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Best of Schule

Zum Weinen lustig, zum Lachen traurig

(2)
NMS, AHS, Elite-, Gesamt-, Baum- oder gar keine Schule? Alle reden über das, was draufstehen soll, Niki Glattauer sagt, was drin ist. Der Bestsellerautor schildert auf humorvolle Weise das nicht immer lustige Leben hinter geschlossenen Klassentüren. Er bricht eine Lanze für die Lehrerinnen (Männer mitgemeint) und legt den Kreidefinger in die Wunden des Systems.
– Jessica, nimm deine Deutschsachen heraus!
– Das Wörterbuch auch? Ich hab das Wörterbuch nämlich zu Hause vergessen.
– Du hast dein Wörterbuch nach Hause mitgenommen? Das freut mich! Für welche Aufgabe hast du es denn gebraucht?
– Aufgabe?
– Ich meine, wofür hast du es gebraucht?
– Nicht ich. Mein Bruder. Fürs Fliegenklatschen. Er sagt, dafür braucht man ein Buch. Und selber hat er keines mehr.
– Willst du mir damit sagen, dass dein Bruder keine eigenen Bücher hat?
– Schon, aber es ist ihm aus dem Fenster gefallen. Leider war es dann hin.
Portrait
Nikolaus Niki Glattauer, geboren 1959 in der Schweiz, lebt als Journalist, Autor und Lehrer in Wien. Er ist seit 1998 als Lehrer tätig und u. a. Kolumnist für das Montagsmagazin datum sowie Gastkommentator im Standard.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783218010498
Verlag Verlag Kremayr & Scheriau
Dateigröße 2319 KB
eBook
16,99
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„Erkenntnisse eines engagierten Lehrers“

Ursula Kutzer, Thalia-Buchhandlung Wien

Ich war immer ein großer Fan von Niki Glattauers wöchentlichen Kolumnen im Kurier, und traurig, als diese eingestellt wurden. Umso mehr freut es mich, dass man diese nun in Buchform nachlesen kann. Witzige, pointierte und leider sehr wahre Betrachtungen eines engagierten, spätberufenen Lehrers, das ideale Geschenk für geplagte Eltern und all jene, die sich tagtäglich mit den Tücken unseres Bildungssystems herumschlagen müssen. Ich war immer ein großer Fan von Niki Glattauers wöchentlichen Kolumnen im Kurier, und traurig, als diese eingestellt wurden. Umso mehr freut es mich, dass man diese nun in Buchform nachlesen kann. Witzige, pointierte und leider sehr wahre Betrachtungen eines engagierten, spätberufenen Lehrers, das ideale Geschenk für geplagte Eltern und all jene, die sich tagtäglich mit den Tücken unseres Bildungssystems herumschlagen müssen.

Kundenbewertungen

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Best of Glattauer?
von Sikal am 13.10.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der österreichische Autor Niki Glattauer, selbst Lehrer sowie auch Vater zweier schulpflichtiger Kinder, plaudert aus dem Nähkästchen. Durch seine journalistische Vorerfahrung ist er geübt darin, Dinge auf den Punkt zu bringen, oft mit einer gehörigen Prise Sarkasmus. Ich kenne bereits einige Bücher von ihm (Leider hat Lukas … Band... Der österreichische Autor Niki Glattauer, selbst Lehrer sowie auch Vater zweier schulpflichtiger Kinder, plaudert aus dem Nähkästchen. Durch seine journalistische Vorerfahrung ist er geübt darin, Dinge auf den Punkt zu bringen, oft mit einer gehörigen Prise Sarkasmus. Ich kenne bereits einige Bücher von ihm (Leider hat Lukas … Band 1 und 2, Der engagierte Lehrer und seine Feinde) und war gespannt auf sein neuestes Werk zum immer noch desolaten – pardon reformerschöpften – österreichischen Schulsystem. Als langjähriger Lehrer ist Glattauer mit den Sitten und Gebräuchen der Schule bestens vertraut, seine Episoden aus dem Schulalltag locken zwar ein Schmunzeln hervor – sind bei genauerer Betrachtung, ganz Glattauer „Zum Weinen lustig, zum Lachen traurig.“ Ich muss gestehen, dass der Großteil des Buches wirklich traurig stimmt – und das hat keinesfalls mit den schriftstellerischen Qualitäten eines Herrn Glattauer zu tun… Dass bestimmte Schulsprengel mit dem hohen Anteil nicht-deutsch-als-Muttersprache-sprechender-Schüler zu kämpfen haben, ist allgemein bekannt. Wahrlich nicht lustig, doch hier stößt man nicht nur auf das Unverständnis der Politik, sondern auch der Gesellschaft. Oder warum sollen die doch alle mal in Pause deitsch sprechen, wenn es ja auch mich türkisch-bosnisch-serbisch-deutschem Kauderwelsch geht? Dass Lehrkräfte überfordert sind und letztendlich den geringsten Aufwand betreiben, um selbst nicht aufgeben zu müssen, ist nur zu verständlich. Da bleibt kein Nerv mehr für Talentförderung und Individualisierung! Besonders schlimm finde ich, dass es im 21. Jahrhundert immer noch „dazugehört“ von Bildungsvererbung zu sprechen, dass Kinder ohne bildungsnahe Eltern kaum Chancen auf eine gute Ausbildung haben, dass Kinder nicht ganz selbstverständlich Kinder sein dürfen und ein Recht darauf haben, ihre Talente auszuleben. Ob eine Gesamtschule hier die Lösung wäre? Laut Glattauer ja – und wenn man seine Argumente liest, erscheinen diese plausibel. So ganz überzeugen konnte er mich nun doch nicht, vielmehr würde ich ein Modulsystem im Schulwesen bevorzugen (analog den Oberstufen im Gymnasium), um hier den Kindern einen breiten Pool anzulegen, aus dem die Schülerinnen und Schüler schöpfen dürfen. Und hier darf es keinen Unterschied machen, ob Gymnasium, Hauptschule, NMS usw. Auf jeden Fall möchte ich mich Glattauers Meinung zur Ganztagesschule anschließen. Mein Sohn ist in einer Ganztagesschule und es war für alle Beteiligten (mich eingeschlossen) die richtige Entscheidung (wenn auch keine leichte). Dass Glattauer etwas zu sagen hat, ist unbestritten. Seine Aspekte sollen zum Nachdenken – und hoffentlich auch Handeln – anregen, um aus einem hoffnungslos überforderten Lehrerteam, motivierte und engagierte Lebensbegleiter und letztendlich hoffnungslos desinteressierten und abwesenden Schülerinnen bzw. Schülern begeisterte und einbringende Jugendliche zu machen. Hier ist die Politik gefordert, um endlich Stellung zu beziehen und Handlungen zu setzen. Für Glattauer-Neulinge absolute Leseempfehlung, für Kenner gibt es hier nichts Neues zu entdecken.