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Blut will fließen / Underworld USA Trilogie Bd. 3

Roman

Underworld USA Trilogie 3

(3)
Böse Ex-Cops, intrigante Killer, feige FBI-Informanten und gefährliche Frauen - im Spiel um Macht, Millionen und Sex sind sie alle willfährige Marionetten, gelenkt von Politikern und ihren zweifelhaften Freunden. James Ellroys Abschluss der Underworld-Trilogie ist ein gnadenlos spannender Thriller und ein literarisches Ereignis.



USA, 1968: Nixon und Humphrey kandidieren für das Präsidentenamt. Der Wahlkampf ist hart und geprägt von Verleumdung und Korruption. Die Ermordung von Martin Luther King und Robert Kennedy, die Proteste von Schwarzen und Studenten wie auch der Vietnamkrieg bringen Unruhe in das Amerika jener Tage. In Los Angeles beschäftigt Scotty Bennett vom LAPD der ungeklärte brutale Überfall auf einen Geldtransporter, bei dem mehrere Millionen Dollar und eine größere Menge Smaragde verschwanden. Je mehr er bei den Ermittlungen in die Nähe der Machtzentren gerät, desto gefährdeter ist seine Mission - und auch sein Leben. Steckte das FBI hinter dem Überfall? Flossen die Millionen in Nixons Wahlkampf? Was hat Howard Hughes Nixon versprochen? James Ellroy führt zu den Hintertreppen der Macht und besticht mit seiner radikalen Gesellschaftskritik, einer explosiven Mischung aus Verschwörung und Gewalt, Besessenheit, Sex und Drogen.
Portrait
James Ellroy, Jahrgang 1948, begann seine Schriftstellerkarriere 1979 mit Browns Grabgesang. Mit Die Schwarze Dahlie gelang ihm der internationale Durchbruch. Unter anderem wurde Ellroy fünfmal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, zahlreiche Bücher wurden verfilmt, darunter L.A. Confidential .
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 784
Erscheinungsdatum 07.12.2010
Serie Underworld USA Trilogie 3
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28283-1
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 191/122/48 mm
Gewicht 548
Originaltitel Blood's a Rover
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Kundenbewertungen


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Fabelhaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 19.07.2016

Am 24.02. 1964 wird in Los Angeles ein Geldtransporter überfallen. Vier tote Sicherheitsleute, drei tote Räuber bleiben am Tatort zurück. Die Tat bleibt unaufgeklärt, die Beute ist verschwunden. 1968 setzt die eigentliche Handlung ein, sie spritzt förmlich in alle Richtungen auseinander. Ellroy streift die Morde an John F. Kennedy... Am 24.02. 1964 wird in Los Angeles ein Geldtransporter überfallen. Vier tote Sicherheitsleute, drei tote Räuber bleiben am Tatort zurück. Die Tat bleibt unaufgeklärt, die Beute ist verschwunden. 1968 setzt die eigentliche Handlung ein, sie spritzt förmlich in alle Richtungen auseinander. Ellroy streift die Morde an John F. Kennedy und Martin Luther King. Howard Hughes will seine Geschäfte auf die Dominikanische Republik ausweiten. E. Hoover, Chef des Geheimdienstes lässt die Schwarzen Panther auskundschaften. Er lässt überhaupt alles auskundschaften. Nixon wird Präsident, auf anrüchige Weise. Auf den ersten Siebzig Seiten wird viel vergangenes abgehandelt, weil das Buch das Ende einer Trilogie darstellte. Das macht das Lesen nicht gerade leicht, zudem tauchen etliche Details und Personen aus den sechziger Jahren auf, die manchem Heute vielleicht unbekannt sind, wie Sonny Liston, dem Boxer oder Sam Giancana, einem Mafiapaten. Der Roman nimmt dann aber rasant an Fahrt auf und führt schließlich in die Eingeweide Amerikas, wo Rassismus eine Selbstverständlichkeit und Schwulenhass zum guten Ton gehört. Ein Kampf der niederen Instinkte, gegen die menschlichen Werte. Auf der einen Seite, die Idealisten, die Roten, auf der anderen Seite eine Traube von Hardlinern, denen die Zeit wegläuft. Es gibt keine richtigen Helden in diesem Roman, dafür einen Haufen pathologischer Fälle, wie Crutch den Voyeur, einen Schnüffler par excellence, ein Getriebener, wie der Autor. Oder Wayne, der zum Vatermörder wird. James Ellroy schreibt, als feuere er Maschinengewehrsalven auf seine Leser ab. Ein wahres Stakkatogewitter an knackig kurzen Sätzen prasselt hernieder. Nach Hundert Seiten konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Alles ist Gewalt in diesem Buch, die Sprache, das Innenleben der Figuren, ihre äußeren Handlungen. Wer nur einen Hoffnungsfunken hat muss brennen. Kaum eine Seite, ohne Drogenmissbrauch, Sex und Hass. Fabelhaft, die Charaktere, das Schicksal zerteilt die Persönlichkeiten, wie eine Guillotine. Joan, eine ungewöhnlich stark gezeichnete Frau, deren Härte E. Hoover, wie einen Waschlappen erscheinen lässt. Das Verrückte ist, dass James Ellroy diese ganzen Handlungsfäden am Schluss nahtlos zusammenfügt. Alles geht auf. Alles geht unter. Außer… Ein tolles Buch!

