Die sieben Weltwunder

Legendäre Kunst- und Bauwerke der Antike

Beck'sche Reihe Band 2029

Kai Brodersen

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Beschreibung

Zu den Sieben Weltwundern gehören die Pyramiden von Ägypten, die Mauern von Babylon und die Hängenden Gärten in derselben Stadt, die Statue von Zeus von Olympia, der Tempel der Artemis von Ephesos, das Mausoleum von Halikarnaß  und der Koloß des Helios von Rhodos. Die meisten dieser legendären Bauten und Kunstwerke sind nicht erhalten, sie bestehen vielmehr heute- wie schon in der Antike- vor allem in der Vorstellungswelt. Kai Brodersen präsentiert die antiken Zeugnisse für jene Welt und ihre Wunder und fragt nach der Entwicklung und Bedeutung der Weltwunder.

Kai Brodersen ist seit 2008 Professor für Antike Kultur an der Universität Erfurt und von 2008 bis 2014 deren Präsident.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 16.11.2006
Verlag C.H.Beck
Seitenzahl 128
Maße (L/B/H) 18,2/11,8/1,2 cm
Gewicht 128 g
Auflage 7. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-45329-8

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Die sieben Weltwunder gehören heute zu den großen Errungenschaften der antiken Hochkulturen. Keine anderen Bauwerke ihrer Zeit symbolisieren den technologischen Fortschritt vieler Völker jener Epoche so sehr. Heute kennen die meisten unter uns zwar immer nur die drei gleichen von ihnen, jedoch ist selbst dieses Wissen bei den meisten von uns nur sehr lückenhaft und oft auch mit vielen Fehlern behaftet. Die Pyramiden von Gizeh etwa, sind das einzige heutige noch erhaltene Bauwerk. Auch der Koloss von Rhodos, sowie der Leuchtturm von Alexandria. In dem hier vorliegenden Band der „Beck Wissen“ Reihe wird mit einer ganzen Reihe von falschen Informationen, und über die Jahrhunderte teils durch viel zu romantische Darstellungen dieses Wissensgebiet, wieder erneuert und für den interessierten Leser verständlich gemacht. Viele Dinge, die man über diese Bauwerke nicht weiß, werden hier durch geschichtliche Tatsachen und überlieferte Dokumente und Augenzeugenberichte gestützt. Was für mich jedoch völlig neu war, ist das Faktum, dass selbst in der Antike bereits viele Bauwerke nicht mehr den Glanz seit ihrer Entstehungszeit hatten. Das beste Beispiel hierfür ist der Leuchtturm der Insel Pharos in Alexandria. In der Zeit von Alexander dem Großen erbaut, hatte er über fast 300 Jahre Bestand. Durch mehrere kurz aufeinander folgende Erdbeben jedoch, wurde er immer stärker in Mitleidenschaft gezogen. So erfährt man im Buch etwa, dass bereits ein Zeitzeuge um das Jahr 500 nach Christus, den Leuchtturm zwar sehen konnte, es war jedoch bereits viel zu gefährlich diesen zu betreten. Teile davon waren eingestürzt und konnten nur noch unter Lebensgefahr besichtigt werden. Auch sehr interessant in diesem Zusammenhang, war für mich hier folgende Wissenserweiterung. Durch einen Übersetzungsfehler aus alexandrinischer Zeit eines Mönchs des frühen 17ten Jahrhunderts, wurde der Turm als viel zu groß eingestuft. Heutige Forscher, und somit auch der Autor des hier vorliegenden Bandes, Kai Brodersen, gehen davon aus, dass der Turm nicht mal ein Drittel seiner in antiken Quellen angegebenen Größe hatte. Auch durch Darstellungen auf Münzfunden der spätrömischen Zeit wird dieses falsche Größenverständnis dem interessierten Leser deutlich. Auch war es für mich sehr interessant zu erfahren, dass in antiken Quellen mehrmals andere Bauwerke angegeben werden. Je nachdem welcher Stadtstaat oder welche Hochkultur gerade am mächtigsten in Vorderasien oder Teilen Südeuropas war, konnte selbst bestimmen, welche Bauwerke dazuzählen. Die heute in der Allgemeinheit akzeptierten sieben Monumente, gehen auf einen griechischen Bauherrn der hellenistischen Zeit des antiken Griechenland zurück. Daß diese alle in einem Umkreis um seine Hauptinsel lagen, ist für mich völlig neu, und konnte ich durch diesen wirklich gut zu lesenden Band der „Beck Wissen Reihe“ erfahren. Wie auch fast alle anderen Bände dieser Reihe ein wirklich gelungenes Werk zur Wissenserweiterung. Kai Brodersen als solches, ist mir auch schon in Dokumentationen zu den „Sieben Weltwundern“ auf dem Fernsehsender „ZDFinfo“ untergekommen. Das heißt, dass auch hier in den nächsten Jahren mit neuen Forschungserkenntnissen zu rechnen sein wird.

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