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Jäger, Hirten, Kritiker

Eine Utopie für die digitale Gesellschaft

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Dass unsere Welt sich gegenwärtig rasant verändert, weiß inzwischen jeder. Doch wie reagieren wir darauf? Die einen feiern die digitale Zukunft mit erschreckender Naivität und erwarten die Veränderungen wie das Wetter. Die Politik scheint den großen Umbruch nicht ernst zu nehmen. Sie dekoriert noch einmal auf der Titanic die Liegestühle um. Andere warnen vor der Diktatur der Digitalkonzerne aus dem Silicon Valley. Und wieder andere möchten am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und zurück in die Vergangenheit.

Richard David Precht skizziert dagegen das Bild einer wünschenswerten Zukunft im digitalen Zeitalter. Ist das Ende der Leistungsgesellschaft, wie wir sie kannten, überhaupt ein Verlust? Für Precht enthält es die Chance, in Zukunft erfüllter und selbstbestimmter zu leben. Doch dafür müssen wir jetzt die Weichen stellen und unser Gesellschaftssystem konsequent verändern. Denn zu arbeiten, etwas zu gestalten, sich selbst zu verwirklichen, liegt in der Natur des Menschen. Von neun bis fünf in einem Büro zu sitzen und dafür Lohn zu bekommen nicht!

Dieses Buch will zeigen, wo die Weichen liegen, die wir richtig stellen müssen. Denn die Zukunft kommt nicht - sie wird von uns gemacht! Die Frage ist nicht: Wie werden wir leben? Sondern: Wie wollen wir leben?

Rezension
»[Precht] hat eine Streitschrift verfasst, die in der Lage ist, das Unbehagen in der und an der Moderne auf den Begriff zu bringen.«
Portrait
Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit seinem sensationellen Erfolg mit »Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?« waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641230692
Verlag Goldmann
Dateigröße 1147 KB
Verkaufsrang 881
eBook
15,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Überlassen wir die Digitalisierung nicht nur den Technikern und Betriebswirtschaftlern!“

Hans Wilhelm Schmölzer, Thalia-Buchhandlung Atrio, Villach

Eindringlich, spannend und gut verständlich beschreibt der Philosoph Richard David Precht die Digitalisierung als die „größte Veränderung unseres Wirtschaftens seit 250 Jahren“, als „einen Lebens- und Wertewandel in welthistorischer Dimension“, der ohne ausreichende Regulierung durch die Politik „der größte flächendeckende und kulturübergreifende Anschlag auf die Freiheit des Individuums in der Moderne“ sei. „Die Techniker haben den Menschen noch nie verstanden, und den Finanzspekulanten ist er egal.“ Die Politik liefert keine adäquaten Antworten auf eine globalisierte Wirtschaft, die den Menschen nicht als Mensch oder Bürger, sondern nur mehr als egoistischen und ungeduldigen Kunden, User oder Verbraucher benötigt. Demgegenüber entwirft Precht eine „Gesellschaft der Zukunft“, in der die Technik dem Menschen dient und in der freie, selbstbestimmte Menschen als „Jäger“ nach neuen, ungekannten Erlebnissen suchen, sich als „Hirten“ um ihre Mitmenschen kümmern oder als „Kritiker“ die Gesellschaft weiterdenken. Eindringlich, spannend und gut verständlich beschreibt der Philosoph Richard David Precht die Digitalisierung als die „größte Veränderung unseres Wirtschaftens seit 250 Jahren“, als „einen Lebens- und Wertewandel in welthistorischer Dimension“, der ohne ausreichende Regulierung durch die Politik „der größte flächendeckende und kulturübergreifende Anschlag auf die Freiheit des Individuums in der Moderne“ sei. „Die Techniker haben den Menschen noch nie verstanden, und den Finanzspekulanten ist er egal.“ Die Politik liefert keine adäquaten Antworten auf eine globalisierte Wirtschaft, die den Menschen nicht als Mensch oder Bürger, sondern nur mehr als egoistischen und ungeduldigen Kunden, User oder Verbraucher benötigt. Demgegenüber entwirft Precht eine „Gesellschaft der Zukunft“, in der die Technik dem Menschen dient und in der freie, selbstbestimmte Menschen als „Jäger“ nach neuen, ungekannten Erlebnissen suchen, sich als „Hirten“ um ihre Mitmenschen kümmern oder als „Kritiker“ die Gesellschaft weiterdenken.

„Utopie vs. Dystopie“

Bettina Berger, Thalia-Buchhandlung Linz

Richard David Precht wirft in seinem neuesten Buch „Jäger, Hirten, Kritiker“ einen Blick auf die Risiken und Chancen der Digitalisierung. Wie gewohnt bringt er auch bei seinem aktuellen Werk dem Laien komplexe Denkweisen und vielschichtige philosophische Ansichten gekonnt nahe. Ein Sachbuch, das sowohl durch seinen Inhalt, als auch durch seine Sprache besticht.
Richard David Precht wirft in seinem neuesten Buch „Jäger, Hirten, Kritiker“ einen Blick auf die Risiken und Chancen der Digitalisierung. Wie gewohnt bringt er auch bei seinem aktuellen Werk dem Laien komplexe Denkweisen und vielschichtige philosophische Ansichten gekonnt nahe. Ein Sachbuch, das sowohl durch seinen Inhalt, als auch durch seine Sprache besticht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 28.08.2018
Bewertet: anderes Format

Eine düsteres Bild unserer Zukunft (und Gegenwart) hat Yuval Noah Harari mit "Homo Deus" bereits gezeigt. Wie wir aus dieser Dystopie noch eine Utopie machen können, zeigt Precht.

Sehr interessant und spannend! Empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Buch, das ich Jeder und Jedem empfehlen kann. Es liest sich spannend, die aufgezeigten Aspekte sind sehr interessant.

Jäger, Hirten, Kritiker
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bestsellerautor Richard David Precht möchte jenen, die noch nicht in technikfatalistischen Duldungsstarre verfallen sind, einen vernünftigen Gesellschaftsentwurf vorschlagen. Dabei soll die Angst überwunden werden, durch smarte Maschinerie überflüssig zu werden. Hervorragend ausgearbeitet, auf den Punkt gebracht und großartig geschrieben.