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Apple intern

Drei Jahre in der Europa-Zentrale des Technologie-Multis

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Als die Informatikerin Daniela Kickl voller Vorfreude ihren neuen Job in der Apple-Europa-Zentrale im irischen Cork antrat, stellte sie fest, dass dort nichts ist, wie es nach außen scheint. Kreativität und Individualität sind hier nicht gefragt. Mitarbeiter müssen wie in Hühnerfarmen funktionieren, reglementiert, überwacht und auf Zahlen reduziert. Mutig nahm sie den Kampf gegen dieses unmenschliche System auf und wandte sich schließlich sogar an Apple-Chef Tim Cook persönlich.
Portrait
Daniela Kickl, geboren 1970 in Wien, arbeitete zunächst im Bereich IT an diversen Arbeitsplätzen. 2007 schloss sie das Studium der Betriebswirtschaftslehre als Magistra in den Spezialfächern Wirtschaftsinformatik und Personalmanagement an der Wirtschaftsuniversität Wien ab. 2008 machte sie die Zertifizierung zur Projektmanagerin. Ab Sommer 2014 arbeitete die zweifache Mutter bei Apple in Irland in der Kundenbetreuung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 18.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99001-218-5
Verlag Edition a
Maße (L/B/H) 21,8/15,1/2,9 cm
Gewicht 516 g
Auflage 1
Verkaufsrang 4.805
Buch (gebundene Ausgabe)
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Die totale Mitarbeiterüberwachung- bei Apple gibt es sie schon!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 22.03.2017

Hoffentlich gewährt uns Frau Kickl keinen Blick in die Glaskugel, denn wenn dieses Modell der totalen Mitarbeiterüberwachung ( sowie es bei Apple in Cork praktiziert wird) die Zukunft ist, dann wird mir Angst und Bange! Hier nur ein kleiner Auszug dessen, was bereits zur beruflichen Alltagsrealität bei Apple gehört: Incident System=... Hoffentlich gewährt uns Frau Kickl keinen Blick in die Glaskugel, denn wenn dieses Modell der totalen Mitarbeiterüberwachung ( sowie es bei Apple in Cork praktiziert wird) die Zukunft ist, dann wird mir Angst und Bange! Hier nur ein kleiner Auszug dessen, was bereits zur beruflichen Alltagsrealität bei Apple gehört: Incident System= Ein Strafenregister zur Disziplinierung von Mtarbeitern. Ein Incident gibt es für einen Krankheitstag (trotz Krankenhausaufenthalt) oder bei Verspätungen ab 10 Minuten. Ab dem 4 Incident gibt es keine Bezahlung im Krankheitsfall und eine Abmahnung. Investigation Meetings: Ein Verfahren um aufmüpfige Mitarbeiter einzuschüchtern. Investigation Meetings können vom Management willkürlich einberufen werden. Das Manager ist Ankläger und gleichzeitig Richter... AuxCode Usage: Der Status eines Mitarbeiters wird rund um die Uhr von einer Abteilung überwacht. Befindet sich ein Mitarbeiter zu lange auf der Toilette oder im Call wird er per chat dazu aufgefordert umgehend den AuxCode zu wechseln. Mitarbeiterbefragung: An einer Kundenbefragung hängt das Schicksal eines jeden Mitarbeiters und mit diesem Wert geht Apple jedes Jahr weltweit hausieren. Den Kunden ist dabei jedoch nicht klar, dass sie nicht das Unternehmen sondern den Mitarbeiter bewerten. Dies sind nur ein paar Punkte, die uns aufzeigen, warum der Service bei Apple seit Jahren immer schlechter wird. Das Buch ist auch eine Abrechnung mit der amerikanischen Performance Kultur. Schade, dass Frau Kickl teilweise viele Belanglosigkeiten über ihr Privatleben schildert die dieses Buch sehr langatmig machen.