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Der Selbstmord Europas

Immigration, Identität, Islam

Sinkende Geburtenraten, unkontrollierte Masseneinwanderung und eine lange Tradition des verinnerlichten Misstrauens: Europa scheint unfähig zu sein, seine Interessen zu verteidigen. Douglas Murray, gefeierter Autor, sieht in seinem neuen Bestseller Europa gar an der Schwelle zum Freitod – zumindest scheinen sich seine politischen Führer für den Selbstmord entschieden zu haben.

Doch warum haben die europäischen Regierungen einen Prozess angestoßen, wohl wissend, dass sie dessen Folgen weder absehen können noch im Griff haben? Warum laden sie Tausende von muslimischen Einwanderern ein, nach Europa zu kommen, wenn die Bevölkerung diese mit jedem Jahr stärker ablehnt? Sehen die Regierungen nicht, dass ihre Entscheidungen nicht nur die Bevölkerung ihrer Länder auseinandertreiben, sondern letztlich auch Europa zerreißen werden? Oder sind sie so sehr von ihrer Vision eines neuen europäischen Menschen, eines neuen Europas und der arroganten Überzeugung von deren Machbarkeit geblendet?

Der Selbstmord Europas ist kein spontan entstandenes Pamphlet einer vagen Befindlichkeit. Akribisch hat Douglas Murray die Einwanderung aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa recherchiert und ihre Anfänge, ihre Entwicklung sowie die gesellschaftlichen Folgen über mehrere Jahrzehnte ebenso studiert wie ihre Einmündung in den alltäglich werdenden Terrorismus. Eine beeindruckende und erschütternde Analyse der Zeit, in der wir leben, sowie der Zustände, auf die wir zusteuern.
Rezension
»Gelegentlich wird etwas veröffentlicht, das den Nebel der Verwirrung, der Verdunkelung und der Unaufrichtigkeit der öffentlichen Debatte durchbricht, um eine zentrale Tatsache über die Welt zu beleuchten. Solch ein Werk ist Douglas Murrays erschütterndes Buch.«
The Times

»Ein brillantes, wichtiges und bedrückendes Buch [...] Lesen Sie es!«
Sunday Times
Portrait
Douglas Murray ist Mit-Herausgeber des »Spectator« und schreibt regelmäßig für eine Reihe weiterer Publikationen wie die »Sunday Times«, »Standpoint«, »The Guardian« und das »Wall Street Journal«. Er besuchte das Eton College in Eton (Berkshire) und das Magdalen College an der Universität von Oxford. Murray wurde mit dem Charles-Douglas-Home-Gedenkpreis für Journalismus ausgezeichnet und war als Gastredner bereits zu Gast im Britischen sowie Europäischen Parlament und im Weißen Haus.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 12.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95972-105-9
Verlag Finanzbuch Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/15,4/3,2 cm
Gewicht 600 g
Originaltitel The Strange Death of Europe
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Krisztina Koenen
Verkaufsrang 346
Buch (gebundene Ausgabe)
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25,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Absolute Kaufempfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 27.12.2018

Fantastisches Buch, dass ich verschlungen habe. Sehr interessant geschrieben und ein wahrer Augenöffner. Ob Europa noch zu retten ist, liegt an uns. Kaufen!

Für klarere Sicht
von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2018

Wer klarer sehen möchte, was wir derzeit in Europa erleben, dem sei dieses Buch empfohlen. Es bietet eine gründliche Betrachtung der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und kann von daher zum besseren Verständnis der heutigen Ereignisse führen. Geschrieben ist es aus britischer Perspektive, nimmt aber den ganzen Kontinent in de... Wer klarer sehen möchte, was wir derzeit in Europa erleben, dem sei dieses Buch empfohlen. Es bietet eine gründliche Betrachtung der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und kann von daher zum besseren Verständnis der heutigen Ereignisse führen. Geschrieben ist es aus britischer Perspektive, nimmt aber den ganzen Kontinent in den Blick.

Zivilisationen können verschwinden. Es wäre nicht das erste Mal.
von Dr. M. am 11.06.2018

