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Chinakinder

Moderne Rebellen in einer alten Welt

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Viele junge Chinesen wollen nicht mehr nur Karriere und Reichtum als Lebensziel sehen und mit Scheuklappen durch Schule und Universität getrieben werden. Eingezwängt zwischen den Erwartungen von Staat, Familie und Gesellschaft haben sie Träume, die für uns selbstverständlich sind: Sie wollen ihren Lebensweg selbst bestimmen, etwas Sinnvolles erreichen und eine Arbeit finden, die ihnen Erfüllung bringt. Dafür müssen junge Menschen in China allerdings große Widerstände überwinden und sich gegen konservative Eltern und traditionelle Konventionen durchsetzen. Als stille Rebellen versuchen viele, dem allgegenwärtigen Druck der Gesellschaft zu entfliehen.

Die Autoren Sonja Maaß und Jörg Endriss sind durch China gereist und haben aus vielen Gesprächen 30 eindrucksvolle und zugleich unterhaltsame Portraits zusammengestellt, in denen junge Chinesen ihre Lebenswege, Werte und Meinungen schildern.

Lesen Sie von dem jungen Finalisten einer Schriftzeichen-Quizshow, von Studenten, die schon zu Beginn des Studiums komplett ausgebrannt sind, und von Punks, die ihren ganz eigenen chinesischen Rock-'n'-Roll-Lifestyle leben – aber auch von einem Mädchen in ihren Zwanzigern, das offiziell gar nicht existiert, von Wanderarbeitern, die in Kellern ohne Tageslicht wohnen, und Homosexuellen, die sich nicht mehr hinter der Fassade einer Ehe verstecken wollen. Treffen Sie einen Start-up-Gründer mit Visionen, eine Aktivistin, die sich gegen traditionelle Heiratszwänge stark macht, und junge Menschen, die in Hongkong an der Front der größten Protestbewegung der letzten Jahre gestanden haben.

Das Buch wurde von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Programms »Grenzgänger China-Deutschland 華德無界行者« gefördert.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783958891272
Verlag Conbook Verlag
Dateigröße 16310 KB
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Spannende Einblicke
von mabuerele am 15.01.2018
Bewertet: Taschenbuch

Das Buch enthält 30 Portraits von jungen Chinesen. Ein spezieller Teil des Buches widmet sich Hongkong und Taiwan. Der Aufbau erfolgt pro Portrait nach dem gleichen Schema. Zu Beginn werden die wirtschaftlichen und politischen Fakten erläutert, die für das Thema relevant sind. Dann kommen die jungen Leute selbst zu Wort.... Das Buch enthält 30 Portraits von jungen Chinesen. Ein spezieller Teil des Buches widmet sich Hongkong und Taiwan. Der Aufbau erfolgt pro Portrait nach dem gleichen Schema. Zu Beginn werden die wirtschaftlichen und politischen Fakten erläutert, die für das Thema relevant sind. Dann kommen die jungen Leute selbst zu Wort. Sie erzählen aus ihrem leben, von ihren Wünschen und betten in ihre Geschichte gegebenenfalls ihre Ansichten zur Entwicklung in China mit ein. Die Autoren haben die Gesprächspartner sorgfältig ausgewählt und dadurch für eine Vielseitigkeit der Darstellung gesorgt. Da ist Jiang Xiaoying, eine Tochter aus reichem Haus, die sich mit ihren Wissen und ihren Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen will, erst selbst ein Unternehmen aufbaut und vielleicht später einmal in die Firma des Vaters einsteigt. Dem gegenüber steht Li Xue. Sie durfte nicht auf die Schule und hat keine Ausbildung, weil ihr die Papiere fehlten. Das wiederum liegt daran, dass sie das zweite Kind ihrer Eltern war und damit für den Staat praktisch nicht existierte. Mittlerweile wurden ihr aber die Dokumente zugesprochen. Ein Arbeiter schreibt Gedichte, um den Frust der alltägliche Fließbandarbeit erträglich zu gestalten. Die wenigen Beispiele auf die Portraits mögen genügen. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Der Umfang zwischen Faktenwissen und persönlichen Erleben ist ausgewogen. Gut gefällt mir, dass für beide Arten der Darstellung eine unterschiedliche Schriftart gewählt wurde. Damit sind sie klar getrennt. Deutlich wird herausgearbeitet, wie sich die junge Generation schrittweise von den Ansichten der Eltern abgrenzt. Das ist nicht so einfach, weil sich die Gesellschaft in China über Jahrhunderte so entwickelt hat, dass die Eltern auch bei volljährigen Kindern noch das Sagen haben. Viele der jungen Leute versuchen sich heute nach der anstrengenden und stressigen Schulzeit, Freiräume zu verschaffen. Der Zwang zu schneller Heirat und einen Job, in dem man genug Geld verdient,wird nicht mehr von allen akzeptiert. In den Darstellungen wird gezeigt, dass die Zukunft des Einzelnen entscheidend davon abhängt, wo man aufgewachsen ist. Städter sind bei der Verteilung der Plätze an begehrten Universitäten bevorzugt. Doch mit dem Internet kam der Blick in die Welt. Die junge Generation will reisen und sich ausprobieren. Sie löst sich von starren Strukturen. Es entstehen neue Strömungen in Musik und Kunst. Nicht zuletzt gibt es junge Chinesen, die sich im Umweltschutz einbringen, ökologische Landwirtschaft betreiben und Heimschulen für Kinder organisieren. Die meisten der Gesprächspartner haben einen kritischen Blick auf die politischen Zustände, sehen durchaus die Einengungen und Beschränkungen, nehmen sie aber als gegeben hin und schaffen sich Freiräume. Überrascht war ich von den Ansichten in Hongkong und Taiwan. Auch hier gibt es eine Diskrepanz zwischen den Generationen. Während die Eltern sich meist als Chinesen fühlen, träumt die Jugend von der Unabhängigkeit. Das betrifft bei Taiwan insbesondere die wirtschaftlichen Aspekte. Allerdings konterkariert das mit den zunehmenden industriellen Verflechtungen. Eine Reihe farbiger Fotos zeigen die Interviewpartner. Außerdem enthält die erste Seite zu jedem Portrait mit einem Schwarz-Weiß-Bild sowie das Thema in Deutsch und Chinesisch. Eine Karte von China und ein umfangreiches Glossar ergänzen das Buch. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist vielschichtig angelegt, ermöglicht Einblicke in die Denkweise der jungen chinesischen Generation und zeigt ein Land im Aufbruch.

