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Asterix 35

Asterix bei den Pikten

Asterix 35

(13)

Im Jahre 2013 n. Chr. hat das lange Warten ein Ende: Es erscheint ein neuer Asterix-Band! Dieser ist der 35. der Reihe und dennoch eine Premiere: Erstmals in der langen Erfolgsgeschichte kümmert sich ein neues Autorenteam um die Abenteuer des kleinen Galliers und seines unbeugsamen Dorfes. Der in Frankreich hochangesehene Autor Jean-Yves Ferri und der erfahrene Zeichner Didier Conrad haben vom Zaubertrank gekostet und präsentieren ein neues Abenteuer im Geiste Albert Uderzos und René Goscinnys. Dessen genauer Inhalt ist noch streng geheim, doch eines kann bereits verraten werden: Unsere gallischen Freunde gehen wieder auf Reisen. Und zwar in den nebligen Norden, zum Stamm der Pikten im heutigen Schottland.

Portrait
Didier Conrad, geb. 1959 in Marseille, veröffentlichte seine ersten Cartoons 1973 im Magazin 'Spirou'. Seitdem hat sich Conrad zahlreicher Comic-Serien angenommen und gilt als einer der erfahrensten Comic-Zeichner aus französischen Landen, der unter anderem für Disney und Dreamworks arbeitete. Unter Pseudonym zeichnete er die Abenteuer des jungen Lucky Luke ('Lucky Kid') und ab 2011 den 'Marsupilami'-Ableger 'Marsu Kids'. Conrad lebt mit seiner Familie in Los Angeles.
René Goscinny, geb. 1926 in Paris, wuchs in Buenos Aires auf und arbeitete nach dem Abitur erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur. 1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. René Goscinny verstarb 1977.
Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u. a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier".
Albert Uderzo erhielt im Juni 2004 den Max-und-Moritz-Preis des Comic-Salons Erlangen für sein herausragendes Lebenswerk.
Jean-Yves Ferri lebt seit seinem vierten Lebensjahr in Südwestfrankreich, im Départment Ariège. Er lernte mit Comics das Lesen und zeichnete bereits im zarten Alter von 11 Jahren seinen ersten Comic-Strip. Erste Erfolge konnte er Mitte der 90er Jahre als Kinderbuchillustrator verbuchen. 1995 begann seine Zusammenarbeit mit dem in Frankreich sehr bekannten Zeichner Manu Larcenet, als dessen Co-Autor und Szenarist er bis heute wirkt. Albert Uderzos Entscheidung, Ferri als Szenaristen künftiger Asterix-Abenteuer aufzubauen, lag nicht zuletzt an dessen in Frankreich sehr populären Solo-Werk 'De Gaulle à la plage', das einen humoristischen Blick auf (fiktive) Abenteuer des großen Generals wirft.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 48
Erscheinungsdatum 24.10.2013
Serie Asterix 35
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7704-3635-4
Verlag Egmont Comic Collection
Maße (L/B/H) 290/228/15 mm
Gewicht 367
Originaltitel Astérix chez les Pictes
Auflage 6. Auflage
Illustratoren Didier Conrad, Albert Uderzo
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"Asterix bei den Pikten" ist der erste Band der gänzlich ohne Mithilfe von dem noch lebenden Asterix-Erfinder Albert Uderzo (Zeichner) verfasst wurde.

Obwohl somit "nur" die Zeichungen dieses Asterix-Bandes erstmals nicht mehr von der Hand eines Gründervaters stammen, finde ich, dass dieser Band genauso wie die letzten zwei Bücher "Gallien in Gefahr" und "Asterix & Obelix feiern Geburstag" eher einer sehr simplen, rein auf Gags beruhenden Storyline folgt. Asterix' Abenteuer bei den Pikten sind zwar - wie jedes Asterix-Heft zuvor - aus geschichtlicher Sicht sehr lehrreich, allerdings fehlt mir als Asterix-Fan einfach der Humor und die Ideen der urspünglichen Gründer Uderzo und Goscinny.
Ein Lob muss ich allerdings an den Nachfolger von Zeichner Albert Uderzo - Didier Conrad - aussprechen, der bei "Asterix bei den Pikten" das erste Mal aktiv war. Seine Zeichnungen sind wirklich nur schwer von jenen der "alten" Asterix-Geschichten zu unterscheiden.
Wie gesagt: die Handlung von "Asterix bei den Pikten" hängt eher durch; es werden haufenweise Klischees behandelt und dieselben Witze immer und immer wieder gerissen.
Aber dieser Band ist auf jeden Fall besser als "Gallien in Gefahr", das letzte Asterix-Heft, das aus einer durchgehenden Geschichte bestand!

