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Böser Zauber

Schwarze Magie auf der Navaho Reservation. Thriller

(2)
Officer Frank Begay von der Navaho-Stammespolizei wird zum Schauplatz eines besonders grausamen Verbrechens gerufen. In einer entlegenen Gegend des Reservates wurde eine ganze Familie ermordet. Das Big Mountain- Gebiet, in dem die Familie Tsosie lebte, ist seit Jahrzehnten Gegenstand der Auseinandersetzung verschiedener Firmen, die in dem Gebiet reichhaltige Rohstoffe ausbeuten, der US-Regierung und der Stammesräte der Hopi und Navaho. Ein Großteil der Bevölkerung wurde bereits zwangsweise umgesiedelt. Nur wenige Familien, wie die Tsosies, waren der Umsiedlung bis heute entgangen.
Liegt hier das Motiv? Begay findet Spuren, die belegen, dass es Zeugen für die Tat gab. Offenbar war Edward Tsosie, der sonst im Internat lebt, mit seinem Freund Adam Nicks zu Besuch. Begays FBI-Kollege Caldwalder findet heraus, dass Nicks ein furchtbares Geheimnis umgibt. Die beiden Jungen sind nach der Tat in die Wildnis geflüchtet. Aber die Killer sind ihnen auf den Fersen. Begay und Caldwalder machen sich an die Verfolgung. Die Spur führt in ein Gebiet, in dem nach dem Volksglauben der dort lebenden Navaho ein gefährlicher Hexer sein Unwesen treibt …
Portrait
Schon seit frühester Jugend beschäftigt sich Ulrich Wissmann mit den Indianern Nordamerikas. Seine Leidenschaft führte ihn schließlich auf viele Reisen nach Nordamerika, bei denen er intensive Kontakte zu „Natives“ knüpfte. Er besuchte den Apachen-Storyteller David Running Horse und lernte über ihn den berühmten Medizinmann des Chumach-Stammes Tony Romero kennen. Er studierte Völkerkunde mit Schwerpunkt „nordamerikanische Indianer“ und Germanistik in Göttingen und Hamburg, wo er 1991 seinen Abschluss machte. Bei seinen Recherchen zu seiner Magisterarbeit traf er den Mitbegründer der „Action Anthropology“ Karl Schlesier und lernte über ihn die Cheyenne und Lakota kennen. Am Oglala Lakota College auf Pine Ridge belegte er Sprachkurse, außerdem nahm er an Zeremonien teil. Er besuchte viele weitere Indianerreservationen in den USA und Kanada, besonders immer wieder die Navaho- und Hopi-Reservation. Hierauf entstand auch sein Buch „Indianischer Widerstand im Nordamerika der Gegenwart“. Ulrich Wissmann ist ein wahrer Kenner der indianischen Szene und seine vielen Kontakte ermöglichen ihm ein realistisches Bild über indianischen Alltag und indianische Lebenseinstellung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 184
Erscheinungsdatum 14.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-941485-18-1
Verlag Traumfänger Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 219/149/23 mm
Gewicht 346
Auflage 1
Buch (Kunststoff-Einband)
10,20
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Kundenbewertungen


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spannend!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2013

Böser Zauber ist ein wahnsinnig spannender Thriller, in dem es neben der Krimihandlung auch um die Situation heutiger Indianer in den USA geht. Der Roman baut auf aktuellen politischen Ereignissen auf, in diesem Fall der gewaltsamen Umsiedlung von 10 000 Navahos aus ihrem angestammten Gebiet, weil dort Bodenschätze gefunden... Böser Zauber ist ein wahnsinnig spannender Thriller, in dem es neben der Krimihandlung auch um die Situation heutiger Indianer in den USA geht. Der Roman baut auf aktuellen politischen Ereignissen auf, in diesem Fall der gewaltsamen Umsiedlung von 10 000 Navahos aus ihrem angestammten Gebiet, weil dort Bodenschätze gefunden wurden. Meisterhaft versteht es der Autor, die Handlung mit realen Hintergründen, großartigen Landschaftsbeschreibungen und der Zeichnung der handelnden Charaktere zu verbinden. Auch die indianische Spiritualität wird hier auf unterhaltsame Weise dem Leser nähergebracht. Und am Ende steht die Frage, ob der "böse Zauber" nun mehr von dem indianischen Hexer, dem Gegenmodel zu der auf Harmonie aufbauenden Weltsicht der Indianer, ausgeht oder von dem gefährlichen Materialismus und der Entfremdung der weißen Gesellschaft. Ein Buch, das mich tief bewegt hat! Ich werde nun auch die anderen Romane von Ulrich Wißmann lesen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Spannend und mysteriös
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 30.09.2013