China-Kinder
von einer Kundin/einem Kunden aus Görlitz am 27.12.2017
Bewertet: Taschenbuch

Viele junge Chinesen wollen nicht mehr nur Karriere und Reichtum als Lebensziel sehen und mit Scheuklappen durch Schule und Universität getrieben werden. Eingezwängt zwischen den Erwartungen von Staat, Familie und Gesellschaft haben sie Träume, die für uns selbstverständlich sind: Sie wollen ihren Lebensweg selbst bestimmen, etwas Sinnvolles erreichen und... Viele junge Chinesen wollen nicht mehr nur Karriere und Reichtum als Lebensziel sehen und mit Scheuklappen durch Schule und Universität getrieben werden. Eingezwängt zwischen den Erwartungen von Staat, Familie und Gesellschaft haben sie Träume, die für uns selbstverständlich sind: Sie wollen ihren Lebensweg selbst bestimmen, etwas Sinnvolles erreichen und eine Arbeit finden, die ihnen Erfüllung bringt. Dafür müssen junge Menschen in China allerdings große Widerstände überwinden und sich gegen konservative Eltern und traditionelle Konventionen durchsetzen. Als stille Rebellen versuchen viele, dem allgegenwärtigen Druck der Gesellschaft zu entfliehen. Die Autoren Sonja Maaß und Jörg Endriss sind durch China gereist und haben aus vielen Gesprächen 30 eindrucksvolle und zugleich unterhaltsame Portraits zusammengestellt, in denen junge Chinesen ihre Lebenswege, Werte und Meinungen schildern. Lesen Sie von dem jungen Finalisten einer Schriftzeichen-Quizshow, von Studenten, die schon zu Beginn des Studiums komplett ausgebrannt sind, und von Punks, die ihren ganz eigenen chinesischen Rock-'n'-Roll-Lifestyle leben – aber auch von einem Mädchen in ihren Zwanzigern, das offiziell gar nicht existiert, von Wanderarbeitern, die in Kellern ohne Tageslicht wohnen, und Homosexuellen, die sich nicht mehr hinter der Fassade einer Ehe verstecken wollen. Treffen Sie einen Start-up-Gründer mit Visionen, eine Aktivistin, die sich gegen traditionelle Heiratszwänge stark macht, und junge Menschen, die in Hongkong an der Front der größten Protestbewegung der letzten Jahre gestanden haben. Das Buch wurde von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Programms »Grenzgänger China-Deutschland ??????« gefördert. Ich hatte wirklich wenig Ahnung von China, bevor ich dieses Buch gelesen habe. Die ersten Begriffe, die mir zu diesem Land einfielen, waren "viele Menschen", "Hochbegabte"; "Technik", "Diktatur" und ähnliche. Deshalb bin ich sehr froh, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, "China-Kinder" zu lesen - denn China ist weitaus mehr als ein paar vage Reduzierungen. Es ist ein buntes Land mit Traditionen, Generationenkonflikten und vielem mehr. Besonders junge Menschen sind eben anders, sie hinterfragen uralte, oft aus ihren Augen sinnlose Bräuche wie den Heiratszwang. Es gibt so viele verschiedene Arten zu leben - auch in China. Vom Designer über einen Straßenmusiker bis zum Ökobauern ist wirklich alles dabei. Die Autoren haben sich beim Erarbeiten dieses Buches große Mühe gegeben, und das wird auf jeder einzelnen Seite deutlich. Die befragten Personen sind so unterschiedlich, und doch ergibt sich zum Schluss eine Art Mosaik des heutigen China. Durch die Protokoll-Form der Texte fällt es dem Leser einfach, den einzelnen Gedankengängen zu folgen. Zwischen den Zeilen erfährt man auch viel über die Strukturen des Landes, seine Hürden und Probleme. Ein definitiv spannendes und bereicherndes Buch!

