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Alles Licht, das wir nicht sehen

Roman Pulitzer Prize 2015

(43)
Pulitzer-Preis für Literatur 2015 Saint-Malo 1944:
Die erblindete Marie-Laure flieht mit ihrem Vater, einem Angestellten des «Muséum National d'Histoire Naturelle», aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer. Verborgen in ihrem Gepäck führen sie den wahrscheinlich kostbarsten Schatz des Museums mit sich.

Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert und landet auf Umwegen in einer Spezialeinheit der Wehrmacht, die die Feindsender der Widerstandskämpfer aufzuspüren versucht. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt und verhört wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor, auf der Suche nach dem Sender, der die Résistance mit Daten versorgt - Hochspannend und mit einer außergewöhnlichen Sprachkunst erzählt Anthony Doerr die berührende Geschichte von Marie-Laure und Werner, deren Lebenswege sich für einen schicksalsträchtigen Augenblick kreuzen.
Portrait

Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho. Neben Erzählungsbänden wie "Der Muschelsammler" veröffentlichte Doerr die Romane "Winklers Traum vom Wasser" und zuletzt "Alles Licht, das wir nicht sehen".
Mit "Alles Licht, das wir nicht sehen" feiert Anthony Doerr einen überragenden Erfolg: Vom Geheimtipp der Indie-Buchhändler avancierte das Buch in Kürze zum Megabestseller in den Vereinigten Staaten. Seit 38 Wochen steht das Buch auf der New York Times Bestsellerliste und hat sich mittlerweile über eine Million Mal verkauft.
Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen wurde "Alles Licht, das wir nicht sehen" unter die Finalisten des National Book Award 2014 gewählt und von der New York Times Book Review als einer von fünf belletristischen Titeln als "Bestes Buch 2014" ausgezeichnet. Zudem wurde Anthony Doerr 2015 für den Titel der Pulitzer-Preis für Literatur zugesprochen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 519
Erscheinungsdatum 10.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-68063-2
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 224/151/43 mm
Gewicht 730
Originaltitel All the Light We Cannot See
Auflage 10
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt.
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„PULITZER PREIS 2015 Unglaublich fesselndes, großes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Marie-Laure LeBlanc steht allein in ihrem Zimmer und riecht an dem Flugblatt,das sie nicht lesen kann.."Marie-Laure ist 16 Jahre alt und sie ist blind. Als die Deutschen in Paris einmarschieren, flüchten Marie-Laure und ihr Vater aus Paris nach Saint-Malo. Beim Bruder von Marie-Laures verstorbenen Großvater können sie unterkommen. "Marie-Laure LeBlanc steht allein in ihrem Zimmer und riecht an dem Flugblatt,das sie nicht lesen kann.."Marie-Laure ist 16 Jahre alt und sie ist blind. Als die Deutschen in Paris einmarschieren, flüchten Marie-Laure und ihr Vater aus Paris nach Saint-Malo. Beim Bruder von Marie-Laures verstorbenen Großvater können sie unterkommen. Es ist Madame Manec die sie ins Haus läßt. Erst Tage später lernt sie ihren Großonkel Etienne kennen. Er wohnt vollkommen zurückgezogen im 4. Stock seines Hauses. Seit vielen Jahren leidet er an schweren Depressionen. Einzig die klassische Musik hilft Etienne durch den Tag. Und er sammelt Radiogeräte....
500 Kilometer nordöstlich von Paris- Auf dem Gelände der Zeche Zollverein wächst Werner mit seiner Schwester Jutta in der Obhut von Frau Elena, einer protestantischen Nonne aus dem Elsass auf. Werner Hausner ist 8 Jahre alt, seine Schwester Jutta 6. Die frühesten Jahre der Kinder sind die magersten. Während der schlimmsten Monate hat die Leiterin des Waisenhauses an manchen Abenden nichts als Kekse und Senfpuder und Wasser für ihre Schutzbefohlenen. Und dennoch, als Werner einen Detektorempfänger findet und wieder funtionstüchtig macht - eröffnet sich und seiner Schwester eine magische neue Welt. " Jeden Abend trägt er das Radio nach unten, und Frau Elena läßt die Kinder eine Stunde lang zuhören. Eines Nachts stoßen Werner und Jutta auf eine, von einem Kratzen durchsetzte Sendung, in der ein junger Mann über das Licht spricht. Sein Französisch ist leicht und zart, mit einem besonderen Akzent. Seine Stimme ist so leidenschaftlich, so hypnotisierend".......Nur einige Jahre später wird Werners Einheit nach Saint-Malo versetzt. Sie sollen feindliche Störsender aufspüren und vernichten.......
"Alles Licht, das wir nicht sehen" von Anthony Doerr ist ein unglaublich fesselndes, ganz großes Leseerlebnis

„"Hinter der dreizehnten Tür liegt das Meer der Flammen."“

Lena B., Thalia-Buchhandlung Linz Lentia

In "Alles Licht, das wir nicht sehen" wird die atemberaubende Geschichte eines blinden französischen Mädchens und eines deutschen Waisenjungen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges erzählt.
Mit seinem unglaublich schönem Schreibstil beschreibt Anthony Doerr das Aufwachsen und die Jugendjahre der beiden und verbindet ihre Lebenswege in
In "Alles Licht, das wir nicht sehen" wird die atemberaubende Geschichte eines blinden französischen Mädchens und eines deutschen Waisenjungen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges erzählt.
Mit seinem unglaublich schönem Schreibstil beschreibt Anthony Doerr das Aufwachsen und die Jugendjahre der beiden und verbindet ihre Lebenswege in kleinen Schritten miteinander.

