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Am Anfang war die Nacht Musik

Roman

(22)
Als Franz Anton Mesmer das blinde Mädchen in sein magnetisches Spital aufnimmt, ist sie zuvor von unzähligen Ärzten beinahe zu Tode kuriert worden. Mesmer ist überzeugt, ihr endlich helfen zu können, und hofft insgeheim, durch diesen spektakulären Fall die ersehnte Anerkennung der akademischen Gesellschaften zu erlangen. Auch über ihre gemeinsame tiefe Liebe zur Musik lernen Arzt und Patientin einander verstehen, und bald gibt es erste Heilerfolge ... In ihrer hochmusikalischen
Sprache nimmt Alissa Walser uns mit auf eine einzigartige literarische Reise. Ein Roman von bestrickender Schönheit über Krankheit und Gesundheit, über Musik und Wissenschaft, über die fünf Sinne, über Männer und Frauen oder ganz einfach über das Menschsein.
Rezension
»Walser erzählt eine zeitlose Geschichte von Krankheit und Gesundheit, von der Schönheit des Hörens, vom Klang der Musik und von der heilenden Kraft warmer, freundlicher und helfender Hände.«, Mittelbayerische Zeitung, 09.09.2015
Portrait
Alissa Walser, geboren 1961, studierte in New York und Wien Malerei. Seit 1987 lebt sie als Übersetzerin und Malerin in Frankfurt am Main. Für ihre Erzählung »Geschenkt« wurden ihr 1992 der Ingeborg-Bachmann-Preis und der Bettina-von-Arnim-Preis verliehen. 1994 erschien ihr Buch »Dies ist nicht meine ganze Geschichte«, im Frühjahr 2000 folgte der Erzählband »Die kleinere Hälfte der Welt«. Als Übersetzerin hat Alissa Walser außerdem die Tagebücher von Sylvia Plath sowie Theaterstücke unter anderem von Joyce Carol Oates, Edward Albee, Marsha Norman und Christopher Hampton ins Deutsche übertragen. 2009 erhielt sie für Ihre Übersetzung der Gedichte Sylvia Plaths den Paul-Scheerbart-Preis. Ihre eigenen Erzählungen wurden in englischer Übersetzung unter anderem in literarischen Zeitungen wie Open City und Grand Street veröffentlicht. Nach ihrem Roman »Am Anfang war die Nacht Musik«, für den sie denSpycher-Literaturpreis-Leuk 2010 erhalten hat. Nach dem Erzählungsband »Immer ich« erschien zuletzt »Von den Tieren im Notieren«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.01.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783492950190
Verlag Piper ebooks
eBook
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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5
3
0
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Mesmerizing!
von Susanna Wiedermann aus Wien am 17.05.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon der Titel von Alissa Walsers Debütroman spielt auf Musik an und dieses musikalische Element durchzieht auch das ganze Buch. Walser behandelt darin die Geschichte des berühmten Arztes Franz Anton Mesmer und seiner damals ebenso berühmten Patientin Maria Theresia Paradis. Die junge Dame ist im zarten Alter von drei... Schon der Titel von Alissa Walsers Debütroman spielt auf Musik an und dieses musikalische Element durchzieht auch das ganze Buch. Walser behandelt darin die Geschichte des berühmten Arztes Franz Anton Mesmer und seiner damals ebenso berühmten Patientin Maria Theresia Paradis. Die junge Dame ist im zarten Alter von drei Jahren erblindet und trotz ihrer Krankheit eine virtuose Pianistin geworden, die sogar schon vor der Kaiserin mit demselben Vornamen spielen durfte. Nach jahrelangen vergeblichen Heilungsversuchen wendet sich Maria Theresias Vater, Hofsekretär Paradis, schließlich an Mesmer. Der Arzt nimmt sie in sein Wiener Sanatorium auf. Die Beziehung, die sich daraufhin zwischen den beiden Musikliebhabern entwickelt, ist das Herzstück von Walsers Roman. Ihr Interesse galt weniger historischer Genauigkeit als der Untersuchung dieses platonischen Liebesverhältnisses zwischen Arzt und Patientin. Denn Mesmers Behandlungsmethoden, die auch viel mit psychischer Einfühlung zu tun hatten, waren durchaus erfolgreicher als die seiner Kollegen. Die Malerin und Übersetzerin Alissa Walser, die bis dato Kurzgeschichten veröffentlichte, liefert mit „Am Anfang war die Nacht Musik“ ein beeindruckendes Romandebüt ab.

Roman über die Methode des "animalischen Magnetismus"
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch basiert auf dem Leben einer realen historischen Persönlichkeit, denn den Arzt Anton Mesmer gab es wirklich, und seine Methode des „animalischen Magnetismus“ erregte Ende des 18. Jahrhunderts nicht nur Wien, sondern halb Europa. Nachdem die Zeitgenossen der angeblich heilenden Wirkung der Methode zunächst zujubelten, bringen Neid,... Das Buch basiert auf dem Leben einer realen historischen Persönlichkeit, denn den Arzt Anton Mesmer gab es wirklich, und seine Methode des „animalischen Magnetismus“ erregte Ende des 18. Jahrhunderts nicht nur Wien, sondern halb Europa. Nachdem die Zeitgenossen der angeblich heilenden Wirkung der Methode zunächst zujubelten, bringen Neid, Habgier und Versagungsängste sie bald darauf dazu, ihr die Anerkennung zu verwehren. So darf auch die gewachsene große Zuneigung zwischen dem Arzt und seiner jungen Patientin, der Musikerin Maria Theresia, keine Zukunft haben. Alisa Walser hat einen historischen Roman geschaffen, der in vielen Details Auskunft über die spezielle Heilmethode und das Leben in Wien Ende des 18. Jahrhunderts gibt. Die oft abgehackte und karge Sprache vermag aber nicht zu überzeugen.

Eine musikalische Seele sucht das Licht
von Ute Faserl aus Innsbruck, Wagnersche am 30.10.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alissa Walser ist Malerin, Autorin und Übersetzerin , Tochter von Martin Walser. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“ Mit poetischer Sprache entführt sie in das 18. Jahrhundert nach Wien. Der berühmte Arzt Franz Anton Mesmer, der sich leidenschaftlich um Alternativheilmethoden in der Medizin bemüht, hat ein magnetisches Spital... Alissa Walser ist Malerin, Autorin und Übersetzerin , Tochter von Martin Walser. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“ Mit poetischer Sprache entführt sie in das 18. Jahrhundert nach Wien. Der berühmte Arzt Franz Anton Mesmer, der sich leidenschaftlich um Alternativheilmethoden in der Medizin bemüht, hat ein magnetisches Spital gegründet und kämpft bisher vergebens um die Anerkennung in akademischen Kreisen. Endlich soll der Durchbruch gelingen, da eine junge, blinde Pianistin und Sängerin, als Wunderkind gehandelt, Aufnahme in seinem Spital findet. Von anderen Ärzten fast zu Tode kuriert, glaubt Mesmer ihr helfen zu können. Eine gemeinsame tiefe Liebe zur Musik verbindet beide in besonderer Weise. Erste Heilerfolge lassen hoffen, aber es gibt viele Faktoren, unter anderem der Ehrgeiz der eigenen Eltern, die ein Gesunden erschweren. Ein facettenreicher Roman über das Menschsein.