Wenn man sich die steinernen Überreste des Römischen Reiches im heutigen Italien ansieht und sich in den damaligen Stand von Technik und Kultur vertieft, dann stößt man sehr schnell auf die Frage: Wie konnte ein so entwickeltes Imperium so plötzlich verschwinden und mit seinem Untergang den Weg für viele Jahrhunderte voller Dunk... Wenn man sich die steinernen Überreste des Römischen Reiches im heutigen Italien ansieht und sich in den damaligen Stand von Technik und Kultur vertieft, dann stößt man sehr schnell auf die Frage: Wie konnte ein so entwickeltes Imperium so plötzlich verschwinden und mit seinem Untergang den Weg für viele Jahrhunderte voller Dunkelheit und Primitivität freimachen? Nun liegt dieser Teil der Menschheitsgeschichte zu weit zurück, um für den modernen Menschen eine Warnung zu sein. Doch gewisse Parallelen zur europäischen Gegenwart sind nicht zu übersehen. Es ist jedoch nicht Europa, das den Selbstmord sucht, sondern es sind die sogenannten europäischen Eliten, die es ermorden. Wenn es einen Kritikpunkt an diesem Buch gibt, dann ist es dieser Irrtum. Natürlich kann man auch den europäischen Völkern vorwerfen, dass sie sich mehrheitlich von irregeleiteten Leuten regieren lassen. Ein solcher Vorwurf geht allerdings ins Leere, denn er beruht auf der falschen Annahme, dass die sogenannten demokratischen Systeme den tatsächlichen Volkswillen widerspiegeln. In Wirklichkeit bieten sie jedoch nur das Bühnenbild für Diktaturen von konkurrierenden Minderheiten (Parteien), die jeweils über einen Plan und verschiedene Machtmittel für dessen Durchsetzung verfügen. Dieses Buch erzählt die Geschichte der Migration von kulturfremden Volksgruppen, mehrheitlich Muslimen, nach Europa, beginnend mit der Jahrtausendwende. Dabei entlarvt es die zahlreichen Propagandalügen der europäischen Eliten und ihren Irrglauben, Europa durch eine ungefilterte Einwanderung aus der sogenannten demographischen Falle befreien zu können. Man kann einfach zusammenfassen, was in diesem Buch steht: Die westeuropäischen Eliten haben völlig den Verstand verloren. Sie besitzen weder politische, noch ökonomische Vernunft, sondern haben mit ihren Ideologien komplett die Bodenhaftung und den Bezug zur Realität verloren. Der Autor zeigt an vielen Stellen dieses Buches ganz konkret, wie sich diese Abgehobenheit äußert. Man kann sich natürlich so viel in die Tasche lügen, wie man will – am Ende landet man dennoch stets auf dem Boden der harten Tatsachen. Das wird auch hier nicht anders sein. Dabei liegen diese Tatsachen, wie der Autor an vielen Stellen schreibt, bereits auf dem Tisch. Es kommen mehrheitlich keine Menschen, die der europäische Arbeitsmarkt gebrauchen kann, sondern Massen, die nie in die europäischen Sozialsysteme eingezahlt haben, aber von ihnen teilweise mehr profitieren als diejenigen, die es getan haben. Nicht die Zuwanderer müssen sich assimilieren, sondern das Zusammenleben mit ihnen muss täglich neu "ausgehandelt" werden. Es müsse einen Prozess der gegenseitigen Anpassung geben (siehe S. 63). Während die ewige deutsche Bundeskanzlerin noch kurz nach der Jahrhundertwende in einer klarsichtigen Minute befand, das Multikulti "absolut gescheitert ist", versucht sie es ein Jahrzehnt später mit einem neuen Feldversuch ungeheuren Ausmaßes. Man kann diese Schizophrenie nur verstehen, wenn man begreift, dass es keine ist, sondern dass ein aberwitziger Plan dahinter steht, der selbstverständlich ebenso scheitern wird, weil er, wie der Autor immer wieder nachweist, auf zwei völlig falschen Annahmen beruht: Erstens verändert sich wegen der viel höheren Geburtenrate der Zuwanderer die europäische Bevölkerungsstruktur. Das wird weitreichende kulturelle und ökonomische Folgen nach sich ziehen, die die jetzigen Eliten nicht begreifen oder nicht begreifen wollen. Sie glauben (oder geben das zumindest vor), dass alle Menschen gleich sind, egal, welche kulturelle Herkunft sie besitzen. Deshalb – so ihre Hoffnung – würden sich die Zuwanderer hier integrieren und irgendwann genauso sein wie die ursprünglichen Europäer. Völkerverschiebungen hätte es schließlich schon immer gegeben. Die politischen und kulturellen Überzeugungen der Zuwanderer spielen deshalb in der ganzen öffentlichen Debatte, wenn es sie denn überhaupt gibt, keine Rolle. Und wenn es zu Ereignissen kommt, die eine solche Debatte eigentlich erzwingen sollten, gelingt es den Eliten dennoch, sie klein zu halten. Zweitens zeigt sich bereits heute, dass sich noch nicht einmal die dritte Generation der einstmals zugewanderten Türken in Deutschland wirklich integriert hat. Ganz im Gegenteil. Fragt man nach den Gründen dafür, dann kann das nur daran liegen, dass die Deutschen Fehler gemacht hätten. Auf die Idee, dass sich ein großer Teil der Zuwanderer überhaupt nicht integrieren will, weil er es wegen seiner religiösen Ausrichtung gar nicht kann, kommt man gar nicht erst. Statt sich einmal tatsächlich etwas tiefer mit dem Islam zu befassen, werden "Plattitüden über die großen Weltreligionen" gemurmelt, wie es so schön im Buch heißt. Wieder eine Stelle, wo man die ganze Weltfremdheit der westeuropäischen Pseudo-Eliten festmachen kann. Tatsächlich nämlich wiederholt sich immer der gleiche Vorgang, den man gut am Euro-Desaster deutlich machen kann, denn das ist der am weitesten fortgeschrittene Destabilisierungsprozess, der von diesen Leuten in Gang gesetzt wurde: Zunächst gibt es eine absurde Idee. Hier ist es der Gedanke, man könne die europäische Einigung dadurch beschleunigen, dass man möglichst vielen Ländern gegen alle Warnungen und ohne Berücksichtigung ihrer volkswirtschaftlichen Lage eine gemeinsame Währung überstülpt. Danach werden die dramatischen Folgen dieses Irrsinns kleingeredet und mit immer neuem Unsinn (Euro-Rettung) zudeckt. Damit wird die zwangsläufige Katastrophe nur in die Zukunft verschoben und immer mehr vergrößert. Man muss leider davon ausgehen, dass es sich bei der sogenannten "Flüchtlingskrise" völlig ähnlich verhalten wird. Dieses Buch beschreibt die entsprechenden Vorgänge mit aller Deutlichkeit. Es wird die weitere Entwicklung nicht verhindern können, vielleicht aber einigen Menschen mehr die Augen öffnen.