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Antike Tragödien - Aischylos, Sophokles, Euripides

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Was wir über die Welt der antiken griechischen Tragödie wissen, kennen wir aus den Werken der drei großen Dramatiker Aischylos, Sophokles und Euripides. Sie haben vor rund 2500 Jahren die Stoffe entwickelt, die bis heute die Grundlage unseres Theaters bilden. So hat Aischylos den Zyklus der ‚Orestie’ geschrieben, Sophokles die ‚Antigone’ und ‚König Ödipus’ in zeitlose Verse gefasst und Euripides die Geschichten um Medea und Iphigenie dramatisiert. All diese und etliche weitere Tragödien umfasst dieser Band mit den wichtigsten Werken der Gattung.
Portrait
Sophokles wurde 496 v. Chr. im attischen Demos Kolonos als Sohn eines wohlhabenden Unternehmers geboren. Er genoss eine sehr gute Erziehung und Ausbildung, verkehrte in Intellektuellenkreisen, übernahm bald verschiedene politische Ämter und wirkte im kulturellen und politischen Leben Athens mit.

Bereits als 25-jähriger gewann Sophokles die Dionysien, ein Wettstreit zwischen Dichtern im Dionysostheater, mit seiner Tetralogie Triptolemos . Auch seine weiteren Stücke wie Antigone , Philoktet und Ödipus wurden zu großen Erfolgen. Von seinem äußerst umfangreichen Werk sind leider nur sieben Tragödien überliefert. Sophokles gilt als Neuerfinder der attischen Tragödie: er führte den dritten Schauspieler ein, die Schauspieler für seine Stücke wurden passend zur Rolle ausgewählt, er erhöhte die Zahl der Chorsänger von 12 auf 15 und integrierte den Chor in das Stück, und außerdem wurde zum ersten Mal die Handlung durch Bühnenbilder verdeutlicht. Durch diese Neurungen wurde das Schauspiel lebendiger, spannender und dramatischer. Erstmals bei Sophokles wird der Mensch als Individuum mit all seinen Fehlern und die Götter nicht mehr nur verehrend dargestellt. Er gilt als Meister der tragischen Ironie, der gedanklichen Tiefe und sprachlichen Ausdruckskraft.

Im Alter von etwa neunzig Jahren ist Sophokles 406 oder 405 v. Chr. gestorben. Kurz nach seinem Tod wurde ihm zu Ehren eine Statue im Dionysostheater aufgestellt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 31.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7306-0026-9
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 19,3/13,1/4 cm
Gewicht 541 g
Übersetzer Rudolf Schottlaender, Dietrich Ebener
Buch (gebundene Ausgabe)
7,95
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Kundenbewertungen

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Zu früh gelesen ...
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Bewertet: Einband: Taschenbuch

... musste das Buch zur Matura lesen und war nicht begeistert. Einige Jahre später hat mich das Buch fasziniert!

Sehr guter Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaiserslautern am 25.01.2014
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Sophokles
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Hölderlin hat in seinem "Sophokles" überschriebenen elegischen Distichon alles Nötige gesagt: Viele versuchten umsonst das Freudigste freudig zu sagen, Hier spricht endlich es mir, hier in der Trauer sich aus.