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Romeo und Julia auf dem Dorfe

Novelle

Gottfried Keller

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Beschreibung

Neue Deutsche Rechtschreibung
Gottfried Keller (19.07.1819-15.07.1890) war ein Schweizer Dichter und Staatsbeamter. Man kann ohne Zweifel sagen, dass Gottfried Keller der wichtigste Autor der Schweiz im 19. Jahrhundert war. Wegen eines Dummejungenstreiches von einer höheren Schulbindung oder gar einem Studium ausgeschlossen, fand der Halbwaise über den Umweg der Lehre zum Landschaftsmaler doch noch zur Literatur. Er hinterlässt ein großes Werk an Gedichten, Dramen, Novellen und Romanen.
Null Papier Verlag

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 118 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.05.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783962812744
Verlag Null Papier Verlag
Dateigröße 481 KB
Verkaufsrang 43936

Kundenbewertungen

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Effie Briest
von mari_liest am 24.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Geert von Innstetten, ehrgeiziger Adliger, Landrat, und mittleren Alters, wirbt um die 17-jährige Effi von Briest; bald darauf wird auch geheiratet. Nach der Hochzeitsreise nach Italien nimmt Innstetten die junge Dame mit zurück in die pommersche Stadt Kessin, von der aus er die örtliche Verwaltung leitet. Bald wird Tochter Anni... Geert von Innstetten, ehrgeiziger Adliger, Landrat, und mittleren Alters, wirbt um die 17-jährige Effi von Briest; bald darauf wird auch geheiratet. Nach der Hochzeitsreise nach Italien nimmt Innstetten die junge Dame mit zurück in die pommersche Stadt Kessin, von der aus er die örtliche Verwaltung leitet. Bald wird Tochter Annie geboren. Doch Innstetten will sich beruflich hocharbeiten und lässt seine junge Frau oft alleine daheim zurück. In ihrer Einsamkeit verfällt Effi dem Frauenhelden, Major von Crampas. Zwischen den beiden entsteht eine Verbindung, die bald ihren Tribut fordert. Effie verliert ihren Frohsinn und verfällt in eine Art Depression. Unter komischen Umständen bekommt Instetten Wind von der Affäre und fordert Crampas heraus – was tödlich endet. Während Effie weiterhin in Einsamkeit dahin fristet, wird sie sowohl seelisch als auch körperlich krank. Meine Meinung: Effie Briest hat es leider nicht unter meine Lieblingsklassiker geschafft. Die Geschichte an sich ist gut. Effie ist ein junges Mädchen, das es nicht besser gewusst hat und in eine Situation geriet, die sie, mangels Erfahrung, nicht gut zu beurteilen wusste. Der Schreibstil ist klar und schwer. Das Lesen der Geschichte fand ich extrem anstrengend, nicht nur wegen der Länge der Sätze, sondern auch, weil in den ersten beiden Dritteln des Buches im Grunde nichts Aufregendes geschieht. Die Geschichte plätschert so dahin, es sind auch viele Begriffe in der Geschichte, die ich nicht kannte und teilweise nachschlagen musste. Erst im letzten Drittel des Buches nimmt die Geschichte an Fahrt auf, welche dann aber schnell abgehandelt wird, und sich für mich unrund anfühlt. Ich weiß bis jetzt nicht, WAS die Affäre war und ich habe keine Seite beim Lesen ausgelassen. Fontane und ich waren schon in der Schule keine Freunde. Ich tat mir mit seinen Werken immer schwer. Ich mag Effie Briest als Charakter, auch ihre Eltern und ihren treuen Freund, Gieshübler - auch wenn mich die Geschichte zu Beginn nicht vom Hocker gerissen hat (daher 1 Stern Abzug).

