Alt, aber Polt

Kriminalroman

DER NEUESTE BAND IN DER VIELFACH AUSGEZEICHNETEN KRIMI-REIHE RUND UM SIMON POLT
Der ehemalige Gendarmerieinspektor Simon Polt ist zwar schon im Ruhestand, aber deswegen keineswegs aus der Welt. Aus seiner Weinviertler Kellergassen-Welt, um genau zu sein, denn Polt ist jetzt selber unter die Weinbauern gegangen. Zudem hat er die Gemischtwarenhandlung von der guten alten Aloisia Habesam übernommen. Dort und in seinem Presshaus ist alles, wie er es kennt und liebt, aber draußen in den Kellergassen hat sich das Leben verändert. Längst haben die Städter die unverfälschten Freuden des Landlebens für sich entdeckt, während viele Dorfbewohner aus der Provinz fliehen.
POLT IST ZURÜCK - UND IST SO SEHR POLT WIE NOCH NIE!
Polt jedoch ist der Alte geblieben, vor allem was seinen Sinn für Gerechtigkeit und sein Gespür für die Menschen angeht. Jeden ersten Sonntag im Monat lädt er zu einem geselligen Beisammensein in sein Presshaus. Dort plaudert er mit seinen Altersgenossen aus dem Dorf über den Wein und das Leben, aber auch über die Entwicklungen im Dorf. Er hat den Draht zu den Jungen und ihren Problemen nicht verloren. Nach einem dieser Sonntagstreffen wird der nächtliche Heimweg durch die Kellergasse unvermutet zu einem Schauspiel, das Polt gleichermaßen fasziniert und bedrückt. Als er tags darauf vom schrecklichen Ausgang dieses Spiel erfährt, steht er vor einem Rätsel, dessen Lösung er sich eigentlich nicht mehr zutraut. Aber er will Klarheit, jetzt erst recht.
EIN AUTHENTISCHES BILD DES WEINVIERTELS UND SEINER KELLERGASSEN
Wie auch in den vorigen Romanen spürt Alfred Komarek mit jeder Zeile klar und kraftvoll dem Lebensraum Weinviertel nach. Und immer noch ist sein Inspektor Simon Polt, wie wir ihn kennen und mögen: leidenschaftlicher Verteidiger der Gerechtigkeit, nicht zwangsläufig des Gesetzes. Mit Leidenschaft setzt Polt sich für seine geliebten Weinviertler Dörfer und die Menschen dort ein - auch dann noch, wenn es wehtut oder zum Fürchten ist.
Die Verfilmung mit Erwin Steinhauer als Simon Polt und u.a. Iris Berben ist im Entstehen und wird 2017 ausgestrahlt!
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"Und nun ist Polt wieder da. … Es gibt Wein und Wahrheit. Es gibt schöne Bilder. Es ist voller Poesie im Weinviertel."
DIE WELT, Elmar Krekeler
"Bei niemandem gelingt das Gruseln so heimelig wie bei Alfred Komarek. Seinem Feingefühl verdanken wir die Untiefen der Gemütlichkeit und einen wie den Polt, der weiß, wie einfach kompliziert das Leben im Weinviertel sein kann. Der neue Polt gehört gelesen!"
Kurier, Barbara Mader
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Alfred Komareks Krimi-Reihe rund um Simon Polt:
Polt muß weinen
Blumen für Polt
Himmel, Polt und Hölle
Polterabend
Polt.
Zwölf mal Polt
Alt, aber Polt
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Rezension
"Bei niemandem gelingt das Gruseln so heimelig wie bei Alfred Komarek. Seinem Feingefühl verdanken wir die Untiefen der Gemütlichkeit und einen wie den Polt, der weiß, wie einfach kompliziert das Leben im Weinviertel sein kann. Der neue Polt gehört gelesen!" Kurier, Barbara Mader "Und nun ist Polt wieder da. Und er legt sich nicht nur deswegen wie Balsam auf unsere Hirnzellen, weil zur Begleitung seiner äußerst langsamen Ermittlungen natürlich mindestens ein Grüner Veltliner geboten ist ... Es gibt Wein und Wahrheit. Es gibt schöne Bilder. Es ist voller Poesie im Weinviertel. Man ist ganz besänftigt. Und doch nicht aus der Welt, fühlt sich grau meliert wie es sein soll." DIE WELT, Elmar Krekeler "Bitte verfilmen, unbedingt verfilmen! - 'Alt, aber Polt' ist bestimmt der stillste Krimi der Serie ... und wahrscheinlich einer der stillsten weltweit." Kurier, Peter Pisa "Komareks Figuren leben durch ihre Unvergesslichkeit." NEWS, Erwin Steinhauer "Alfred Komareks Text ist voll Nostalgie, aber nicht wehleidig. Man kann den Geruch der alten Keller geradezu einatmen, die Besinnlichkeit im Besäufnis, die Stille, die Polt umgibt. Das stimmungsvolle Postskriptum auf die Polt-Krimis passt perfekt in die Jahreszeit." Der Standard, Ingeborg Sperl "Ob über die Bosheit mancher Dorfbewohner, ob über den Zauber einer alten Weingegend - Komareks Erzahlen webt eine Atmosphare, der man schwer entkommt. Weder als Erstleserin noch als Poltgeschichten-Sammler." Kneipp Magazin, Susanne Jäger
Portrait
Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee. Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler. Gestaltung von Features und Feuilletons, Drehbüchern und Dokumentationen fürs Fernsehen. Seine Krimis der Polt-Serie schafften alle den Sprung in die Bestseller-Listen und wurden für das Fernsehen verfilmt, ebenso seine Roman-Tetralogie, die im Salzkammergut spielt. 2011 wurde Alfred Komarek mit dem "Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln" ausgezeichnet.
Der Autor lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 27.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-7880-1
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 188/113/20 mm
Gewicht 184
Auflage 3
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9,95
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„Fad aber Polt“

