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Alles Tofu, oder was?

(K)ein Koch-Roman

(44)

Aber bitte mit Soja!
Für Dana kommt's dicke: Erst lässt sie ihr Freund Paul nach einem völlig verunglückten romantischen Dinner sitzen. Dann zieht ihr nörgeliger Vater bei ihr ein und raubt ihr den letzten Nerv. Auch ihr Plan, die Gäste ihres kleinen Bistros mit veganer Kost zu beglücken, schlägt fehl, selbst ihr Koch Hung Tai hält Danas Essen für einen Anschlag auf den guten Geschmack. Allein ihr Stammgast Philipp lässt sich nicht abschrecken und stochert sich tapfer durch Tofu-Algen-Ragout und Seitan-Schnitzel. Zugleich nehmen die Schikanen der fiesen Maklerin Müller-Mertens überhand, die es auf das Haus mit Danas Restaurant abgesehen hat. Doch dann entdeckt Dana die besänftigende Wirkung eines veganen Liebesmenüs und beschließt, um ihre Existenz zu kämpfen. Dabei erweist sich ausgerechnet ihr fleischliebender Vater als große Unterstützung. Womit Dana jedoch am allerwenigsten gerechnet hat: Ganz unverhofft steht ihr Herz in Flammen.
»Herrlicher Humor.« Tina

Rezension
" sehr lustig " Welt vegan, 09.12.2015
" "Alles Tofu, oder was?" bietet ein kurzweiliges und spritziges Lesevergnügen [...] " Vollkommen Vegan, 22.10.2015
" [...] ein netter Urlaubs-Lesespaß, den man nicht gern aus der Hand legt. " Donau-Anzeiger, 12.09.2015
" Ellen Bergs Liebe zum guten Essen schmeckt und riecht man auf jeder Seite ihres amüsanten Romans. " dpa, 08.09.2015
" Wer dieses Buch anfängt zu lesen, will unbedingt wissen, wie es zu Ende geht. " Schrot&Korn, 01.09.2015
" Eine Geschichte voll Humor [...] " Vegan&Bio, 01.09.2015
" [...] ein netter Urlaubs-Lesespaß, den man nicht gern aus der Hand legt. " Donau-Anzeiger, 12.09.2015
" Ellen Berg - Unterhaltung am laufenden Band " Nordbayerischer Kurier, 07.08.2015
Portrait
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.
Ihre Romane „Du mich auch. (K)ein Rache Roman“, „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman“, „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman“, „Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman“, „Gib’s mir, Schatz! (K)ein Fessel-Roman“, „Zur Hölle mit Seniorentellern! (K)ein Rentner-Roman“, „Ich will es doch auch! (K)ein Beziehungs-Roman“, „Alles Tofu, oder was? (K)ein Koch-Roman“ und „Blonder wird’s nicht (K)ein Friseur-Roman“ liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 334
Erscheinungsdatum 18.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3128-8
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 203/133/30 mm
Gewicht 380
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 31.212
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
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Veghansinn oder nicht? - da "Lass mich mal ausholen!"
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 13.08.2017

