Grenzen

Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf

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Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs triumphierte die Ideologie der Grenzenlosigkeit. Systembarrieren waren gefallen. Innerhalb des EU-Schengenraumes wurden die Binnengrenzen aufgehoben. Es schien, als würde es demnächst keine Grenzen auf der Welt mehr geben. Doch bald kippte die Euphorie um die proklamierte Grenzenlosigkeit. Sie machte dem Ruf nach Wiedererrichtung von Grenzen Platz: gegenüber MigrantInnen, gegenüber chinesischen Firmenübernahmen, gegenüber einer Islamisierung der europäischen Gesellschaft und vielen anderen „fremden“ Einflüssen.

Ob fremdenfeindlich oder fremdenfreundlich, beide Lager weisen eine Gemeinsamkeit auf: Sie instrumentalisieren die Grenze in Hinblick darauf, wie sie – durch Befestigung oder durch Abbau – dem Wohlergehen der eigenen Gruppe in der Gesellschaft bzw. der jeweiligen Vision davon nutzt.
Portrait
Andrea Komlosy ist außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 248
Erscheinungsdatum 26.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85371-434-8
Verlag Promedia Verlagsges. Mbh
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/2,5 cm
Gewicht 331 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 80647
Buch (Kunststoff-Einband)
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19,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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