Hoffentlich geht es von jetzt an wieder bergauf mit Asterix!

„Asterix in neuem Gewand“

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

Nachdem viel zu viel Zeit vergangen ist, haben die Autoren es doch noch geschafft. Der mittlerweile 35te Band der ASTERIX Serie ist erschienen.
Nachdem ja bekanntlich (leider) einer der beiden Originalautoren verstorben ist, war man sehr lange auf der Suche nach zwei würdigen Nachfolgern. Dies ist im vergangenen Herbst nach fast fünf
Nachdem viel zu viel Zeit vergangen ist, haben die Autoren es doch noch geschafft. Der mittlerweile 35te Band der ASTERIX Serie ist erschienen.
Nachdem ja bekanntlich (leider) einer der beiden Originalautoren verstorben ist, war man sehr lange auf der Suche nach zwei würdigen Nachfolgern. Dies ist im vergangenen Herbst nach fast fünf Jahren (!) endlich gelungen und damit war der Grundstein für den neuen Asterix gelegt.

In der aktuellen Geschichte verschlägt es unseren Helden Asterix zusammen mit seinem besten Freund Obelix an die nördlichste Grenze des Römischen Reichs, den Hadrianswall.
Als die Beiden am Strand spazieren gehen, entdeckt Obelix einen tiefgefrorenen Menschen in einem Eisblock in seltsamen Gewändern. Nachdem der Eisblock von Miraculix aufgetaut wurde, entpuppt sich der Tiefgefrorene als Angehöriger der „Pikten, “ eines im Norden Schottlands zur damaligen Zeit ansässigen Stammes.
Nach dem Auftauen stellt sich heraus, dass Asterix’ und Obelix’ neuer Freund keine Stimme mehr hat, diese gilt es erst einmal wiederzufinden. Als dies geschafft ist, beschließen die beiden Freunde den Pikten zurück in seine Heimat zu bringen, aus welcher er gekommen ist.
Somit beginnt ein neues Abenteuer.

Nachdem die letzten beiden Bände ja mehr als mäßig waren, waren viele Kenner der Serie sehr skeptisch was den neuen Band der Reihe betrifft. Zumal auch in diesem Teil zwei völlig neue, und mir unbekannte Autoren, sich an der Serie versuchen.
Auch wenn „Asterix bei den Pikten“ nicht der stärkte Band der Serie ist, kann man in diesem Fall wirklich von einer Verbesserung zu den Vorgängern sprechen.
Es handelt sich wieder um eine durchgehende Geschichte, welche gut ins Gesamtbild der Asterixreihe passt.

Ich hoffe, dass es in diesem Stil auch bei den nächsten Teilen so weitergehen wird.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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6
2
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0

Endlich wieder ein Asterix der den Namen verdient!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2013

Ich bin angenehm überrascht. Endlich wieder ein Asterix-Band den man lesen kann. Als Belgierin, bin ich mit den Sympathischen Galliern quasi aufgewachsen und freue mich riesig, dass diese Geschichte wieder besser ist. Uderzo ist zwar ein genialer Zeichner aber er war als Texter definitiv untauglich. Mit Ferri ist ein... Ich bin angenehm überrascht. Endlich wieder ein Asterix-Band den man lesen kann. Als Belgierin, bin ich mit den Sympathischen Galliern quasi aufgewachsen und freue mich riesig, dass diese Geschichte wieder besser ist. Uderzo ist zwar ein genialer Zeichner aber er war als Texter definitiv untauglich. Mit Ferri ist ein toller Nachfolger für Goscinny gefunden worden und dank Uderzo sind die Zeichnungen von Didier Conrad genau so liebevoll gestalltet wie vom Meister selbst. Zur Geschichte nur soviel: Asterix und Obelix reisen mit einem entfernten schottischen Cousin zu seinem Volk im Schottischen Norden und erleben einige Abenteuer. Die Eigenheiten der Schotten werden liebevoll und mit Humor dargelegt. Ein guter Start für das neue Kreativduo.!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Endlich!
von ML aus Basel am 24.10.2013