Theodor Fontane perfekt vorgetragen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münstereifel am 02.08.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Effi Briest ist ein Roman von Theodor Fontane, einem berühmten deutschen Schriftsteller. Er wurde zunächst in der Zeitung „Deutsche Rundschau“ abgedruckt und erschien erst danach, im Jahr 1896, als Buch. Effi Briest ist einer der ersten Gesellschaftsromane und Fontane gilt als Vordenker von Thomas Mann. In dem Roman geht es ... Effi Briest ist ein Roman von Theodor Fontane, einem berühmten deutschen Schriftsteller. Er wurde zunächst in der Zeitung „Deutsche Rundschau“ abgedruckt und erschien erst danach, im Jahr 1896, als Buch. Effi Briest ist einer der ersten Gesellschaftsromane und Fontane gilt als Vordenker von Thomas Mann. In dem Roman geht es um ein junges Mädchen, das einen wesentlich älteren Mann heiratet. Wie zur damaligen Zeit besonders in wohlhabenden Haushalten üblich, war Effi kindlich und sich ihrer Situation nicht bewusst. Anfangs empfand sie Stolz, dass der ältere Mann überhaupt Interesse an ihr zeigte. Später dann ging sie zunehmend ihre eigenen Wege. Das Schicksal Effis ist in der heutigen Zeit unvorstellbar. Trotzdem birgt der Roman viel Lebensweisheit in sich und zeugt von dem typischen Denken der Wilhelminischen Ära. Scheuklappen und nicht nachzuvollziehende Dogmen bestimmten das damalige Leben. Fontane gilt bis heute als Größe seines Fachs und wird immer wieder gerne zitiert. Auch mir hat die Sprache wieder bestens gefallen. Es war für mich eine Wohltat, da es heute kaum noch so sprachgewaltige Autoren und Schriftsteller gibt. Das ungekürzte Hörbuch wird von Oliver Rohrbeck gelesen und das wiederum war ebenfalls ein Genuss. Er versteht es, den Hörer in den Bann zu ziehen und mit seiner Stimme den Anschein zu erwecken, als seien mehrere Leser vor dem Mikrofon. Es sind 2 MP3-CD´s mit einer Länge von 653 Minuten, die der Audiobuch Verlag anbietet. Dieses Vergnügen sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Weit besser als man als Schüler gern denkt!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch scheint zu den meistgehassten Schullektüren zu gehören. Schon allein deshalb war ich verblüfft, dass ich es insgesamt überraschend charmant fand. Gerade in den anfänglichen Passagen erinnerte es mich teils sehr an Jane Austen-Atmosphären. Effi Briest als Figur ist trotz einer gewissen Oberflächlichkeit eine, über di... Dieses Buch scheint zu den meistgehassten Schullektüren zu gehören. Schon allein deshalb war ich verblüfft, dass ich es insgesamt überraschend charmant fand. Gerade in den anfänglichen Passagen erinnerte es mich teils sehr an Jane Austen-Atmosphären. Effi Briest als Figur ist trotz einer gewissen Oberflächlichkeit eine, über die ich gern lese, und auch die Erzählerfigur ist durch weit mehr ironische Distanz als ich erwartet hatte, sehr lesbar. Effis tatsächliches Vergehen ist so kryptisch beschrieben, dass ich es nicht mitbekommen hätte, wenn sich nicht jede Person, die es in der Schule lesen musste, dazu berufen gesehen hätte, es direkt zu erläutern. Diese Art von Verklauselierung empfinde ich dann doch als etwas übertrieben. Ich habe kein Problem damit, einen Text nicht direkt in seiner Gesamtheit erfassen zu können; wenn jedoch Rhetorik allzu willkürlich erscheint, sodass sie kaum verstanden werden kann, verliere ich hingegen leicht das Interesse. So weit kam es hier allerdings nicht. Nett fand ich auch, dass nicht nur Roswitha, das simpel gestrickte Mädel, Effi bis zum Ende loyal bleibt, sondern auch der Erzähler selber, wodurch eine übertriebene Moralität vermieden wird.

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