Parteien und Parteimitglieder in der Region

Sozialprofil, Einstellungen, innerparteiliches Leben und Wahlentscheidungen in einem ostdeutschen Bundesland. Das Beispiel Sachsen-Anhalt. Mit Beitr. v. Bernhard Boll, Kimberly Crow, Bernd Hofmann u. a.

Bernhard Boll, Everhard Holtmann

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Beschreibung

Auf der Basis einer repräsentativen Mitgliedererhebung der politischen Parteien Sachsen-Anhalts sowie zusätzlicher Befragungen der mittleren Partei-Eliten und der engeren Partei- und Fraktionsführungen werden, erstmals auf derart breiter empirischer Grundlage, die so-zialen Merkmale, ferner politische Werthaltungen und Einstellungen sowie die innerparteilichen Partizipationsmuster von Parteimitgliedern auf bzw. zwischen verschiedenen Organisationsebenen für dieses ostdeutsche Bundesland exemplarisch beschrieben. Ergänzt wird diese Parteienstudie um eine ökologische Wahlanalyse, in welcher anhand eines neu entwickelten Modells zur Typisierung von Regionen die ökonomischen Entwicklungspfade und Entwicklungspotentiale der Stadt- und Landkreise Sachsen-Anhalts mit den auf diese Kreise entfallenden Stimmenanteilen der Parteien in Beziehung gesetzt werden.

Bernhard Boll ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Poliktikwissenschaft der Universität Halle.

Dr. Everhard Holtmann ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Halle.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Bernhard Boll, Everhard Holtmann
Seitenzahl 324
Erscheinungsdatum 05.10.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-531-13691-2
Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften
Maße (L/B/H) 22,9/15,2/1,7 cm
Gewicht 481 g
Abbildungen mit Abbildungen 22,5 cm
Auflage 2001

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  • Parteien als Landesparteien: Einleitende Bemerkungen zu Forschungsstand, Fragestellung und Methodik der Untersuchung.- Die Mitglieder der Landesparteien.- 1. Beitrittsmotive von Parteimitgliedern.- 2. Sozialstruktur und politische Einstellungen.- 2.1 Individuelle Ressourcen: die Sozialstruktur der Parteimitglieder in Sachsen-Anhalt.- 2.2 Politische Einstellungen von Parteimitgliedern in Sachsen-Anhalt.- 3. Formen innerparteilicher Partizipation.- 3.1 Theoretische Klassifikation.- 3.2 Bandbreite und Häufigkeit innerparteilicher Partizipation: empirische Befunde.- 3.3 Zwei Faktoren innerparteilicher Aktivität: Ideelle Partizipation und politische Ambition.- 3.4 Künftige Partizipation und Veränderungsabsicht.- 3.5 Bestimmungsgründe innerparteilicher Partizipation: Theoretische Annäherungen und erklärende Variablen.- 3.6 Erklärungskraft der Variablen für die Dimensionen ideeller Partizipation und politischer Ambition.- 3.7 Zusammenfassung.- 4. Mitgliedertypen.- 4.1 Mitgliedertypologien und Typenbildung in der Parteienforschung.- 4.2 Konstruktion der Mitgliedertypen: Passive, Zuschauer, Interessierte, Aktive, Gestalter.- 4.3 Sozialstruktur der Mitgliedertypen.- 4.4 Verteilung der Mitgliedertypen auf die Landesparteien.- 4.5 Potentiale der Mitgliedermobilisierung passiver Mitglieder.- 4.6 Zusammenfassung.- 5. Aus „alt“ wird „neu“? Parteigenerationen in den sachsen-anhaltischen Parteien.- 5.1 Einleitung.- 5.2 Parteigenesetypen.- 5.3 Das Parteigenerationenkonzept.- 5.4 Die Mitgliedergenerationen in den sachsen-anhaltischen Parteien.- 5.5 Aktivität.- 5.6 Einstellungen und Meinungen.- 5.7 Fazit.- Die Landesparteien als Mehrebenenorganisationen.- 6. Zwischen Basis und Parteiführung: Mittlere Parteieliten.- 6.1 Einführung: Was sind mittlere Parteieliten?.- 6.2 Funktionen der mittleren Parteieliten.- 6.3 Empirische Basis und methodische Vorgehensweise.- 6.4 Sozialstrukturelle Differenzierung der Hierarchieebenen.- 6.5 Allgemeine Einstellungsmerkmale: „Radikalisierung“ der mittlere Ebene?.- 6.6 Rollenwahrnehmung und Selbstverständnis der Führungsebenen.- 6.7 Fazit.- 7. Die Mitglieder der engeren Parteiführung der Landesparteien: Prägungen und politische Einstellungen.- 7.1 Karrierepfade vom alten ins neue System.- 7.2 …schon zu DDR-Zeiten ein politischer Mensch.- 7.3 DDR-Oppositionelle und DDR-Reformer.- 7.4 Konvergente Einschätzung prägender DDR-Erfahrungen.- 7.5 Tradition und Religion als Bindeglied zwischen Generationen: Politisch prägende Wirkungen der Elternhäuser.- 7.6 Politische Familientradition, Traditionsferne und heutige Partei-Identifikation.- 7.7 Schnelle Übernahme postmaterialistischer Wertorientierungen.- 7.8 Politik- und Demokratieverständnis: Präferenz für Bürgerbeteiligung und fir kompromißbereite Wettbewerbsdemokratie.- 7.9 Parteipolitiker als Wunschbild ohne Rollenkonflikte: unabhängig, wählerverbunden, basisnah und führungsloyal.- 7.10 Salomonische Lösung: nicht Abbau, nicht Ausbau sondern Umbau der Staatsaufgaben.- 7.11 Fazit.- Die Wähler der Landesparteien.- 8. Regionen und Wahlen. Eine ökologische Wahlanalyse für Sachsen-Anhalt 1990–1998.- 8.1 Einleitung.- 8.2 Methode und Datenlage.- 8.3 Befunde der Wahlforschung für Ostdeutschland und Sachsen-Anhalt.- 8.4 Die Ergebnisse der sachsen-anhaltischen Landtagswahlen im Überblick.- 8.5 Die Bedeutung des Stadt-Land-Unterschieds für den parteipolitischen Wettbewerb.- 8.6 Die Entwicklung regionaler parteipolitischer Stabilitäten.- 8.7 Effekte der Arbeitslosigkeit auf die Stimmanteile der Parteien.- 8.8 Der Einfluß regionaler ökonomischer Entwicklungspfade auf das Wahlverhalten.- 8.9 Zusammenfassung der Befunde.- Zusammenfassung und Ausblick.- 9. Parteien in der ostdeutschen Region: Parteien mit Zukunft? Zusammenführung der Untersuchungsergebnisse und Ausblick.- Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen.- Die Autoren.