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An den Ufern des goldenen Flusses

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Fluss der Sehnsucht
1815: Ein Sturm tobt vor der Küste Venezuelas. Auf der Seuten Deern bangen Janna Sievers und ihr Verlobter Reinmar um ihr Leben. Ihr Ziel: die Stadt Angostura, wo sie mit einer Pferdezucht ihr Glück machen wollen. Zu Hause in Hamburg hat Janna immer mit wohligem Schaudern von den Abenteuern des schiffbrüchigen Robinson Crusoe gelesen. Dass sie sein Schicksal einmal teilen würde, hätte sie nie gedacht – bis sie allein an der Küste des fremden Kontinents strandet. Sie ist auf die Hilfe des wortkargen Halb-Indios Arturo angewiesen, um nach Angostura zu gelangen. Dort hofft sie Reinmar wiederzufinden. Doch Arturo hat sein eigenes Ziel: den Goldschatz eines sagenumwobenen Inkakönigs an den Quellen des Orinocos. Auf einer schicksalhaften Flussfahrt wird sich Jannas Leben für immer verändern ...
Portrait
Isabel Beto arbeitete als Malerin, bevor sie anfing zu schreiben. Die Farben Südamerikas haben sie schon immer besonders fasziniert, und sie liebt es, ganz in ihren Geschichten und Bildern abzutauchen und so fremde, exotische Welten erleben zu können.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644480711
Verlag Rowohlt E-Book
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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An den Ufern des goldenen Flusses
von dorli am 15.01.2014
Bewertet: Taschenbuch

1815. Die 19-jährige Janna Sievers und ihr Verlobter Reinmar Götz sind von Hamburg aus auf der "Seuten Deern" unterwegs nach Venezuela. Sie wollen sich nahe Angostura niederlassen und Pferde züchten. Doch vor der Küste Venezuelas geraten sie in einen Sturm und erleiden Schiffbruch. Allein und hilflos wacht Janna am... 1815. Die 19-jährige Janna Sievers und ihr Verlobter Reinmar Götz sind von Hamburg aus auf der "Seuten Deern" unterwegs nach Venezuela. Sie wollen sich nahe Angostura niederlassen und Pferde züchten. Doch vor der Küste Venezuelas geraten sie in einen Sturm und erleiden Schiffbruch. Allein und hilflos wacht Janna am Strand auf und wird von dem Halb-Indio Arturo gerettet. Für Janna beginnt eine abenteuerliche Reise auf dem Orinoko, denn ihre Hoffnung, dass der schweigsame Mann sie umgehend nach Angostura bringt, erfüllt sich nicht... "An den Ufern des goldenen Flusses" ist der erste Roman, den ich von Isabel Beto gelesen habe und ihr Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Durch die wundervollen Beschreibungen von Land und Leuten war ich ruckzuck mittendrin im Geschehen. Es gelingt der Autorin hervorragend, die atemberaubende Schönheit dieses riesigen Landes zu vermitteln. Sie schildert die faszinierende Landschaft entlang des Orinokos farbenfroh und facettenreich, so dass Jannas Erlebnisse auch für den Leser zu einem fesselnden Abenteuer werden. Als sehr gut gelungen empfand ich den Übergang von der einen Welt in die andere. Während auf der "Seuten Deern" alle Figuren eine vornehme hanseatische Bürgerlichkeit ausstrahlen, wandelt sich das Bild nach dem Schiffbruch und man wird von dem südamerikanischen Flair eingefangen. Unterstrichen wird die jeweilige Atmosphäre von einigen plattdeutschen wie auch spanischen Einschüben - gut platziert und leicht verständlich. Außerordentlich gut gefallen hat mir Jannas Entwicklung. Man erlebt, wie eine wohlbehütet aufgewachsene Kaufmannstochter eine für sie völlig unbekannte Welt kennenlernt, wie sie sich aus den ihr auferlegten Zwängen befreit und anfangs zögerlich, dann aber immer selbstbewusster ihr Leben neu aufbaut. Besonders im ersten Teil der Geschichte prallen dabei Jannas Sturheit und die Wildheit Arturos aufeinander - beide haben reichlich Temperament und sorgen damit für herrlich unterhaltsame Kabbeleien. Während Janna im Verlauf der Handlung Rückschläge zu verarbeiten versucht und sich durch ihre Erlebnisse immer mehr mit dem Land verbunden fühlt, wirft der Krieg Reinmar völlig aus der Bahn und er hat Schwierigkeiten, den unerwarteten Umständen zu trotzen und sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Reinmars Oberflächlichkeit wird für Janna nach ihren Erfahrungen in der Wildnis immer deutlicher, sie fühlt sich mehr und mehr zu Arturo hingezogen. Sehr gut gefällt mir, dass Isabel Beto die historischen Begebenheiten der damaligen Zeit in Venezuela in ihre Geschichte eingebunden hat. Die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung gegen die spanischen Kolonialherren unter der Führung von Simón Bolívar werden sehr anschaulich dargestellt und eng mit dem Schicksal von Janna und Reinmar verknüpft. Auch dass Janna auf ihrer Reise immer wieder Spuren des von ihr sehr verehrten Alexander von Humboldt entdeckt, passt gut in die Geschichte und hat mir prima gefallen. "An den Ufern des goldenen Flusses" bietet wunderbare Einblicke in die Kultur und Geschichte Venezuelas - eine spannend erzählte Geschichte vor einer faszinierenden Kulisse.