Buchinhalt: Ein grausames Verbrechen geschieht auf dem Gelände der Navaho-Reservation: eine indianische Familie wurde komplett ausgelöscht. Die bestialischen Morde geschahen in einem entlegenen Gebiet, für das sich schon seit geraumer Zeit mehrere US-Firmen interessieren, die dort die reichhaltigen Bodenschätze abbauen wollen. Officer Frank Begay von der Navaho-Stammespolizei und sein FBI-Kollege... Buchinhalt: Ein grausames Verbrechen geschieht auf dem Gelände der Navaho-Reservation: eine indianische Familie wurde komplett ausgelöscht. Die bestialischen Morde geschahen in einem entlegenen Gebiet, für das sich schon seit geraumer Zeit mehrere US-Firmen interessieren, die dort die reichhaltigen Bodenschätze abbauen wollen. Officer Frank Begay von der Navaho-Stammespolizei und sein FBI-Kollege Caldwalder stoßen am Tatort schließlich auf Spuren, die besagen, dass der älteste Sohn der ermordeten Familie und eine weitere Person das Verbrechen beobachtet haben müssen und nun auf der Flucht sind. Die Vermutung bestätigt sich: zusammen mit Edward Tsosie, der eigentlich auf einem entlegenen Internat lebt, ist dessen Schulfreund Adam – und den beiden sind die Mörder auf den Fersen. Die Spur führt in das Gebiet eines geheimnisvollen Canyons – doch die Natives glauben, dass dort ein Hexer sein Unwesen treibt. Begay und sein Kollege finden schließlich den Schlupfwinkel der Gangster und auch die völlig entkräfteten Jugendlichen… aber auch die Spuren eines schrecklichen Wesens. Ist die Legende um den Navaho-Werwolf wirklich wahr? Auch Adam umgibt ein wohl gehütetes Geheimnis… Persönlicher Eindruck: Auch im zweiten Band um den Navaho-Polizisten Begay brilliert Ulrich Wißmann mit spannendem Detailwissen zur indianischen Kultur, Vergangenheit und den örtlichen Begebenheiten. Plastisch und nachvollziehbar schildert er in seinem Roman vor der Kulisse eines spannenden Thrillers die Lebensweise und die Legenden eines stolzen Volkes, das bei den weißen Amerikanern leider immer wieder auf Ressentiments stößt. Die so unterschiedlichen Lebenseinstellungen und Interessen der Indianer und der Rohstoff-Firmen, aber auch von Protagonist Begay, der tief in seinem Volk verwurzelt ist, sowie FBI-Mann Caldwell, werden eingängig und nachvollziehbar beschrieben und man hat das Gefühl, auf der Suche nach den beiden Zeugen hautnah dabei zu sein. Gut gefallen haben mir die verschiedenen parallelen Handlungsstränge, die entlang dem Spannungsbogen schließlich am Schluß in einem packenden Showdown münden. Ebenso gefiel mir die bewegende Art und Weise, die Kultur den Navaho zu beschreiben, ihre Art zu leben – im Einklang mit der sie umgebenden Natur auch in der heutigen Zeit. Die beiden Hauptfiguren sind tiefgängig und durchweg sympathisch; Wißman setzt erneut auf ein Ermittlerduo aus beiden Kulturkreisen, was es dem Leser noch leichter macht, sich in deren unterschiedliche Denkweise hinein zu finden. Klasse war der spannende Schluß und die Geschichte um den Hexer, bei dem man nie wirklich wußte, was nun Wahrheit und was Aberglaube war. Genau das machte das Sahnehäubchen des Buches aus. Ein spannender Thriller mit überraschenden Wendungen, der besonders mit dem kulturellen Hintergrundwissen des Autors brilliert; auf alle Fälle ein sehr empfehlenswerter Roman, abseits vom Krimi-und-Thriller-Mainstream!

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