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Bluescreen

Ein Mirador-Roman

Ein Mirador-Roman 1

(17)
Nach den Bestsellern um den Serienkiller John Cleaver führt Dan Wells in eine Zukunft, die erschreckend schnell Realität werden kann: Los Angeles im Jahr 2050 ist eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Für die Menschen ist das wie Sauerstoff zum Leben – auch für die junge Marisa. Sie wohnt im Stadtteil Mirador, doch ihre wirkliche Welt ist das Netz. Und sie findet heraus, dass darin ein dunkler Feind lauert. Als sie an die virtuelle Droge Bluescreen gerät, die Jugendlichen einen sicheren Rausch verspricht, stößt Marisa auf eine Verschwörung, die größer ist, als sie je ahnen könnte ...
Portrait
Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah, und war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Nach seinen futuristischen Thrillern um die »Partials« war »Du bist noch nicht tot« der lang erwartete neue John-Cleaver-Roman. Mit der »Mirador«-Saga führt Dan Wells in eine neue Welt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 04.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-28021-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21,8/14,1/3,2 cm
Gewicht 452 g
Originaltitel Bluescreen. Mirador 1
Übersetzer Jürgen Langowski
Buch (Taschenbuch)
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„Spiel verrückt“

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

Im Los Angeles der nicht allzu fernen Zukunft trägt fast jeder Mensch ein Implantat im Kopf, das es ihm ermöglicht, 24 Stunden am Tag online zu sein. Auf den Straßen, in der Luft und in den Fabriken wimmelt es von Nulis, kleinen Robotern, die fast alle Arbeiten, ob groß oder klein, übernehmen und es den Menschen schwer machen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Marisa, eine 17-jährige Hackerin lebt in diesem Los Angeles und wird auf eine neue digitale Superdroge aufmerksam, die das Leben einer ihrer besten Freundinnen bedroht. Ob Anja noch zu retten ist?

Mich hat der Klappentext dieses Buches sehr neugierig gemacht, aber zu hundert Prozent konnte mich "Bluescreen" letzten Endes nicht überzeugen.
Ich finde die Idee, die hinter dem Buch steckt, sehr interessant, die Zukunftsversion von Los Angeles sehr erschreckend und die digitalen Möglichkeiten dieser Welt sehr beunruhigend. Die Charaktere finde ich okay - zwar habe ich mit keiner der Personen eine "Verbindung" aufbauen können, aber sie haben mich auch nicht genervt. Da ich technisch nicht besonders versiert bin, fiel es mir manchmal schwer, gewisse Dinge nachzuvollziehen. Im Großen und Ganzen kann man aber auch als Laie die Situation, in der sich Marisa und Co befinden, verstehen.

Dan Wells' Zukunftsthriller, kann sowohl von Erwachsenen als auch Jugendlichen gelesen werden und wird vor allem Gamern sehr gefallen.
Im Los Angeles der nicht allzu fernen Zukunft trägt fast jeder Mensch ein Implantat im Kopf, das es ihm ermöglicht, 24 Stunden am Tag online zu sein. Auf den Straßen, in der Luft und in den Fabriken wimmelt es von Nulis, kleinen Robotern, die fast alle Arbeiten, ob groß oder klein, übernehmen und es den Menschen schwer machen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Marisa, eine 17-jährige Hackerin lebt in diesem Los Angeles und wird auf eine neue digitale Superdroge aufmerksam, die das Leben einer ihrer besten Freundinnen bedroht. Ob Anja noch zu retten ist?

Mich hat der Klappentext dieses Buches sehr neugierig gemacht, aber zu hundert Prozent konnte mich "Bluescreen" letzten Endes nicht überzeugen.
Ich finde die Idee, die hinter dem Buch steckt, sehr interessant, die Zukunftsversion von Los Angeles sehr erschreckend und die digitalen Möglichkeiten dieser Welt sehr beunruhigend. Die Charaktere finde ich okay - zwar habe ich mit keiner der Personen eine "Verbindung" aufbauen können, aber sie haben mich auch nicht genervt. Da ich technisch nicht besonders versiert bin, fiel es mir manchmal schwer, gewisse Dinge nachzuvollziehen. Im Großen und Ganzen kann man aber auch als Laie die Situation, in der sich Marisa und Co befinden, verstehen.

Dan Wells' Zukunftsthriller, kann sowohl von Erwachsenen als auch Jugendlichen gelesen werden und wird vor allem Gamern sehr gefallen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
7
7
3
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 28.04.2018
Bewertet: anderes Format

Eine rasante und gelungene Fortsetzung. Das Szenario in dem virtuellen Spiel Overworld und in der schwindenden Realität, wo alles durch die Mächtigen und Reichen gesteuert wird.