Träume am Fluss
von Marion Olßon aus Reutlingen am 02.04.2013
Bewertet: Taschenbuch

Im Jahre des Herrn 1815 platzt der Traum einer Hamburgerin von einer Pferdezucht im fernen Angostura. Was daheim in sicheren Gefilden immer als wohliges Schaudern gefühlt wurde, wenn über Schiffbrüchige gesprochen wurde, entpuppt sich für Janna als Albtraum vor der Küste Venezuelas. Sie gerät mit ihrem Schiff, der... Im Jahre des Herrn 1815 platzt der Traum einer Hamburgerin von einer Pferdezucht im fernen Angostura. Was daheim in sicheren Gefilden immer als wohliges Schaudern gefühlt wurde, wenn über Schiffbrüchige gesprochen wurde, entpuppt sich für Janna als Albtraum vor der Küste Venezuelas. Sie gerät mit ihrem Schiff, der Seuten Deern in einen Sturm und findet sich auf einer einsamen Insel wieder. Von ihrem Verlobten Reinmar keine Spur… Nur ein Halb-Indio steht ihr auf der zwar wunderschönen aber doch gefährlichen Insel zur Seite. Ein wunderschöner Historien-Roman, der einen gefangen hält, von der ersten bis zur letzten Seite. Der Leser taucht ein, in eine schillernde und farbenprächtige Welt, die von der Autorin mit einer spannungsreichen und abenteuerlichen Liebesgeschichte verknüpft wird.

Dieses Abenteuer sollten Sie nicht verpassen!
von Eli am 13.01.2013
Bewertet: Taschenbuch

Eine gelungene Geschichte, die uns in exotisches Gefilde fernab der Heimat bringt. Isabel Beto hat einen unglaublich angenehmen Schreibstil, der flüssig, anschaulich, ja geradezu lebendig ist. Beim Lesen fand ich mich im Urwald Venezuelas wieder, hatte die Menschen genau vor Augen und habe einen Einblick in die Kultur bekommen. Auch... Eine gelungene Geschichte, die uns in exotisches Gefilde fernab der Heimat bringt. Isabel Beto hat einen unglaublich angenehmen Schreibstil, der flüssig, anschaulich, ja geradezu lebendig ist. Beim Lesen fand ich mich im Urwald Venezuelas wieder, hatte die Menschen genau vor Augen und habe einen Einblick in die Kultur bekommen. Auch die Protagonisten fand ich sehr ansprechend. Janna ist 21 Jahre alt, stur, ein bisschen naiv, aber dennoch hart im Nehmen. Ihr Verlobter Reinmar, ein Beau aus dem Bilderbuch, ging mir manchmal mit seinem Getue, rund um sein Aussehen etwas auf die Nerven. Aber Endeffekt ist er doch einfach unabdingbar in dieser Geschichte. Und dann natürlich noch Arturo. Der Einheimische, dessen Verschlossenheit ihn immer wieder interessant macht. Aber es ist auch fesselnd, wenn wir ihn dann allmählich kennenlernen. Man kann sich auf jeden Fall darauf einstellen Janna&Co ein paar Jahre zu begleiten und außer der Wildnis an den Ufern des goldenen Flusses auch noch andere Handlungsstätten kennenlernen. Außerdem gibt es immer wieder überraschende Wendungen, die die Spannung bis auf die letzte Seite aufrecht erhalten. Meine einzige Kritik ist, dass ich aufgrund des Klappentexts und der ersten Kapitel ein bisschen mehr Schatzsuche erwartet habe und zudem einen stärkeren Bezug zum Prolog. Ansonsten gibt es nichts auszusetzen. Und wer sich ebenfalls nach Venezuela zur Zeit der Befreiungskriege versetzten lassen will, sollte unbedingt nach diesem Buch greifen! Ich hoffe ich konnte euch neugierig machen! Von mir bekommt das Buch verdiente 4½ Sterne.