Der Schreibstil von Ellen Berg ist locker, spritzig und ihr gelingt es immer schon auf der ersten Seite, dass ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht lese. Mittlerweile tummeln sich schon so gut wie alle ihre Bücher mit den typisch witzigen Covern in meinem Regal. „Alles Tofu, oder was?“... Der Schreibstil von Ellen Berg ist locker, spritzig und ihr gelingt es immer schon auf der ersten Seite, dass ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht lese. Mittlerweile tummeln sich schon so gut wie alle ihre Bücher mit den typisch witzigen Covern in meinem Regal. „Alles Tofu, oder was?“ hat bisher noch gefehlt und ich bin froh, dass ich mir auch diesen große Lesespaß jetzt endlich gegönnt habe, mir wäre wirklich etwas entgangen. Dana träumt schon vom Heiratsantrag, als sie das romantische Dinner für sich und ihren Freund Paul zum Zweijährigen vorbereitet. Der ist allerdings wenig begeistert von ihren veganen Köstlichkeiten und nach einem Fetzenstreit verlässt er mit den Worten „ Du Vegahnsinnige. Ich bin ein Mann, ich brauch Fleisch“ die Wohnung. Paul kommt nicht wieder, dafür aber sitzt ihr Vater in seinem Elektrorollstuhl und einer gepackten Reisetasche auf dem Schoß vor ihrer Haustüre. Dana wird allein schon beim Gedanken daran, dass er einziehen könnte, ganz grün im Gesicht, was der pensionierter Lehrer und passionierte Besserwisser nur lächelnd mit den Worten, „Kind ich habe dich nicht gebeten, mir eine Niere zu spenden. Nur die Bitte geäußert, mich aufzunehmen.“, kommentiert. Aber wenn Dana gedacht hat, dass, mit vom Liebhaber verlassen, vom Vater überrollt und fehlende Kunden, abgesehen von Stammgast Philipp, in ihrem kleinen Bistro, seit es dort nur noch vegan, gesunde Gerichte gibt, das Maß an Problemen mehr als ausgereizt und nicht mehr steigerbar ist, dann hat sie sich getäuscht. Denn schon steht auch noch die fiese Maklerin Müller-Mertens im Bistro Paradies und verkündet. „In drei Wochen ist hier Schluss.“, „Ich nehme an, dass sie die Kündigung bekommen haben.“ Als Leser darf man gemeinsam mit Dana den Kampf gegen die Immobilienfirma Pro Domo GmbH aufnehmen, die mit Müller-Mertens eine Ausgeburt an Schikaneprofi ins Rennen schickt. Kakerlaken, Abrissbagger, Gewerbeaufsichtsamt und abgestellter Strom, sind nur wenige Beispiele dafür, was die aufgetakelte Dame in petto hat, um Dana zu vertreiben. Unterstützung bekommt sie von Eddy, dem Inhaber von Eddys Ökonische und Internetprofi. Auch Phillip ist „definitiv entschlossen, sich sein Stammlokal nicht wegnehmen zu lassen“, zum Glück hat er einen Schulkameraden, der Anwalt und Spezialist in Räumungsklagen ist. Was der bewirken wird und was nicht, erfährt man hier. „Tofu ist keine geschmackliche Offenbarung, aber es kommt wie beim Beton darauf an, was man daraus macht.“ Auch Danas Versuche andere von ihrer „vegetarisch, vegan, makrobiotisch, vollidiotischen“ Ernährung zu überzeugen stehen auf der Agenda und sorgen für jede Menge Spaß. Wenig erfolgreich kämpft sie auf dieser Front, bis Koch Hung Tai gemäß seiner Weisheit „Kann man sogar Mann in Liebe koche. Machen Männer weich wie Flaum von Küken!“ das ultimative Liebesmenü kreiert. „Hormonelles Doping“ verkauft sich doch einfach gleich viel besser als gesund. Außerdem gibt es was fürs Herz und man darf herausfinden ob „Ein Mann ohne Sollbruchstellen ist so wahrscheinlich wie kalorienfreies Tiramisu.“ gilt oder ob es den richtigen Deckel für Dana doch noch gibt. Ich habe mich mit einem fetten Grinsen durch das Buch gelesen, das nur von lauten Lachern immer wieder unterbrochen wurde. Der spritzige Schreibstil liest sich einfach nur locker, leicht und man kann mit ganz viel Vergnügen durch die Seiten fliegen. Schlagfertige Dialoge wie „Das Fleisch fasse ich nicht an.“- „Du kannst das Gulasch gern mit einer Kneifzange in den Schmortopf legen.“ oder spitze Kommentare a la „Du verwechselt mich mit jemandem, den das interessiert.“ oder „du hast Hobbys wie eine sinnsuchende Lesbe im Klimakterium“, sorgen für jede Menge Spaß. Für mich war die Geschichte auch spannend. Wird es Dana gelingen, ihr Bistro zu erhalten, wird sie mit ihrem Traummann, trotz zahlreicher Missverständnisse glücklich werden, waren die Fragen, die mich ans Buch gefesselt haben. Die sicher überspitzten und nicht unbedingt bis ins Detail realistischen Geschichten von Ellen Berg sprechen oft reelle Probleme an, was mir gut gefällt. Hier hat sie sich der Gentrifizierung angenommen, die längst ein Thema in vielen deutschen Großstädten ist und dabei wird wenig Rücksicht auf Mieter genommen, was hier auf humorvolle Art und Weise demonstriert wird. Dana war mir von Anfang an super sympathisch und ich konnte mich prima in sie hinein versetzen, auch wenn ich nicht der Verfechter veganer Ernährung bin. Gut hat mir auch ihr fleischliebender Papa gefallen, der nicht nur besserwisserische Ratschläge wie „Du brauchst einen neuen Kopf, der alte steckt voller Flausen.“ auf Lager hat, sondern der sein Mädchen eigentlich schon mag. Richtig ins Herz geschlossen habe ich Leonie, Danas Tochter, die immer nur Brocken von dem versteht, was eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt ist und dann bei ihren Fragen z.B. schl durch p ersetzt und mit „Mama was ist eine Öko-p-ampe?“, für einige Lacher sorgt. Auch Koch Hung Tai, für den gilt, wenn man „ihm nicht genauestens auf die Finger schaute, mogelte er schon mal Schweineschmalz unter die Gerichte.“, ist richtig toll. Er stärkt Dana stets den Rücken und das Lob, „Du bist die Lösung für jede Problemzone“, hat er sich wirklich redlich verdient. Wenig sympathisch war mir der aalglatte Anwalt Jens Andressen, der „Charmebolzen, der sich als routinierter Beschlafungsfachwirt entpuppt“ und richtig zuwider natürlich die Frau Maklerin, der ich Gift hätte geben können. Auch alle anderen Mitspieler sind gelungen gezeichnet bei „Tretbootfahrer“ Philipp angefangen, über Eddy, der viel mehr als eine „nerdige Dumpfkachel“ ist, bis hin zu Dackeldame Emma, die das „absurd teure Trockenlinsen Biofutter verschmäht.“ Alles in allem wieder einmal ein gelungener Angriff auf die Lachmuskeln und volle Leseempfehlung.

