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Achtung Steinschlag!

Asteroiden und Meteoriten: Tödliche Gefahr und Wiege des Lebens

Hunderttausende Asteroiden schwirren durchs Sonnensystem – und manche kommen unserem Planeten ziemlich nahe: 17.000 Gesteinsbrocken sind bekannt, deren Bahnen an die Erde heranführen, und ständig werden neue entdeckt. Die kosmischen Besucher sind faszinierende Forschungsobjekte, die vom Beginn des Sonnensystems berichten. Fallweise aber donnert ein Meteorit zerstörerischer als eine Atombombe auf die Erde. Und es wird wieder passieren – vielleicht sogar ein Massensterben auslösen wie zur Zeit der Dinosaurier. Asteroiden haben die Erde schon oft getroffen, wovon fast 200 Meteoritenkrater auf dem Planeten zeugen. Dieses Buch beantwortet anhand neuester Forschung die wichtigsten Fragen über Meteoriten und Krater: Was sind Meteoriten, und woraus bestehen sie? Kann man Einschläge vorhersehen und abwehren? Wie entsteht ein Krater? Wo kann man eine Kirche aus Impaktgestein besichtigen? Und warum gibt es in Kratern Erdöl und Diamanten?
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783710602511
Verlag Christian Brandstätter Verlag
Dateigröße 2564 KB
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Buchhändler-Empfehlungen

„Achtung Steinschlag “

Anna Brandstätter, Thalia-Buchhandlung Linz

In diesem Buch entführt uns der Geochemiker Christian Köberl mit Hilfe von dem Wissenschaftsjournalisten Alwin Schönberger in die Welt der Asteroiden und Meteoriten.

Ich muss zugeben das ich mich anfangs schon gefragt habe wie man ein ganzes Buch über vom Himmel fallende Steine schreiben will. Doch schnell wurde ich eines Besseren belehrt denn zu diesem Thema gibt es sehr wohl viel Interessantes zu sagen und dies wurde in diesem Buch perfekt umgesetzt. Wir starten mit einer kleinen Geschichtsstunde und erfahren wie die Forschung zu diesem Thema überhaupt angefangen hat. Was auch mein absoluter Lieblingsteil war, weil es mit viel Witz und interessanten Anekdoten erzählt wurde.
Dann erfahren wir viel Grundsätzliches über die Steine aus dem All. Was sie überhaupt sind und wie sie richtig heißen. Wie sie entstanden sind und was mit der Erde bzw den Steinen passiert, wenn sie uns zu nahekommen oder sogar treffen. Besonders beeindruckend fand ich dabei wie viele kilometergroße Krater es eigentlich auf der Erde gibt und wie viele kleinere Steine eigentlich "ständig" vom Himmel fallen.
Der Autor war auch selbst auf einer Forschungsreise in Afrika dabei wo er mit einem internationalen Team einen Krater untersuchte.

Fazit: Genau so sollten Sachbücher sein. Mit vielen Beispielen und Anekdoten, mit Witz und viel Abwechslung und für jeden verständlich. Wenn das nächste Mal wieder über einen Asteroiden in den Nachrichten gesprochen wird bleibe ich nicht mehr mit vielen Fragezeichen zurück, sondern kann nun ehrfürchtig verstehen was da über unseren Köpfen eigentlich passiert.

In diesem Buch entführt uns der Geochemiker Christian Köberl mit Hilfe von dem Wissenschaftsjournalisten Alwin Schönberger in die Welt der Asteroiden und Meteoriten.

