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Julius Caesar

Trauerspiel in fünf Aufzügen

Als Quelle diente für Caesar wohl vor allem die englische Übersetzung der "Vitae parallelae" von Plutarch.
Diese Tragödie hat zwei Helden, Caesar und Brutus. Die beiden Verräter Cassius und Casca, denen es gelingt, auch Cicero und Brutus, den vertrauten Freund Caesars, für ihre Verschwörung zu gewinnen, ermorden Caesar, der sich weder von schlimmen Vorzeichen und Prophezeiungen, noch den bösen Vorahnungen seiner Gattin Calpurnia beunruhigen ließ. Marc Anton, der Einvernehmen mit den Attentätern vortäuscht, wird zum Rächer, indem er das Volk aufwiegelt. Cassius, der nüchterne, zynische Tatmensch, und Brutus, der Idealist, der nicht Caesar, sondern dessen Geist töten wollte und sich nun als Mörder fühlt, richten sich selbst.
"Julius Caesar" ist ein Drama, das viel Anhalt zu politischen Unterrichtsgesprächen gibt. In seinem ausführlichen Nachwort gibt Uwe Lehmann Anregungen dazu. Außerdem zeichnet er ein vielgestaltiges Bild von Shakespeares Leben und Zeit, sowie seinem Werk.
Portrait
William Shakespeare (1564-1616) gilt als einer der größten Dichter und Dramatiker der Weltgeschichte. Er verfasste zahlreiche Dramen, Tragödien, Komödien und Gedichte, mit denen er schon zu Lebzeiten Anerkennung und Wohlstand errang. Aber erst in den folgenden Jahrhunderten wurde er zum Prototypen des literarischen Genies, ohne den die Entwicklung der neueren Literatur von Goethe über Brecht bis in die Gegenwart hinein undenkbar ist.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87291-135-3
Verlag Hamburger Lesehefte
Maße (L/B/H) 20/12,9/0,3 cm
Gewicht 70 g
Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch, Spiel
Schulbuch (Taschenbuch)
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1,70
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Auf dem Karussell
von Polar aus Aachen am 14.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Am Ende schlachten sie den Despoten ab. Den Eroberer, der von sich selbst behauptet: Er käme, sehe, siege. Das Ende seiner Tage bricht förmlich über ihn herein. Shakespeare zeigt, wie einsam es einen machen kann, den Gipfel zu erreichen. Wie man auf der Hut sein muß, seine Vertrauten nicht zu verlieren. Wie jemand, der um seine ... Am Ende schlachten sie den Despoten ab. Den Eroberer, der von sich selbst behauptet: Er käme, sehe, siege. Das Ende seiner Tage bricht förmlich über ihn herein. Shakespeare zeigt, wie einsam es einen machen kann, den Gipfel zu erreichen. Wie man auf der Hut sein muß, seine Vertrauten nicht zu verlieren. Wie jemand, der um seine Schwächen weiß, sich ins Mißtrauen flüchtet, nicht länger seiner Intuition vertraut, sich zum Diktator ausrufen läßt. Indem er die Senatoren gegen sich aufbringt, verliert er die Basis seiner Macht. Er verkennt die Situation, glaubt sich unangreifbar, und doch ist die Rede auf seinen Tod längst in den meisten Köpfen verfaßt. Antonius hält sie aus einem kalten Herzen heraus. Der einst Angehimmelte liegt den Mördern zu Füßen, nachdem sie seiner nicht benötigen. So geht das Erringen und Verlieren von Macht im ewigen Kreislauf weiter, auf den die einen aufspringen, von dem die anderen von der Sonne verbrannt abfallen. Mag es an der konkreten historischen Gestalt Julius Cäsars liegen, in Richard III, in Macbeth erscheint das Ränkespiel der Macht, das Shakespeare entwirft, grausamer, unausweichlicher, in der Zeichnung der Mitwirkenden poetischer zu sein als in diesem Stück. Trotzdem besticht es durch die Gewalt seiner Sprache und reizt das Theater immer wieder aus Neue, seine Geschichte zu bebildern.