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Wie führe ich ein veganes Bistro?
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 20.04.2016

Alles scheint den Bach runterzugehen. Danas Freund Paul macht sich aus dem Staub, als er einmal zuviel ihr veganes Essen vorgesetzt bekam. Fleisch und tierische Produkte gibt es bei Dana schon lange nicht mehr. Auch ihr Lokal betreibt sie gemeinsam mit ihren Koch Hung Tai vegan, leider mit mäßigem Erfolg.... Alles scheint den Bach runterzugehen. Danas Freund Paul macht sich aus dem Staub, als er einmal zuviel ihr veganes Essen vorgesetzt bekam. Fleisch und tierische Produkte gibt es bei Dana schon lange nicht mehr. Auch ihr Lokal betreibt sie gemeinsam mit ihren Koch Hung Tai vegan, leider mit mäßigem Erfolg. Die Gäste bleiben aus, bis auf ihren Stammgast Philipp kann sie nicht groß mit Kunden aufwarten. Zu allem Unglück gerät sie auch noch an die Immobilienmaklerin Frau Müller-Mertens, die sie in 3 Wochen an die Luft setzen will. Den Erhalt der Kündigung hatte Paul unterschrieben, ohne ihr Bescheid zu geben. Diese umfasst nicht nur die Schließung des Lokals, sondern auch die der Wohnung, denn sie wohnt über dem Lokal. Paul war gerade aus dem Haus, da stand ihr Vater mit Sack und Pack vor ihrer Tür und suchte eine Bleibe. Er könnte doch jetzt einziehen, da Paul nicht mehr da wäre, denn mit Danas herrischer Mutter könnte er nicht mehr zusammenleben. Eines Tages verirrt sich ein sich streitendes Pärchen in das Lokal und Dana wächst über sich selbst hinaus und kreiert den beiden ein Menü, das sich sehen lassen konnte. Schon allein die fantasievollen Namen, die die Gerichte bekamen, machten Appetit auf mehr, denn es wurde zu einem wahren Liebesmenü. Die beiden waren begeistert und empfehlen das Lokal weiter. Die Besucher kommen und Dana weiß, dass sie jetzt kämpfen muss, kämpfen gegen die Schließung und gegen Frau Müller-Mertens von der Pro Domo GmbH... Manchmal ist es wirklich gut, wenn man einfach mal die Klappe hält. Dana, die ihr Lokal mit Herzblut führt und den Gästen anhand von Vorträgen über gesundes Essen und dem Verzicht von Fleisch die Ohren zusabbelt, merkt nicht, dass sie damit über das Ziel hinausschießt. Es dauert ein wenig, bis sie bemerkt, dass sich "Ginger Love Story" viel besser verkauft als der schnöde Name "Polenta-Taler". Ihr Liebesmenü schlägt ein wie eine Bombe und schon bald kann sie sich nicht mehr retten vor Reservierungen. Frau Müller-Mertens kämpft mit allem, was ihr zur Verfügung steht, um Dana hinauszudrängen. Aber Dana steht nicht allein da, sie bekommt Hilfe und lässt nicht locker. Sie will ihr Lokal und ihr Heim nicht verlieren. Während sie um den Erhalt von beidem kämpft, hat sie nebenbei auch noch ihre Tochter Leonie und ihren Vater zu versorgen. Er hilft ihr, wenn er sie auch das ein oder andere Mal erpressen muss, denn er ist nicht bereit, auf alle fleischlichen Genüsse zu verzichten. Auch ihre Tochter würde lieber ein Würstchen essen als immer nur das gesunde Zeug. Dana lernt, mit Kompromissen zu leben, wenn es ihr auch das ein oder andere Mal den Magen umdreht. Ein herrlich humorvoller Roman, den die Autorin Ellen Berg hiermit wieder vorgelegt hat. Für mich ist der Name eng verbunden mit guter Unterhaltung, Humor, Witz und Problemen, die den Leser einfach nur zum schmunzeln bringen. In diesem Buch erlebt man den unfairen Kampf einer Immobilienmaklerin mit einer Frau, die verteidigt, was sie liebt. Liebevoll gezeichnete Protagonisten runden das Buch ab. Der chinesische Koch mit seinen Weisheiten sind der absolute Knaller. Dana ist eine rundum sympathische Frau, die man einfach nur mögen muss. In dem Roman geht es nicht nur um den Kampf ums nackte Überleben, sondern auch um Liebe, Freundschaft und Loyalität. Mit ihrem gewohnt lockeren Schreibstil macht die Autorin das Buch zu einer Lektüre, die man nicht aus der Hand legen möchte. Ich konnte es nicht und habe das Buch mit einer Sitzung durchgelesen. Es hat mich gefesselt und erst wieder entlassen, als es gelesen war. Bewundernswert fand ich wieder die Einfälle, die der Autorin nur so zuzufliegen scheinen, um bestimmte Situationen zuzuspitzen und den Leser damit zu erfreuen. Nunmehr kann ich sagen, dass ich alle 9 Bücher der Autorin gelesen habe und verspüre noch immer Lust auf mehr. Einmal Ellen Berg, immer Ellen Berg. In mir hat sie einen treuen Fan, denn ich mag diese Art Bücher, die mich unterhalten und den Alltag vergessen lassen. Wer unterhaltsame und humorvolle Bücher mag, dem sei dieses wärmstens empfohlen.

