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Before Watchmen

Bd. 5: Ozymandias

(2)

Comic-Legende Len Wein und Ausnahme-Künstler Jae Lee erforschen, was es wirklich bedeutet, der klügste Mann der Welt zu sein und jenseits von Begriffen wie "Held" oder "Schurke" zu denken und zu handeln, um die Menschheit zu retten. Dies ist die bittere Geschichte von Ozymandias, dem großen Antihelden aus Alan Moores Comic-Meilenstein "WATCHMEN".
Wer waren die Wächter wirklich?
Mit dem sensationellen Artwork von Jae Lee (DER DUNKLE TURM)!
Geschrieben von Comic-Legende und Original-WATCHMEN-Redakteur Len Wein!
Die düstere Geschichte einer der Schlüsselfiguren aus WATCHMEN!

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 152
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 16.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86201-483-5
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 259/167/15 mm
Gewicht 479
Originaltitel Before Watchmen: Ozymandias 1-6
Illustratoren Jae Lee
Buch (Taschenbuch)
17,50
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Dichte Atmosphäre
von breedstorm am 21.09.2013

Watchman, erdacht von Kultautor Alan Moore, war eines der kreativsten und einflußreichsten Superheldencomics aller Zeiten. Fast 3 Jahrzehnte später hat DC Comics gegen den Willen Alan Moores beschlossen, dem Meisterwerk mehrere Prequels zu geben, die die Geschichte vor den Ereignissen von Watchmen erzählen sollen, die Moore teilweise detailliert, teilweise... Watchman, erdacht von Kultautor Alan Moore, war eines der kreativsten und einflußreichsten Superheldencomics aller Zeiten. Fast 3 Jahrzehnte später hat DC Comics gegen den Willen Alan Moores beschlossen, dem Meisterwerk mehrere Prequels zu geben, die die Geschichte vor den Ereignissen von Watchmen erzählen sollen, die Moore teilweise detailliert, teilweise nur mit Andeutungen erzählt hat. Mittlerweile hat sich herausgestellt, daß die Einzelbände handlungstechnisch durch einen roten Faden verbunden sind. Für Before Watchmen wurden hochkarätige Zeichner und Autoren verpflichtet, z.B. Darwyn Cooke oder Brian Azzarello. Die Vorgeschichte des klügsten Menschen der Welt wird von Len Wein erzählt, dessen Beiträge zu Serien wie X-Men oder Swamp Thing legendär sind. Als Zeichner wurde Jae Lee (u.a. Der dunkle Turm, Inhumans, Captain America) verpflichtet. Die vorliegende Geschichte setzt im Oktober 1985 ein, kurz vor dem Moment, in dem Ozymandias vor der Vollendung seines Planes steht. So beschließt er, eine Autobiographie aufzuzeichnen, um diese der Nachwelt zu vermachen. Adrian Veidt, wie Ozymandias mit bürgerlichen Namen heißt, führt als sein eigener Erzähler durch die Geschichte, die 1938 beginnt. Familie Veidt flieht vor dem Faschismus in Europa in die USA, wo Adrians Vater ein Geschäft eröffnet. Durch seine außergewöhnliche Intelligenz ist der kleine Adrian schnell Ziel von Rüpeln in der Schule, doch schon dort zeigt sich seine Entschlossenheit. Ein paar Jahre später trifft ihn ein schwerer Schicksalsschlag. Seine Eltern sterben bei einem Verkehrsunfall. Adrians beschließt, sich nicht auf dem Erbe seiner zwischenzeitig reich gewordenen Eltern zu verlassen, und beginnt eine Reise auf den Spuren Alexanders des Großen, den er als Vorbild ansieht. Nur auf sich selbst gestellt pilgert er durch den Nahen Osten, um gestärkt wieder nach New York zurückzukehren, wo er ein neues Finanzimperium errichten will. Doch dies gelingt ihm so spielerisch, daß er nicht ausgelastet ist. So beschließt er, kostümierter Verbrecherjäger zu werden... Fazit: Len Weins Schilderung der vollkommen egozentrische und arroganten Sichtweise von Ozymandias ist sehr authentisch. Genau so sieht das Genie die Welt, in der es mit all den Idioten leben muß, die der Führung des Genies bedürfen. Jae Lees besonderer Zeichenstil paßt zu dieses Selbstsicht wie die Faust aufs Auge. Speziell die heroischen, epischen Gesten des Selbsterzählers und das Spiel mit dem Bildaufbau, in dem runde Panels immer wieder auftauchen (rund wie der Haarreif von Ozymandias) schaffen eine dichte Atmosphäre, die Adrians Sichtweise verkörpert. Die Handlung ist teilweise mit anderen Teilen von Before Watchmen verknüpft. So wird hier z.B. Bezug genommen auf die Kennedy-Brüder und Marylin Monroe, die wir auch schon im Comedian-Band gesehen haben, der hier auch nicht fehlen darf. Sehr interessant auch die Interpretation der Originalszene, in denen Captain Metropolis versucht, die Watchmen zusammen zu bringen. Auch der Konflikt Ozymandias mit Doctor Manhattan wird hier noch mal neu angemischt. Der Superschlaue gegen den Allmächtigen, das ist Batmans Blickwinkel auf Superman nicht unähnlich. Zusätzlich werden ein paar von Alan Moore ausgesparte Gesichtspunkte erläutert, z.B. die Entstehung von Ozymandias' Haustier Bubastis. In meiner persönlichen Rangliste ist der Band gemeinsam mit Nite Owl auf Platz 2 (hinter Minutemen) der Reihe Before Watchmen anzusiedeln.