Chinas Kinder auf neuen Wegen
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 27.12.2017
Bewertet: Taschenbuch

Was ist "Chinakinder"? Es ist ein hervorragend recherchiertes Sachbuch über die Jugend Chinas. Die Autoren lassen 30 höchst unterschiedliche Jugendliche zu Wort kommen; der Leser erfährt von Ängsten, Hoffnungen und Träumen der Generation, die die Zukunft des bevölkerungsreichsten Landes der Erde gestalten wird. Es ist ein Buch für alle,... Was ist "Chinakinder"? Es ist ein hervorragend recherchiertes Sachbuch über die Jugend Chinas. Die Autoren lassen 30 höchst unterschiedliche Jugendliche zu Wort kommen; der Leser erfährt von Ängsten, Hoffnungen und Träumen der Generation, die die Zukunft des bevölkerungsreichsten Landes der Erde gestalten wird. Es ist ein Buch für alle, die über den europäisch-amerikanischen Tellerrand hinausblicken wollen, ein Muss für jeden weltpolitisch interessierten. Der Leser erfährt einiges über Eigenarten der chinesischen Politik, wie die Hukou, die sogenannte Haushaltsregistrierung, die unter anderem dazu führt, dass Kinder von Wanderarbeitern als Bürger zweiter Klasse weniger Chancen auf Hochschulzugang haben. Vor allem aber zeigt das Buch, dass Chinas Jugend sehr vielfältig und eigenständig ist und Politisches deutlich mehr hinterfragt als noch die Elterngeneration. Es kommen verschiedenste Gesellschaftsschichten zu Wort, die Tochter aus reichem Haus wie auch das Mädchen ohne Papiere, die Wanderarbeiter wie auch der Start-up-Gründer. Es geht um Aussteiger ("Plastik-Blumenkinder", Regenbogenfarm), Schüler, die im Drill gefangen sind, und linientreue Parteimitglieder. Ein Mongole äußert die Sichtweise als angehöriger einer ethnischen Minderheit. Was ist "Chinakinder" nicht? Das Buch ist keinesfalls eine trockene Aufzählung von Fakten, im Gegenteil. Durch den Protokollstil der Interviews und zahlreiche Fotos gewinnt man einen persönlichen Einblick in Lebensweise und -sicht der jungen Chinesen. Eine geografische Karte und ein hilfreiches Glossar sind sinnvolle Ergänzungen. Besonders hat mir gefallen, dass die Sonderverwaltungszone Hongkong und das umstrittene Taiwan (abtrünnige Provinz oder eigenständiger Staat?) gesonderte Kapitel erhalten haben. Die politischen Erklärungen sind gleichermaßen kurz wie hilfreich und auch für Laien wie mich gut verständlich. Egal ob als Vorbereitung auf eine Chinareise oder einfach, um die riesige Volksrepublik ein klein wenig besser zu verstehen - "Chinakinder" ist absolut lesenswert!