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Alles Licht, das wir nicht sehen

Roman. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Prize 2015

(43)
In seinem Roman erzählt Anthony Doerr kenntnisreich und in einer wunderschönen Sprache, kunstvoll miteinander verwoben, die Geschichte zweier Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg, der blinden Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus dem besetzten Paris nach Saint-Malo flieht, und des jungen Waisen Werner, der in der Wehrmacht eingesetzt wird. Unaufhaltsam treibt die Geschichte sie aufeinander zu, spannend, labyrinthisch und atemlos.




Rezension
"Sprachlich begeistert der Roman mit eindringlichen Schilderungen, faszinierender Wortgewalt, klugen Metaphern und einer zauberhaften Liebesgeschichte." Westfälische Nachrichten
Portrait
Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, gilt seit der Veröffentlichung des Erzählbands "Der Muschelsammler" 2002 als literarisches Talent. Für "Alles Licht, das wir nicht sehen" wurde er unter anderem mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Das Buch stand auf Platz eins der New York Times Bestsellerliste. Für seine Erzählungen hat er bislang vier Mal den renommierten "O. Henry Prize" erhalten. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der britischen Literaturzeitschrift "Granta" auf die Liste der "21 Best Young American Novelists" gesetzt. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho.

Werner Löcher-Lawrence, geb. 1956, studierte Journalismus, Literatur und Philosophie, arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Universität München und als Lektor in verschiedenen Verlagen. Er ist der Übersetzer von u.a. Ethan Canin, Patricia Duncker, Michael Ignatieff, Jane Urquhart.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 11.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74985-0
Verlag btb
Maße (L/B/H) 195/120/41 mm
Gewicht 424
Originaltitel All the Light We Cannot See
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 11.252
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„PULITZER PREIS 2015 Unglaublich fesselndes, großes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Marie-Laure LeBlanc steht allein in ihrem Zimmer und riecht an dem Flugblatt,das sie nicht lesen kann.."Marie-Laure ist 16 Jahre alt und sie ist blind. Als die Deutschen in Paris einmarschieren, flüchten Marie-Laure und ihr Vater aus Paris nach Saint-Malo. Beim Bruder von Marie-Laures verstorbenen Großvater können sie unterkommen. "Marie-Laure LeBlanc steht allein in ihrem Zimmer und riecht an dem Flugblatt,das sie nicht lesen kann.."Marie-Laure ist 16 Jahre alt und sie ist blind. Als die Deutschen in Paris einmarschieren, flüchten Marie-Laure und ihr Vater aus Paris nach Saint-Malo. Beim Bruder von Marie-Laures verstorbenen Großvater können sie unterkommen. Es ist Madame Manec die sie ins Haus läßt. Erst Tage später lernt sie ihren Großonkel Etienne kennen. Er wohnt vollkommen zurückgezogen im 4. Stock seines Hauses. Seit vielen Jahren leidet er an schweren Depressionen. Einzig die klassische Musik hilft Etienne durch den Tag. Und er sammelt Radiogeräte....
500 Kilometer nordöstlich von Paris- Auf dem Gelände der Zeche Zollverein wächst Werner mit seiner Schwester Jutta in der Obhut von Frau Elena, einer protestantischen Nonne aus dem Elsass auf. Werner Hausner ist 8 Jahre alt, seine Schwester Jutta 6. Die frühesten Jahre der Kinder sind die magersten. Während der schlimmsten Monate hat die Leiterin des Waisenhauses an manchen Abenden nichts als Kekse und Senfpuder und Wasser für ihre Schutzbefohlenen. Und dennoch, als Werner einen Detektorempfänger findet und wieder funtionstüchtig macht - eröffnet sich und seiner Schwester eine magische neue Welt. " Jeden Abend trägt er das Radio nach unten, und Frau Elena läßt die Kinder eine Stunde lang zuhören. Eines Nachts stoßen Werner und Jutta auf eine, von einem Kratzen durchsetzte Sendung, in der ein junger Mann über das Licht spricht. Sein Französisch ist leicht und zart, mit einem besonderen Akzent. Seine Stimme ist so leidenschaftlich, so hypnotisierend".......Nur einige Jahre später wird Werners Einheit nach Saint-Malo versetzt. Sie sollen feindliche Störsender aufspüren und vernichten.......
"Alles Licht, das wir nicht sehen" von Anthony Doerr ist ein unglaublich fesselndes, ganz großes Leseerlebnis

„"Hinter der dreizehnten Tür liegt das Meer der Flammen."“

Lena B., Thalia-Buchhandlung Linz Lentia

In "Alles Licht, das wir nicht sehen" wird die atemberaubende Geschichte eines blinden französischen Mädchens und eines deutschen Waisenjungen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges erzählt.
Mit seinem unglaublich schönem Schreibstil beschreibt Anthony Doerr das Aufwachsen und die Jugendjahre der beiden und verbindet ihre Lebenswege in
In "Alles Licht, das wir nicht sehen" wird die atemberaubende Geschichte eines blinden französischen Mädchens und eines deutschen Waisenjungen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges erzählt.
Mit seinem unglaublich schönem Schreibstil beschreibt Anthony Doerr das Aufwachsen und die Jugendjahre der beiden und verbindet ihre Lebenswege in kleinen Schritten miteinander.