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Superheldenbiografie
von Michael Diers aus Oldenburg am 26.09.2013

Inhalt: Adrian Veidt ist intelligent, attraktiv, und steinreich, scheint immer allen anderen einen Schritt voraus zu sein. Er ist aber auch narzisstisch, unsympathisch und kompromisslos in der Durchsetzung seiner Vorhaben. Als Ozymandias ist er einer der Watchmen aus Alan Moores gleichnamigem Meisterwerk, in welchem er am Ende für eine... Inhalt: Adrian Veidt ist intelligent, attraktiv, und steinreich, scheint immer allen anderen einen Schritt voraus zu sein. Er ist aber auch narzisstisch, unsympathisch und kompromisslos in der Durchsetzung seiner Vorhaben. Als Ozymandias ist er einer der Watchmen aus Alan Moores gleichnamigem Meisterwerk, in welchem er am Ende für eine grauenhafte Katastrophe sorgt, um eine noch schlimmere, atomare Apokalypse zu verhindern. Was hat Ozymandias dazu gebracht, so eine Handlung zu begehen, wie ist er zu dem geworden, was er in Moores Werk darstellt? Mit Len Wein hat sich einer der großen Altmeister aus der Comicbranche dieser Figur und Frage aus Watchmen angenommen. Er legt die Geschichte dabei als Autobiografie aus der Sicht von Adrian Veidt an, der immer wieder mit Erklärungen aus dem „Off“ die wichtigsten Ereignisse seines Lebens kommentiert. Der Vorteil an dieser Art des Erzählens liegt auf der Hand: der Leser erfährt verdammt viel aus dem Leben von Adrian Veidt und die Gründe, die zu seiner Entwicklung zum tragische „Weltretter“ führten. Vielleicht erfahren wir dabei etwas zuviel, denn ab und an ergeht sich Wein in einer zu genauen Beschreibunge der Aktionen, die sich oftmals schon aus der Logik oder aus den Bildern von alleine erklärt hätten. Er bläht damit das Leseerlebnis des Sechsteilers, er enthält die US-Ausgaben Before Watchmen: Ozymandias #1 - #6 unnötig auf, beantwortet die Frage nach dem Warum allerdings nicht unbedingt. Vielleicht hatte sich Len Wein bei seinen mitunter zu opulenten Texten den Zeichnungen von Jae Lee anpassen wollen? Lee steht dem nicht viel nach, denn er zeichnet nicht, er schafft verschnörkelte, fast schon barocke Gemälde auf den Seiten. Entsprechend pomadig wird dabei der Lesefluss bei solch einer geballten Ladung von undynamischen Bild und erklärendem Text. Lees tolle Zeichenarbeit in Ehren, und seine Bilder sehen für sich alleinstehend einfach Klasse aus, lassen aber leider oft die nötige, und für einen Comic wichtige, Eigendynamik vermissen. Jedenfalls hat Len Wein aber dafür gesorgt, uns interessierte Leser mit Hintergrundinformationen zu versorgen, hat dazu Adrian Veidts Autorbiografie nahezu perfekt in die Geschichte der Watchmen eingewoben. Glücklicherweise hat er dabei die in den vorhergehenden Before Watchmen – Ausgaben überstrapazierte sexuelle Komponente außer Acht gelassen und beweist, dass es noch Superheldencomics gibt, die auch ohne Sex und Erotik auskommen…. Dabei hätte er durch die angedeutete Bisexualität Veidts in Werk und Film doch so manche Steilvorlage gehabt, die ein anderer, übermotivierter Autor sicher liebend gerne angenommen und ausgeschlachtet hätte. Fazit: Eine Biografie mit durchaus Informationsgehalt, in der aber über Strecken die erzählerischen Aspekte etwas zu kurz kommen. Für Leser, die Watchmen kennen und mehr über die Figuren und Hintergründe wissen wollen, ist die Ausgabe eher geeignet, als für diejenigen, die eine Superheldenstory im herkömmlichen Sinne lesen wollen.

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