte spannend und ich hatte auch immer wieder Gänsehaut. Denn manche Geschichten gingen nur mit einer Portion Glück aus. Wie zum Beispiel als Röschen im Zug sitzt und plötzlich Tiefflieger unterwegs waren und in den Zug geschossen haben, wen nicht eine Frau neben ihr gesessen hätte, wäre es ein Kopfschuss gewesen. So wurde sie bewahrt. Und das war nicht nur ein Grund für Gänsehaut sondern auch eine Heulszene für mich. Und gerade wegen dieser Situation empfehle ich dieses Buch nicht für Jugendliche unter 14 Jahren. denn es ist wirklich teilweise zwar sehr einfach und leicht verständlich und dennoch die Tragik ist mehr als schwer. Für mich war wie schon auch erwähnt die Geschichte von Daniel eine Wundergeschichte. Alles war bereit für die Ausreise nach Amerika, bis auf einmal die NS kommt und das genau am letzten Abend und nimmt die Eltern mit, Eltern die wirklich viel getan haben, einziges Problem, sie waren Juden. Daniel entkommt, und die Mutter von Röschen rettet den Jungen. Und das in einer Zeit wo das selbst deutschen Menschen den Tod bringen konnte. Warum ich euch das Buch empfehle? 1) Es ist authentisch 2) Es ist dennoch wunderschön und einfühlsam geschrieben 3) Ich hatte das Gefühl, mitten im Geschehen dabei zu sein. 4) Es zeigte auch, dass es nicht nur die Judenhasser damals gab, sondern auch Menschen, die helfen wollten. Was mir nicht so gut gefallen hat: Das ich leider nicht erfahren habe, ob Daniel und Röschen sich jemals wieder gesehen haben. Das ich auch nicht weiß ob Daniels Eltern eventuell überlebt haben. Fazit: Für mich ist dieses Buch eine Schatz. Eine Perle unter den vielen Büchern, die einfach etwas ganz besonderes, kostbares zu einer schweren Zeit vermittelt. Sterne: Nachdem dieses Buch für mich ein April Highlight ist, gibt es natürlich fünf.

Sehr berührend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosbach am 04.03.2016
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: Dieses Buch musste ich erst ein paar Tage sacken lassen, bevor ich mich hier zu einer Rezension entschließen konnte. Es hat mich einfach auf der einen Seite zu sehr berüht und auf der anderen Seite aufgewühlt. Ich komme (zum Glück) aus einer anderen Zeit und kann überhaupt nicht nachvollziehen,... Meine Meinung: Dieses Buch musste ich erst ein paar Tage sacken lassen, bevor ich mich hier zu einer Rezension entschließen konnte. Es hat mich einfach auf der einen Seite zu sehr berüht und auf der anderen Seite aufgewühlt. Ich komme (zum Glück) aus einer anderen Zeit und kann überhaupt nicht nachvollziehen, was die Menschen während der Weltkriege mitgemacht haben müssen. Trotzdem verschließe ich meine Augen nicht davor und interessiere mich dafür. Genau aus diesem Grund hat mich dieses Buch interessiert. Eine Freundschaft zwischen Christen und Juden unter dem Haken-Kreuz erwartet man nicht wirklich. Das ganze Buch über, musste ich den Kopf schütteln, weil mich die verschiedenen Szenen erschüttert oder gewundert haben. Zum einen, weil das alles so schlimm ist, zum anderen, weil ich es wirklich faszinierend fand, wie die Familien alles gemeistert haben. Da muss man wirklich den Hut ziehen. Die komplette Geschichte ist ziemlich einfach geschrieben, da aus Rosalies Sicht erzählt wird, wie sie alles miterlebt hat. Ich finde es aber sehr angenehm zu lesen. Gerade dieser Schreibstil hat es geschafft, mir einiges näher zu bringen. Mir bringt es nicht, tausend Geschichtsbücher zu lesen. Gerade Erlebniserzählungen bringen einem erst wirklich nahe, was genau passiert ist. Auch wenn meine Rezi ziemlich kurz ausfällt, möchte ich hier nicht mehr schreiben, denn das Buch verdient selbst gelesen zu werden. Fazit: Unbedingt lesen!