Ich muss zugeben das ich mich anfangs schon gefragt habe wie man ein ganzes Buch über vom Himmel fallende Steine schreiben will. Doch schnell wurde ich eines Besseren belehrt denn zu diesem Thema gibt es sehr wohl viel Interessantes zu sagen und dies wurde in diesem Buch perfekt umgesetzt. Wir starten mit einer kleinen Geschichtsstunde und erfahren wie die Forschung zu diesem Thema überhaupt angefangen hat. Was auch mein absoluter Lieblingsteil war, weil es mit viel Witz und interessanten Anekdoten erzählt wurde.
Dann erfahren wir viel Grundsätzliches über die Steine aus dem All. Was sie überhaupt sind und wie sie richtig heißen. Wie sie entstanden sind und was mit der Erde bzw den Steinen passiert, wenn sie uns zu nahekommen oder sogar treffen. Besonders beeindruckend fand ich dabei wie viele kilometergroße Krater es eigentlich auf der Erde gibt und wie viele kleinere Steine eigentlich "ständig" vom Himmel fallen.
Der Autor war auch selbst auf einer Forschungsreise in Afrika dabei wo er mit einem internationalen Team einen Krater untersuchte.

Fazit: Genau so sollten Sachbücher sein. Mit vielen Beispielen und Anekdoten, mit Witz und viel Abwechslung und für jeden verständlich. Wenn das nächste Mal wieder über einen Asteroiden in den Nachrichten gesprochen wird bleibe ich nicht mehr mit vielen Fragezeichen zurück, sondern kann nun ehrfürchtig verstehen was da über unseren Köpfen eigentlich passiert.

„Getroffen (beim Thema)“

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

Bereits seit Anbeginn der Zeit fliegen Asteroiden durch unser Sonnensystem. Der Großteil davon zieht völlig unbeachtet vom Menschen an unserer Erde vorbei und dennoch kommt es immer wieder zu einem Einschlag. Dabei werden gewaltige Mengen an Energie freigesetzt, die auf unsere Erde einwirken. Das bekannteste Ereignis eines Einschlages ist jener Meteorit, der vor knapp 66 Millionen Jahren die Dinosaurier auslöschte. Doch kann so etwas wieder passieren?

Eine kleine Gemeinde in Bayern, das Gebiet nennt sich „Nördlinger Ries“, auf den ersten Blick erscheint diese Region im tiefen Schwarzwald vollkommen uninteressant. Doch bei näherer Betrachtung fällt dem geschulten Auge eines Geologen sofort etwas auf. Der Kirchtum der Gemeinde hat eine ziemlich dunkle Färbung, teilweise sogar ins schwarz gehend. Diese Gesteinsform kommt sonst nirgends in der Region vor, einzig und allein das Kirchengebäude ist aus diesem dunklen Material geformt. Woher kommt es aber? Es handelt sich um ein Überbleibsel eines Meteoriteneinschlages, welcher vor knapp 2,6 Millionen Jahre das Bayern der Urzeit getroffen hat. Dieser Tatsache waren sich die Bewohner des Mittelalters jedoch nich bewusst, ansonsten hätten sie mit Sicherheit kein Baumaterial eines Meteoriten verwendet.

Überall auf der Welt finden sich Spuren einstiger Einschläge. Rund um den Globus verteilt werden durch die moderne Technik Narben einstiger Kollisionen sichtbar. Erst durch die Erfindung der Satelliten in den 1950er Jahren ist es erstmals möglich diese auch aus dem Orbit heraus ausfindig zu machen. So finden Forscher etwa einen gigantischen Einschlagskrater im Grenzgebiet zwischen Namibia und Swasiland. Die Spuren einer kaum vorstellbaren Kollision sind unter meterdicken Gesteins- und Schlammschichten begraben.

Wie man im Buch sehr gut und wirklich verständlich aufgezeigt bekommt, entsteht bei solch gewaltigen Explosionen ein enormer Druck auf das Material. Es entstehen neue physikalische Verbindungen, die so den Wissenschaftlern der Neuzeit ermöglichen, solche weit in der Vergangenheit zurückliegende Kollisionen nachzuweisen. Das bekannteste entstandene Material ist der Diamant, aber auch verschiedene Formen von Glas entstehen dabei. Dies ist auch für den Abbau von Rohstoffen wichtig. Bereits in den vergangenen Jahrhunderten haben Künstler Asteroidengestein genutzt um Werkzeuge oder Waffen für den täglichen Gebrauch herzustellen. So hatte etwa König Tutenchamun aus Ägpyten einen Speer in seinem Grabmal, welcher aus Asteroidengestein gefertigt wurde.