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht, da es wunderschön und zugleich herzzerreissend traurig ist. Die Geschichte der beiden Kinder hat mich zutiefst berührt und der Autor hat es geschafft, ihre Leben geschickt miteinander zu verknüpfen, ohne dass die beiden sich wirklich kennen.
Die kurzen Kapitel trugen dazu bei, dass ich immer noch ein Kapitel lesen wollte.

Definitiv eines der besten Bücher, die ich bis jetzt in 2016 gelesen habe. Auch in Englisch hervorragend zu lesen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
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Wow ...
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2015

... ein wunderbares Buch. Schöne kurze Kapitel und trotzdem war es ein langer Lesegenuss; tiefgründige Protagonisten, deren Schicksale mich sehr berührt haben; das kleine Städtchen Saint-Malo, in welches ich mich sofort verliebt habe; ein Hauch von einer Märchengeschichte und eine Sprache, die einem sanft durch das Buch führt. Einfach... ... ein wunderbares Buch. Schöne kurze Kapitel und trotzdem war es ein langer Lesegenuss; tiefgründige Protagonisten, deren Schicksale mich sehr berührt haben; das kleine Städtchen Saint-Malo, in welches ich mich sofort verliebt habe; ein Hauch von einer Märchengeschichte und eine Sprache, die einem sanft durch das Buch führt. Einfach lesen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein Buch, das in der Seele trifft
von NiWa aus Euratsfeld am 25.10.2017

In Frankreich sieht die blinde Marie-Laure dem 2. Weltkrieg entgegen. Gerüchte, Gerüche und Angst begleiten sie durch das besetzte Land. In Deutschland bereitet sich der Waisenjunge Werner auf eine Eliteausbildung vor. Nur die besten Jungen sind auserwählt, für Führer und Vaterland Spezialaufträge zu erfüllen, die ihn an die Grenze... In Frankreich sieht die blinde Marie-Laure dem 2. Weltkrieg entgegen. Gerüchte, Gerüche und Angst begleiten sie durch das besetzte Land. In Deutschland bereitet sich der Waisenjunge Werner auf eine Eliteausbildung vor. Nur die besten Jungen sind auserwählt, für Führer und Vaterland Spezialaufträge zu erfüllen, die ihn an die Grenze seiner Menschlichkeit bringen werden. Mit „Alles Licht, das wir nicht sehen“ hat Anthony Doerr ein erzählerisches Meisterwerk geschaffen, das einem gebannt in die Zeiten des 2. Weltkriegs versetzt. Anhand der Jugendlichen Marie-Laure und Werner gibt er den Menschen ein Gesicht, treibt sie aufeinander zu und lässt sie wieder ziehen. Und man sieht, dass sie ihrem Schicksal gnadenlos ausgeliefert sind. Marie-Laure ist blind und hat sich zu arrangieren gelernt. Ihr Vater hat sich stets gut gekümmert, das wissbegierige Mädchen mit allerhand Finessen versorgt und will natürlich gerade in Kriegszeiten das Beste für sie. Werner hat es schwer im Leben. Als hochtalentiertes Waisenkind ist er eine Ausnahmeerscheinung, die es weg von den Kohlengruben hin zur Eliteschule schafft. Großes steht ihm bevor - sagen sie. Doch Werner ist sich nicht sicher, ob er diese große Taten wirklich vollbringen will. Die Schicksale dieser Jugendlichen sind von der ersten Seite an miteinander verwoben, obwohl sie sich kaum berühren. Abschnittsweise wird von Marie-Laure und Werner erzählt, wie sie ihre Kindheit verbrachten und mit welchen Gefühlen sie dem Krieg gegenüberstehen. Dabei hat Doerr einen meisterhaften Erzählstil gefunden, in dem er wie in einem Labyrinth durch die Windungen der beiden Schicksale führt. Die Geschichte von Marie-Laure und Werner geht unter die Haut. Ich bewundere Autoren, die es schaffen, nicht nur Geschichten sondern Geschichte zu erzählen. Sie geben uns ein Gefühl für die Gegenwart, schärfen den Blick und weisen daraufhin, dass das Leben nicht selbstverständlich ist. Der 2. Weltkrieg wird in seiner unnachahmlichen Brutalität beschrieben: Luftangriffe, Hungersnöte, Krankheiten und verschwundene Elternteile. Gleichzeitig stempelt der Autor nicht ab, sondern zeigt, warum die Menschen zu ihren Überzeugungen gelangen. Er veranschaulicht, wer sie waren, was sie sind und wie sie sein werden - ohne sich dabei in Schwarzmalerei zu verlieren. Außerdem gibt er den Besonderheiten dieser Zeit entsprechenden Raum. Abseits vom Kriegsgeschehen stachelt das Radio nicht nur den Fanatismus sondern auch die Wissbegier an. Es überträgt Botschaften, lässt Musik erklingen und rettet oder beendet sogar Menschenleben. „Alles Licht, das wir nicht sehen“ lässt mich den Hut vor Anthony Doerr ziehen und ihm tief empfundene Anerkennung aussprechen. Dieses Werk berührt, bannt und fesselt. Es ist ein Buch, das mich mitten in der Seele trifft.

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Ein wunderbares Werk!
von Michaela am 07.09.2017

Selbst wenn man denkt, man möge keine Geschichte mehr lesen, welche im Weltkrieg platziert sind, ist dieses Werk ein wirkliches Lesevergnügen! Einfach genial!

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