Zwischen Wettbewerbs- und Verhandlungsdemokratie

Analysen zum Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland

Everhard Holtmann, Helmut Voelzkow

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Das deutsche Regierungssystem stellt eine Kombination von Wettbewerbsdemokratie und Verhandlungsdemokratie dar. Zwar wird auf Bundes- wie auf Länderebene parlamentarisch regiert, aber Parteienwettbewerb und Mehrheitsprinzip kommen nur in einem sehr einge-schränkten Maße zum Zuge. Der deutsche Föderalismus, die Koalitionsregierungen auf Bun-des- und auf Länderebene sowie korporatistische Arrangements erzeugen Verhandlungszwän-ge, die an die Stelle des einfachen Mehrheitsentscheids treten. Ausgehend von der These, das deutsche Regierungssystem erzeuge deshalb Risiken einer Selbstblockade, wollen die Beiträge in diesem Band klären, ob diese Einschätzung zutrifft, über welche Techniken der Kompro-mißbildung in dem verflochtenen Regierungssystem Deutschlands politische Entscheidungen zustande kommen und wie diese Entscheidungen im Hinblick auf ihre sachliche Qualität und Legitimation zu beurteilen sind.

Dr. Everhard Holtmann ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Halle-Wittenberg.

Privatdozent Dr. Helmut Voelzkow ist am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung tätig.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Everhard Holtmann, Helmut Voelzkow
Seitenzahl 223
Erscheinungsdatum 30.08.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-531-13338-6
Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften
Maße (L/B/H) 22,9/15,2/1,2 cm
Gewicht 338 g
Abbildungen mit Abbildungen 22,5 cm
Auflage 2000

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  • Aus dem Inhalt:
    - Wettbewerbs- und Verhandlungsdemokratie als Strukturelemente politischer Entscheidungsprozesse
    - Unter Einfluß. Fragen zur Autonomie und Rationalität von Verhandlungssystemen
    - Parteienwettbewerb im Bundesstaat
    - Verhandlungsdemokratie und Mehrheitsprinzip im Regierungsalltag von Koaltionen
    - Regierungswechsel ohne politischen Wandel?
    - Gesetzgebung in der Wohnungspolitik
    - Der Vermittlungsausschuß zwischen Konsens und Konkurrenz in der deliberativen Demokratie
    - Chancen und Risiken von korporatistischen Politiknetzwerken in demokratietheoretischer Perspektive
    - Kommentierende Zusammenfassung