Zum Schluss wird noch ein Ausblick auf die zukünftige Form der Asteroidenforschung gegeben. Auch in Zukunft werden immer wieder Einschläge auf unserem Planeten stattfinden. Dabei ist es wichtig die Prognoseformen zu verbessern und die globale Überwachung unseres Planeten weiter auszubauen. Passieren kann immer etwas, so die Autoren, das jedoch ein Einschlag von der Größe eines Dinosaurierasteroiden in nächster Zeit auf die Erde trifft, ist verschwindend gering.
Bereits seit Anbeginn der Zeit fliegen Asteroiden durch unser Sonnensystem. Der Großteil davon zieht völlig unbeachtet vom Menschen an unserer Erde vorbei und dennoch kommt es immer wieder zu einem Einschlag. Dabei werden gewaltige Mengen an Energie freigesetzt, die auf unsere Erde einwirken. Das bekannteste Ereignis eines Einschlages ist jener Meteorit, der vor knapp 66 Millionen Jahren die Dinosaurier auslöschte. Doch kann so etwas wieder passieren?

Eine kleine Gemeinde in Bayern, das Gebiet nennt sich „Nördlinger Ries“, auf den ersten Blick erscheint diese Region im tiefen Schwarzwald vollkommen uninteressant. Doch bei näherer Betrachtung fällt dem geschulten Auge eines Geologen sofort etwas auf. Der Kirchtum der Gemeinde hat eine ziemlich dunkle Färbung, teilweise sogar ins schwarz gehend. Diese Gesteinsform kommt sonst nirgends in der Region vor, einzig und allein das Kirchengebäude ist aus diesem dunklen Material geformt. Woher kommt es aber? Es handelt sich um ein Überbleibsel eines Meteoriteneinschlages, welcher vor knapp 2,6 Millionen Jahre das Bayern der Urzeit getroffen hat. Dieser Tatsache waren sich die Bewohner des Mittelalters jedoch nich bewusst, ansonsten hätten sie mit Sicherheit kein Baumaterial eines Meteoriten verwendet.

Überall auf der Welt finden sich Spuren einstiger Einschläge. Rund um den Globus verteilt werden durch die moderne Technik Narben einstiger Kollisionen sichtbar. Erst durch die Erfindung der Satelliten in den 1950er Jahren ist es erstmals möglich diese auch aus dem Orbit heraus ausfindig zu machen. So finden Forscher etwa einen gigantischen Einschlagskrater im Grenzgebiet zwischen Namibia und Swasiland. Die Spuren einer kaum vorstellbaren Kollision sind unter meterdicken Gesteins- und Schlammschichten begraben.

Wie man im Buch sehr gut und wirklich verständlich aufgezeigt bekommt, entsteht bei solch gewaltigen Explosionen ein enormer Druck auf das Material. Es entstehen neue physikalische Verbindungen, die so den Wissenschaftlern der Neuzeit ermöglichen, solche weit in der Vergangenheit zurückliegende Kollisionen nachzuweisen. Das bekannteste entstandene Material ist der Diamant, aber auch verschiedene Formen von Glas entstehen dabei. Dies ist auch für den Abbau von Rohstoffen wichtig. Bereits in den vergangenen Jahrhunderten haben Künstler Asteroidengestein genutzt um Werkzeuge oder Waffen für den täglichen Gebrauch herzustellen. So hatte etwa König Tutenchamun aus Ägpyten einen Speer in seinem Grabmal, welcher aus Asteroidengestein gefertigt wurde.

Zum Schluss wird noch ein Ausblick auf die zukünftige Form der Asteroidenforschung gegeben. Auch in Zukunft werden immer wieder Einschläge auf unserem Planeten stattfinden. Dabei ist es wichtig die Prognoseformen zu verbessern und die globale Überwachung unseres Planeten weiter auszubauen. Passieren kann immer etwas, so die Autoren, das jedoch ein Einschlag von der Größe eines Dinosaurierasteroiden in nächster Zeit auf die Erde trifft, ist verschwindend gering.

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