Nach langer Durststrecke habe ich mich sehr auf den neuen Asterixband gefreut. Nachdem mich die letzten Bände nicht mehr so sehr zufrieden stellen konnten, finde ich diesen hier wieder sehr gelungen. Asterix und Obelix (ohne Idefix) verschlägt es nach Kaledonien, dem Schottland der Pikten und derer tausend Stämme. Sie erleben... Nach langer Durststrecke habe ich mich sehr auf den neuen Asterixband gefreut. Nachdem mich die letzten Bände nicht mehr so sehr zufrieden stellen konnten, finde ich diesen hier wieder sehr gelungen. Asterix und Obelix (ohne Idefix) verschlägt es nach Kaledonien, dem Schottland der Pikten und derer tausend Stämme. Sie erleben Abenteuer mit neuen und schon altbekannten Figuren, es ist aber auch gut als "Neuleser" zu erlesen. Die Ausarbeitung der Hauptcharaktere ist zeichnerisch total gelungen, unser Schweizer Comiczeichner hat hier gute Arbeit geleistet. Bei den Nebenfiguren war mir der Stil etwas zu fahrig und leger. An diesen Stellen erkennt man dann, dass die Produktion des neuen Bandes eilte. Am Sprachwitz ist nichts auszusetzen, einzig ein paar Übersetzerfehler sind mir aufgefallen. Monsieur Uderzo hat gute "Nachfolger" für seine Figuren gefunden. Ein runder, stimmiger Band, an dem ich einzig das Cover ändern würde. Ansonsten erinnert er mich stark an die guten, alten Bände. Lesen und amüsieren!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Lässt hoffen...
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2013

Da ist er nun , Asterix Nr.35, nun ganz und gar neu und ohne irgendwelche Einflussnahme seiner ursprünglichen Schöpfer Goscinny und Uderzo. Denn ehrlich gesagt, waren die letzten Bände alleine unter Uderzos Regie für mich mehrheitlich enttäuschend und die Hoffnung auf einen gelungenen Neustart groß.Und alles in allem haben... Da ist er nun , Asterix Nr.35, nun ganz und gar neu und ohne irgendwelche Einflussnahme seiner ursprünglichen Schöpfer Goscinny und Uderzo. Denn ehrlich gesagt, waren die letzten Bände alleine unter Uderzos Regie für mich mehrheitlich enttäuschend und die Hoffnung auf einen gelungenen Neustart groß.Und alles in allem haben Conrad und Ferri meine Wünsche auch erfüllt: die längeren Szenen im kleinen gallischen Dorf (mit etwas mehr Fokus auf der weiblichen Bevölkerung ) waren witzig-liebevoll inszeniert und das Asterix mal wieder mit Obelix ins Ausland geht, gab eigentlich immer den Stoff für die besten Teile dieser Reihe.Nun gut, ein bißchen blaß blieben die Pikten und ihre Kultur schon und das Idefix zuhause bleiben musste, war auch nicht so toll, aber das echte Manko war der "Wortwitz", von dem ich mir nicht sicher bin , was da der Deutschen Übersetzung geschuldet ist.Die dämlichen Songtexte des sprachgestörten Pikten ebenso wie einige andere Kalauer (mac...) waren mir persönlich etwas zuu platt( Zielrichtung jüngere Leser ?! ), aber daran kann man ja arbeiten...Generell jedoch war diese Geschichte eine echte Verbesserung gegenüber den letzten vorherigen Teilen und hat durchaus wieder Spaß gemacht(s.der Volkszähler z.B.), also es ist noch Luft nach oben vorhanden, schaun mer mal, was das nächste Album so bringt.......

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