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schonungslos und unerbittlich...
von Mehmet Düzgün aus Neuss am 07.09.2011

..der furiose Abschluss der Underworld-Trilogie; einfach nur sagenhaft, wie Ellroy es schafft, Erzählstränge aus den ersten zwei Bänden aufzunehmen, fortzuführen und anhand von drei Hauptfiguren aufzulösen: Wayne Tedrow Jr., Ex-Cop, Chemiker und ehemaliger Heroin-Kocher in Vietnam, aber auch Chefberater von Howard Hughes und Vermittler für die Mafia,... ..der furiose Abschluss der Underworld-Trilogie; einfach nur sagenhaft, wie Ellroy es schafft, Erzählstränge aus den ersten zwei Bänden aufzunehmen, fortzuführen und anhand von drei Hauptfiguren aufzulösen: Wayne Tedrow Jr., Ex-Cop, Chemiker und ehemaliger Heroin-Kocher in Vietnam, aber auch Chefberater von Howard Hughes und Vermittler für die Mafia, Dwight C. Holly, FBI-Agent, der im Auftrag von J. Edgar Hoover den afro-amerikanischen Freiheitskampf unterwandert und Don Crutchfield, neurotischer Voyeur, Privatdetektiv -ein "Wheelman"-, Drogenschmuggler und Kommunistenschlächter. Alle drei sind der "roten Göttin" verfallen und getrieben von einer unbarmherzigen Suche nach Erlösung. Zudem erfährt man hier fast schon nebenbei, wie die Dominikanische Republik zu einem Casino-Paradies aufgebaut wird oder aber die Watergate-Affäre sich anbahnt. Dies sind nur zwei von vielen Anspielungen auf die Jahre 1968 - 1972. Ellroy bleibt seinem Stil treu: kurze, ruppige Sätze, die wegen inhaltlicher Brisanz schwer zu verdauen sind. Schilderungen wieder in einem ganz anderen Licht, als sie der Allgemeinheit hinlänglich bekannt zu sein scheinen: schonungslos und unerbittlich. Und lesenswert!

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Keine leichte Lektüre
von lenchen_196 aus Bayern am 18.03.2011

Amerika in den 60ern. Die schwere Zeit der Unruhen, der Ermordungen der hohen politischen Figuren, des Kampfs um die Macht. Der abschließende Teil der Trilogie von James Ellroy spielt während des Wahlkampfs von Nixon und zeigt uns alle verdeckte Motiven und politische Hintergründe, die diese Zeit bestimmt haben. Gangster,... Amerika in den 60ern. Die schwere Zeit der Unruhen, der Ermordungen der hohen politischen Figuren, des Kampfs um die Macht. Der abschließende Teil der Trilogie von James Ellroy spielt während des Wahlkampfs von Nixon und zeigt uns alle verdeckte Motiven und politische Hintergründe, die diese Zeit bestimmt haben. Gangster, Politiker, FBI-Leute, arme Studenten und "bööööööse Schwarze", alle sind an der Handlung mehr oder weniger beteiligt. Den dritten Teil kann man auch ohne Bezug auf die ersten zwei betrachten. Und auch ohne Lust die vorherigen zwei zu lesen. Das Buch hat mir nicht besonders gefallen. Es ist zu dick und damit zu unübersichtlich. Es kommen immer neue Personen in die Handlung und es ist zu schwer, sie sich alle zu merken bzw. zu verstehen, wer für wen oder gegen wen arbeitet, sei es offensichtlich oder heimlich. Und sie wechseln ständig die Seite, was noch mehr Verwirrung stiftet. Keiner der Charaktere ist detailliert beschrieben. Das sind alles Leute ohne Gesichter. Die Sprache ist auch sehr gewöhnungsbedürftig, die kurzen und einfachsten Sätze, viele Wiederholungen, kaum Dialoge und sehr seltsamer Humor. Dazu noch die seitenlangen Dokumenteneinschübe, nicht unbedingt sehr interessant, eher langweilig. Es handelt sich immer um Drogen, Sex, Gewalt, rassistischen Hass, Korruption und schmutzige politische Geschäfte – und das in Unmengen. Ja, klar, so war das Gangster-Lebens damals und so ist es höchstwahrscheinlich auch heute, aber das ist nicht mein Lesestoff. Die Sprache ist absichtlich grob und hier muss ich sagen, dass es dem Autor sehr gelungen ist, mittels Sprache die Atmosphäre des damaligen Leben in solchen Kreisen in Amerika wiederzugeben. Viele Ereignisse aus der amerikanischen Geschichte, die mehr als 40 Jahre zurückliegen, beschreibt der Autor ohne jegliche Einführung oder Erklärung, als ob alle Leser damit so vertraut wären oder sich besonders dafür interessiert hätten. Viele Hintergründe wurden als selbstverständlich jedem bekannt dargestellt. Für fast 800 Seiten ist es einfach zu viel. Ich würde das Buch nur bedingt empfehlen und nur an solche Leser, die an der amerikanischen Geschichte der 60er einen Narren gefressen haben. Sie hätten an diesem Buch vielleicht ihren Spaß. Für Uneingeweihnte dagegen ein sehr schwerer Lesestoff.

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