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Am Ende aller guten Hoffnung - Sterbehilfe im Mutterleib?

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Die vierunddreißigjährige Sandra ist überzeugte Optimistin mit schier unerschütterlichem Vertrauen ins Leben. Den vermeintlich "guten Draht nach oben" will sie sich zunutze machen und bittet um die Erfüllung ihres Herzenswunsches: Nach dem putzmunteren Sohn soll eine kerngesunde Tochter das Familienglück krönen.
Das Universum "liefert" zwar unverzüglich - allerdings mit einem furchtbaren Fehler, wie sich in der 25. Schwangerschaftswoche herausstellt. Die brutale Prophezeiung der Ärzte, das vollkommen gesund geglaubte Kind sei nicht lebensfähig, bringt die heile Welt der werdenden Mutter zum Einsturz.
Gleichzeitig wird eine schier unmenschliche Entscheidung von der Schwangeren gefordert: untätig abwarten, bis das Schlimmste eintritt - oder dem Schicksal vorgreifen und ihr ungeborenes Baby erlösen.
"Am Ende aller guten Hoffnung - Sterbehilfe im Mutterleib?" ist der ehrliche Erfahrungsbericht einer jungen Mutter zum Thema Schwangerschaftsabbruch.
Portrait
Sandra Wiedemann wurde 1978 geboren. In ihrem Buch lässt sie uns an den Gefühlen und Gedanken zur Schwangerschaft mit ihrer schwerstbehinderten Tochter Angel Marie teilhaben. Am Ende aller guten Hoffnung trifft sie eine Entscheidung aus Liebe.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 252 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783902943620
Verlag Edition Riedenburg E.U.
Dateigröße 1286 KB
eBook
19,99
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Kundenbewertungen

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>>Je genauer du planst, desto härter trifft dich der Zufall!<< (Franz Kafka)
von Gabi R. - GabisBuecherChaos am 14.10.2016
Bewertet: Taschenbuch

Mein Satz dazu lautet: Das Leben passiert, während wir Pläne machen und genau das ist Sandra und ihrer Familie widerfahren. Als Optimistin möchte die Autorin möglichst schnell ein zweites Kind, am liebsten ein Mädchen, denn der Abstand zum zweijährigen Sohn soll nicht zu groß sein. Nach über der Hälfte... Mein Satz dazu lautet: Das Leben passiert, während wir Pläne machen und genau das ist Sandra und ihrer Familie widerfahren. Als Optimistin möchte die Autorin möglichst schnell ein zweites Kind, am liebsten ein Mädchen, denn der Abstand zum zweijährigen Sohn soll nicht zu groß sein. Nach über der Hälfte der Schwangerschaft stellt sich heraus, dass das *Universum*, bei dem sie die Bestellung >>Ich bin schwanger mit unserer kerngesunden Tochter<< aufgab, einen Teil der Order *übersehen* hat, denn die sehnsüchtig erwartete Tochter ist schwerstbehindert und nicht lebensfähig. Was für ein Schock für die gläubige Katholikin, für die schon als Teenager sowohl eine Scheidung als auch Abtreibung ein Ding der Unmöglichkeit waren (auch wenn in diesem Bereich das Leben schon ihren Weg kreuzte). Soll sie nun warten, bis ihr Baby im Mutterleib stirbt oder soll sie es ungeboren erlösen? Und damit auch sich selbst, denn immerhin stehen ihr noch gute 15 Wochen Schwangerschaft bevor. Eine Entscheidung, die ihr niemand abnehmen kann, die sie für sich ganz alleine treffen muss, denn das letzte Wort dabei hat sie, auch wenn sie die Pros und Kontras ausführlich mit ihrem Ehemann bespricht. Zu diesem Buch ließ mich meine eigene Erfahrung greifen, denn vor einigen Jahren habe ich die Mutter meines zukünftigen Patenkindes ins KKH begleitet, als die Eltern beschlossen, dass dieses wegen Trisomie 21 nicht ausgetragen werden soll. Dass Sandras Geschichte dann doch ganz anders ist, merkte ich beim Lesen, denn sie wäre froh gewesen, hätte ihre Tochter *nur* Trisomie 21 gehabt hätte, damit wäre sie lebensfähig gewesen. (Wobei bei circa 90% aller an Trisomie 21 *leidenden* ungeborenen Babys ein Schwangerschaftsabbruch vorgenommen wird). Dennoch habe ich mit Sandra mitgelitten, ihre Gedanken und ihre Versuche, vielleicht doch noch eine Lebenschance für das geliebte Kind zu finden, nachvollziehen können. Neben der verzweifelten Suche nach der *richtigen* Aktion taucht das Gefühl auf, dem *großen* Kind nicht mehr gerecht zu werden, den Ehemann nicht zu verlieren und vielleicht doch die falsche Wahl zu treffen. Ich bewundere den Mut, mit dem die Autorin als Debüt diesen Erfahrungsbericht geschrieben hat, aus jedem Wort ist die Liebe zu ihrem von Anfang an todgeweihten Kind zu spüren, auch wenn das erst so spät zutage trat, so dass der Abbruch ganz andere Konsequenzen hatte und Maßnahmen erfolgen mussten, die zu einem früheren Zeitpunkt nicht hätten sein müssen. Ich schätze die Kraft, mit der Sandra ihre Tochter gehen lassen konnte und wünsche ihr alles Gute für die Zukunft. Allein durch die Gefühle, die bei so einem Thema während des Schreibens nicht zu unterdrücken und auf jeder Seite spürbar sind, ist das Buch kein trockener Ratgeber, sondern eine Geschichte, die den Leser mitfühlen und mitleiden lässt. Danke dafür, fünf Punkte reicht mir mein Sternenpatenkind Hanna und sucht nach Angel Marie, um sie zu drücken.

