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Becks letzter Sommer

Roman

(19)

Beck ist nicht zu beneiden. Mit der Musikerkarriere wurde es nichts, sein sicherer Job als Lehrer ödet ihn an, und sein Liebesleben ist ein Desaster. Da entdeckt er in seiner Klasse ein unglaubliches Musiktalent: Rauli Kantas aus Litauen. Als Manager des rätselhaften Jungen will er es noch mal wissen, doch er ahnt nicht, worauf er sich da einlässt ... Ein tragikomischer Roman über verpasste Chancen und alte Träume, über die Liebe, Bob Dylan und einen Road Trip nach Istanbul. Ein magischer Sommer, in dem noch einmal alles möglich scheint.

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Was für eine geniale Geschichte! Weil sie so perfekt, so leicht und zugleich traurig, voll Humor und Bitterkeit, Glück und Unglück erzählt ist. Und das alles von einem 23-jährigen Autor. Benedict Wells, Du bist zu beneiden. So viel Talent in Deinem Alter, das spricht für eine große Autorenkarriere.
Portrait

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt >Becks letzter Sommer< erschien 2008, wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Wie bereits sein dritter Roman >Fast genial< steht auch sein soeben erschienener Roman >Vom Ende der Einsamkeit< auf den Bestsellerlisten. Wells wurde dafür mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 453
Erscheinungsdatum 24.11.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24022-1
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 17,9/11,4/2,6 cm
Gewicht 345 g
Auflage 14
Verkaufsrang 6.721
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„Ein Sommer voller Musik“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Robert Beck ist Musik und Deutschlehrer an einem Gymnasium. Selbst ist er ein erfolgloser Musiker und hat nach einem Streit seine Band verlassen. Nur mit Charlie hat er regelmäßig Kontakt. Er hat keine Freundin, nur mit der Kellnerin im Cafe gegenüber flirtet er hin und wieder. In der Schule wird er auf einen seiner Schüler aufmerksam, der mit seinen Lügen genauso wie mit seinem musikalischen Talent aus der Masse heraussticht.

Beck hat einen wunderbaren Roadmovie-Roman geschrieben, der auch mit Christian Ulmen in der Hauptrolle, verfilmt wurde. Es geht um Musik, wie auch ums Erwachsenwerden, auch wenn letzteres manchmal eben 40 Jahre lang dauert. Der Hauptprotagonist ist ein Schullehrer der es sich verschrieben hat, einem seiner Schüler zu der Karriere zu verhelfen, die er selbst nie geschafft hat. Zeitgleich müht er sich um die schöne Lara, die gegenüber seiner Wohnung, als Kellnerin in einem Cafe jobbt. Sein Freund Charlie, der ständig glaubt sterben zu müssen und der ständig über das Leben philosophiert, nervt ihn. Allerdings ist Charlie sein einziger Freund. Becks letzter Sommer wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt und gegen Ende des Romans, sogar aus dem Blickwinkel des Schriftstellers. Man bekommt den Eindruck, dass diese Geschichte genau so, oder ein wenig anders, sich zu getragen haben könnte. Darüber schweigt sich Wells allerdings aus. Auf alle Fälle ist es ein Roman, der durch seine Protagonisten besticht, durch seine ganz eigene Erzählweise einen sehr persönlichen Touch bekommt und aus der Menge an guter Literatur herausragt.

Wells ist ein sehr junger Schriftsteller und kann sich in eine ganze Liga junger unverbrauchter Literaten einreihen. Da wären zum Beispiel Ben Brooks, Joey Goebel und Eduard Louis, um ein paar zu nennen, deren Werke ich in den letzten Jahren gelesen und gemocht habe. Einige davon, werden wahrscheinlich auch zukünftige Klassiker sein und schließlich braucht auch die Literaturszene frisches Blut um auch künftige Generationen zum Lesen zu bewegen. „Becks letzter Sommer“ ist mein erster Roman, den ich von Wells gelesen habe, aber ganz sicher nicht der letzte.
Robert Beck ist Musik und Deutschlehrer an einem Gymnasium. Selbst ist er ein erfolgloser Musiker und hat nach einem Streit seine Band verlassen. Nur mit Charlie hat er regelmäßig Kontakt. Er hat keine Freundin, nur mit der Kellnerin im Cafe gegenüber flirtet er hin und wieder. In der Schule wird er auf einen seiner Schüler aufmerksam, der mit seinen Lügen genauso wie mit seinem musikalischen Talent aus der Masse heraussticht.