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

Im vermutlich letzten Teil der Polt Krimis wird Simon Polt noch einmal aus dem Ruhestand geholt. Linda, die Tochter eines ortsbekannten und auch international geschätzten Weinkelterers wird tot aufgefunden. Simon Polt selber hat, auf dem Nachhausewege einer durchzechten Nacht, das Opfer sogar noch gesehen. Er glaubt fest an einen Mord, Im vermutlich letzten Teil der Polt Krimis wird Simon Polt noch einmal aus dem Ruhestand geholt. Linda, die Tochter eines ortsbekannten und auch international geschätzten Weinkelterers wird tot aufgefunden. Simon Polt selber hat, auf dem Nachhausewege einer durchzechten Nacht, das Opfer sogar noch gesehen. Er glaubt fest an einen Mord, doch die Polizei ist davon nicht zu überzeugen. Außerdem ist der Dienstposten mittlerweile von Breitenbruck mit dem Nachbarort Burgheim zusammengelegt worden. Im Zuge dessen wurde auch gleich Personal abgebaut.

Doch Simon Polt lässt sich von seiner These, dass es ein Mord war, nicht abbringen und ermittelt auf eine Faust. Eigentlich ist er ja immer noch der Erbe von Frau Habesem und ihrer Greißlerei. Außerdem ist er noch Vater. Das stellt allerdings kein Problem dar, da Karin mit den Kindern für ein paar Tagen verreist ist. Seine eigenständigen Ermittlungen werden zumdem noch von einem alten Freund aus seiner aktiven Dienstzeit bei der Polizei unterstützt.

Auch Bastian Priml, der ehemalige Kommissar mit einem massiven Alkoholproblem, hilft ihm dabei. Vor ein paar Wochen hat Polt Priml geholfen seine Alkoholsucht beinahe zu besiegen. Nun fristet Priml ein trostloses Dasein und ist gleich Feuer und Flamme als Polt ihn um Hilfe bittet. Er ermittelt wie immer in Weinkellern, in einem Künstleratelier und natürlich macht er auch viele Hausbesuche. Dadurch das er fast jeden im Ort kennt fällt ihm das sehr leicht.

Die Handlung selbst ist leider sehr vorraussehbar und tröpfelt so vor sich hin. Wirkliche Spannung, wie man das bei einem guten Krimi gewohnt ist, kommt dabei leider diesmal keine mehr auf. In Summe leider der bist jetzt schwächste Band der Reihe, schade.

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