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Wenn man mal Pech hat, dann aber so richtig. So ergeht es auch Dana, die gerade darum kämpft, dass ihre Tochter Leonie und auch ihr Dackel Emma vegan essen und leben. Dann verlässt sie ihr Freund Paul am zweiten Jahrestag und das obwohl Dana leise auf einen Heiratsantrag gewartet... Wenn man mal Pech hat, dann aber so richtig. So ergeht es auch Dana, die gerade darum kämpft, dass ihre Tochter Leonie und auch ihr Dackel Emma vegan essen und leben. Dann verlässt sie ihr Freund Paul am zweiten Jahrestag und das obwohl Dana leise auf einen Heiratsantrag gewartet hat. Noch dazu kommt, dass sie innerhalb von drei Wochen sowohl raus aus ihrer Wohnung, als auch raus aus ihrem Restaurant sein muss. Und als dann noch ihr Vater vor der Tür steht und bei Tochter und Enkelin einzieht, weil seine Frau und Danas Mutter ihn raus geworfen hat, weiß Dana nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Ellen Berg erzählt uns die lustige, irrwitzige und turbulente Geschichte rund um Dana, die erstaunlicher weise Hilfe von ihrem Stammgast und nachher von ihren Freunden und der Familie erhält. Gleich an allem Baustellen kommt überraschende Bewegung ins Spiel. Alles Tofu oder was!? ist ein vollkommen fessslnder Roman, welchen ich innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Es ist einfach herrlich zu lesen, wie Dana mit Hilfe an ihren Aufgaben wächst und so manches schafft, was sie nicht für nötig gehalten hätte. Mit einigen Überraschungen vergebe ich vegane und zugleich witzige und charmante 5 Sterne und freue mich schon auf die nächsten Romane von Ellen Berg.

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