Beck hat einen wunderbaren Roadmovie-Roman geschrieben, der auch mit Christian Ulmen in der Hauptrolle, verfilmt wurde. Es geht um Musik, wie auch ums Erwachsenwerden, auch wenn letzteres manchmal eben 40 Jahre lang dauert. Der Hauptprotagonist ist ein Schullehrer der es sich verschrieben hat, einem seiner Schüler zu der Karriere zu verhelfen, die er selbst nie geschafft hat. Zeitgleich müht er sich um die schöne Lara, die gegenüber seiner Wohnung, als Kellnerin in einem Cafe jobbt. Sein Freund Charlie, der ständig glaubt sterben zu müssen und der ständig über das Leben philosophiert, nervt ihn. Allerdings ist Charlie sein einziger Freund. Becks letzter Sommer wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt und gegen Ende des Romans, sogar aus dem Blickwinkel des Schriftstellers. Man bekommt den Eindruck, dass diese Geschichte genau so, oder ein wenig anders, sich zu getragen haben könnte. Darüber schweigt sich Wells allerdings aus. Auf alle Fälle ist es ein Roman, der durch seine Protagonisten besticht, durch seine ganz eigene Erzählweise einen sehr persönlichen Touch bekommt und aus der Menge an guter Literatur herausragt.

Wells ist ein sehr junger Schriftsteller und kann sich in eine ganze Liga junger unverbrauchter Literaten einreihen. Da wären zum Beispiel Ben Brooks, Joey Goebel und Eduard Louis, um ein paar zu nennen, deren Werke ich in den letzten Jahren gelesen und gemocht habe. Einige davon, werden wahrscheinlich auch zukünftige Klassiker sein und schließlich braucht auch die Literaturszene frisches Blut um auch künftige Generationen zum Lesen zu bewegen. „Becks letzter Sommer“ ist mein erster Roman, den ich von Wells gelesen habe, aber ganz sicher nicht der letzte.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
12
6
1
0
0

Benedict Wells bewegt wie kein anderer
von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2017

Die ersten zwanzig Seiten sind anfangs sehr sperrig und man fragt sich :"Will ich dieses Buch wirklich lesen?" Ja, Sie wollen! Obwohl Beck zu Anfang als ziemlich trostloser und unsympathischer Typ erscheint, so kann man im Laufe des Buches mehr und mehr verstehen, wie es dazu kam und sich... Die ersten zwanzig Seiten sind anfangs sehr sperrig und man fragt sich :"Will ich dieses Buch wirklich lesen?" Ja, Sie wollen! Obwohl Beck zu Anfang als ziemlich trostloser und unsympathischer Typ erscheint, so kann man im Laufe des Buches mehr und mehr verstehen, wie es dazu kam und sich (leider) stellenweise sehr stark mit ihm identifizieren. Wells Charaktere sind wahnsinnig hoffnungslos, tragisch, zynisch und zu gleichen Teilen liebevoll, charmant und doch wieder voller Hoffnung und es macht Spaß, immer mehr mitzufiebern, zu leiden und sich zu freuen. Seine allzu realen und manchmal auch deprimierend traurigen Geschichten bewegen wie keine anderen. Manchmal möchte man wegen der Sturheit (oder auch Dummheit) eines Charakters das Buch an die Wand pfeffern (man kann dem Charakter ja keine Ohrfeige verpassen), aber man möchte zu keinem Zeitpunkt aufhören zu Lesen. Und obwohl die Protagonisten zeitweise alles gegen die Wand fahren und wir als Leser denken: "War das jetzt das Ende ?" Nein, das war es nicht! Denn am Ende steht immer Hoffnung...

Meine Urlaubslektüre in diesem Sommer
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2017

Es ist immer wieder ein Genuss, Benedict Wells zu lesen und dieser Debütroman war inzwischen mein viertes Buch von ihm. Darin erzählt er mit seinem einfühlsamen, frischen und faszinierenden Schreibstil die tragikomische Geschichte eines Lehrers, der sich nochmal seinen Traum von einer Musikerkarriere erfüllen möchte und sich mit zwei... Es ist immer wieder ein Genuss, Benedict Wells zu lesen und dieser Debütroman war inzwischen mein viertes Buch von ihm. Darin erzählt er mit seinem einfühlsamen, frischen und faszinierenden Schreibstil die tragikomische Geschichte eines Lehrers, der sich nochmal seinen Traum von einer Musikerkarriere erfüllen möchte und sich mit zwei Freunden auf eine abenteuerliche Reise begibt. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und die Figuren sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ein tolles Buch über wahre Freundschaft, die große Liebe und über unendliche Träume und Möglichkeiten im Leben.

von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2017
Bewertet: anderes Format

Talent, Neid, Ambitionen - all das spielt in diesem bemerkenswerten Buch eine Rolle. Es verdient einen Platz in Ihrem Regal.