Die totale Überwachung
von Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 02.05.2017

Wir machen uns so gern über Leute lustig, die rund um die Uhr ihr Smartphone in den Händen zu halten scheinen und immer und überall erreichbar sind. Smartphones, Notebooks, Tablets – all das ist für uns schon „Standardausrüstung“ geworden. Dan Wells lässt dies in einer nicht allzu fernen Zukunft... Wir machen uns so gern über Leute lustig, die rund um die Uhr ihr Smartphone in den Händen zu halten scheinen und immer und überall erreichbar sind. Smartphones, Notebooks, Tablets – all das ist für uns schon „Standardausrüstung“ geworden. Dan Wells lässt dies in einer nicht allzu fernen Zukunft noch ein wenig stärker als Szenario für sein Buch Normalität werden. Ein Implantat im Kopf, das Djinni, lässt die Menschen 24 Stunden am Tag online sein. Klar, das liefert nicht nur dem Nutzer Informationen, sondern auch … ja, wem genau denn? Und wozu? Das findet man im Laufe der Story dann heraus …! Eine gute Idee, wenn auch nicht wirklich nagelneu und unverbraucht, aber auch noch nicht ausgelutscht. Die Umsetzung ist gelungen, haut mich dennoch nicht aus den Schuhen, denn das ganze Buch lässt an Emotionen fehlen. Selbst der Widerstand ist reichlich unterkühlt, es gibt keine offene Kritik (klar, toll ist nicht, was da so vor sich geht, aber so wirklich gesagt wird das nicht so recht). Die Figuren sind klar und gut gezeichnet, aber ich sympathisiere mit keiner wirklich. Ich bleibe als Leser außen vor, bringe mich nicht ein, werde nicht zum Mitstreiter, sondern bleibe Beobachter. Das gefällt mir nicht beim Lesen – ich will mitgerissen werden, mich und mein wirkliches Dasein vergessen und mich im Buch verlieren. Das kann ich hier leider nicht. Der Stil ist flott und actionreich, das muss man Dan Wells zugestehen. Dass es um Manipulation und Viren geht, ist eigentlich klar. Ein Bluescreen ist nun mal kein gutes Zeichen, wie man weiß. Das Ende ist mehr oder weniger abgeschlossen, dennoch steht die Tür weiteren Bänden offen – und dass die zu erwarten sind, verrät der Untertitel: „Ein Mirador-Roman“. Wer dieses Buch liest, sollte sich auf Jugendliche einstellen, die in der Gamerszene unterwegs sind und einfach anders reagieren, als Erwachsene das tun oder tun würden. Dennoch ist es kein Jugendbuch – dazu sind die Kids dann doch etwas zu erwachsen geraten. Insgesamt war die Lesezeit nicht ganz vergeben, aber weitere Bände werde ich wohl nicht lesen wollen. Macht insofern dann drei Sterne.

Sehr spannende und solide Unterhaltung
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 11.01.2017

Spätestens nach der Lektüre der Partials-Reihe bin ich bekennender Dan Wells-Fan. Auch dieses Mal hat er mich gleich auf den ersten Seiten abgeholt und gefesselt. Es fällt bei dieser Geschichte wirklich nicht leicht das Buch aus den Händen zu legen, denn wie man es vom Autor gewöhnt ist, nimmt... Spätestens nach der Lektüre der Partials-Reihe bin ich bekennender Dan Wells-Fan. Auch dieses Mal hat er mich gleich auf den ersten Seiten abgeholt und gefesselt. Es fällt bei dieser Geschichte wirklich nicht leicht das Buch aus den Händen zu legen, denn wie man es vom Autor gewöhnt ist, nimmt einen sein Schreibstil gleich gefangen. Es gelingt ihm wieder gleich zu Beginn eine relativ hohe Spannung zu erzeugen, ohne jedoch dass es „erzeugt“ wirkt. Diese Spannung kann auch bis zum Ende gehalten werden, ja er konnte sie sogar noch steigern. Der Roman unterhält sehr gut ist aber auf der anderen Seite auch ein beängstigendes Zukunftsszenario und nicht nur einmal dachte ich so bei mir “hoffentlich wird unsere Zukunft niemals so werden“. Wie man es von Dan Wells kennt, sind Figuren und Schauplätze sehr plastisch beschrieben und so erschien es mir als würde vor meinem inneren Auge ein Film ablaufen. Apropos Film, wie schon bei der Partials Reihe habe ich auch hier die Hoffnung diesen Stoff irgendwann einmal verfilmt zu sehen. Denn dank der wirklich tollen Schreibweise gelang es auch hier dem Autor in meinem Kopf Bilder und Szenen zu erzeugen die man problemlos in einen Film einbauen könnte. Das war in meinen Augen wirklich großes Kino und man kann sich schon heute auf die Fortsetzung der Reihe freuen. Ich wurde wieder sehr gut unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.