eindringlich, sehr persönlich und herzzerreißend
von Sofie Lang am 01.12.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Am Ende aller guten Hoffnung“ ist ein 247-seitiger Erfahrungsbericht von Sandra Wiedemann und ist 2014 in edition riedenburg erschienen. Die 34-jährige Sandra bestellt am letzten Urlaubstag beim Universum ihre Wunschtochter und tatsächlich wird umgehend „geliefert“. 20 Wochen freut sich die Protagonistin mit ihrem Mann, ihrem Erstgeborenen und der Verwandt-... „Am Ende aller guten Hoffnung“ ist ein 247-seitiger Erfahrungsbericht von Sandra Wiedemann und ist 2014 in edition riedenburg erschienen. Die 34-jährige Sandra bestellt am letzten Urlaubstag beim Universum ihre Wunschtochter und tatsächlich wird umgehend „geliefert“. 20 Wochen freut sich die Protagonistin mit ihrem Mann, ihrem Erstgeborenen und der Verwandt- und Bekanntschaft. Doch dann zeigt ein Ultraschall Auffälligkeiten, worauf sofort ein Termin für die Pränataldiagnosik vereinbart und der schreckliche Verdacht bestätigt wird. Trisomie 13 Ein Gendefekt mit dem das Leben des Ungeborenen - aufgrund der zahlreichen Fehlbildungen - nicht mit menschlichem Leben vereinbar ist. Sandra beschreibt wie sie sich zum sog. Fetozid durchringt und wie sie mit dieser Entscheidung weiterleben kann und muss. „Ich muss gar nicht Gott spielen, nicht entscheiden über Leben und Tod. Die Entscheidung wurde schon längst anderweitig getroffen! Dadurch, dass ich jetzt „rechtzeitig“ von deiner schweren Behinderung erfahren habe, bleibt mir nur die Möglichkeit, das „wann“ und „wie“ zu bestimmen. Aber nicht das „ob“. Die Autorin schildert eindringlich und sehr persönlich wie sich ihr Leben binnen nur zwei Wochen schlagartig verändert, sie Antworten auf schier unmenschliche Fragen finden und eine herzzerreißende Entscheidung treffen muss. Mit viel Gefühl erzählt die Autorin von ihrem Sternenkind Angel Marie und beschreibt hautnah ihre persönliche Erfahrung mit dem Tabuthema Fetozid. Von Anfang bis zum traurigen Ende versteht die Verfasserin den Leser in die Handlung einzusaugen, mithoffen und zum Schluss mitleiden zu lassen. Ein klares „lesenswert“ trotz des tieftraurigen Themas.