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht, da es wunderschön und zugleich herzzerreissend traurig ist. Die Geschichte der beiden Kinder hat mich zutiefst berührt und der Autor hat es geschafft, ihre Leben geschickt miteinander zu verknüpfen, ohne dass die beiden sich wirklich kennen.
Die kurzen Kapitel trugen dazu bei, dass ich immer noch ein Kapitel lesen wollte.

Definitiv eines der besten Bücher, die ich bis jetzt in 2016 gelesen habe. Auch in Englisch hervorragend zu lesen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
39
2
2
0
0

Ein Buch, so sprachgewaltig und doch so leise
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2016

Ein leises, sehr fein erzähltes Buch, das den Leser die sehr menschlichen Schicksale zweier Jugendlicher in einer unmenschlichen Zeit miterleben lässt. Der junge Deutsche Werner, als Waisenkind im Ruhrgebiet aufgewachsen, kommt in den letzten Kriegsjahren als Wehrmachtsangehöriger in die französische Küstenstadt Saint-Malo, um einen dort versteckten Sender ausfindig zu machen. Marie-Laure,... Ein leises, sehr fein erzähltes Buch, das den Leser die sehr menschlichen Schicksale zweier Jugendlicher in einer unmenschlichen Zeit miterleben lässt. Der junge Deutsche Werner, als Waisenkind im Ruhrgebiet aufgewachsen, kommt in den letzten Kriegsjahren als Wehrmachtsangehöriger in die französische Küstenstadt Saint-Malo, um einen dort versteckten Sender ausfindig zu machen. Marie-Laure, seit Kindertagen erblindet, lebt in Saint-Malo bei einem Verwandten, seit sie aus dem besetzten Paris flüchten musste. Anthony Doerr hat die Geschichte dieser beiden miteinander verwoben, lässt sie immer wieder parallel verlaufen und sich doch nicht wirklich kreuzen. Seine wunderschöne Sprache ist die eigentliche Poesie dieses Buches, die die Liebe zum Leben und Hoffnung auch in der dunkelsten Stunde widerspiegelt. Saint-Malo ist eine meiner Lieblingsstädte - nach diesem Buch gehe ich mit anderen Augen durch die Straßen im Inneren der Stadtmauern und versuche, Werner und Marie-Laure zu entdecken, falls sie meinen Weg kreuzen sollten.... Lesens- und Liebenswert! Zu Recht hat Anthony Doerr für dieses Buch im Jahr 2015 den Pulitzer-Preis bekommen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
sehr bewegende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Gallen am 24.08.2017

Unfassbar, wie man so ein trauriges Kapitel der Weltgeschichte mit so schöner Sprache beschreiben kann. Die Schicksale der Protagonisten sind sehr berührend und das Buch macht einem sehr bewusst, dass es in einem Krieg nur Verlierer gibt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein Buch mit feiner Form und ergreifender Sprache, läßt einen lange nicht los!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.07.2017

Ich habe dieses Buch erst jetzt für mich entdeckt, obwohl es bei Erscheinen ja schon einige Wochen auf der Bestsellerliste verbracht hat und den Pulitzer Preis verliehen bekam. Wie der Autor es mit seiner wunderschön literarischen und doch knappen Sprache schafft, eine so große Geschichte zwischen zwei Buchdeckel zu packen,... Ich habe dieses Buch erst jetzt für mich entdeckt, obwohl es bei Erscheinen ja schon einige Wochen auf der Bestsellerliste verbracht hat und den Pulitzer Preis verliehen bekam. Wie der Autor es mit seiner wunderschön literarischen und doch knappen Sprache schafft, eine so große Geschichte zwischen zwei Buchdeckel zu packen, hat mich umgehauen. In einer ganz besonderen Form verknüpft er Schicksale von Menschen und Orten von 1934 über 1944 bis 1974. Einfach gesagt, eine Liebe und die Rettung eines Kunstschatzes, die Welt durch die Augen eines blinden Mädchens, aber das trifft es nicht. Was diese Geschichte mit Jules Verne, dem Meer und der Technik des Radios zu tun hat und immer wieder den Mühlen des Zweiten Weltkrieges...unbedingt selber lesen!

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