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Romeo und Julia auf dem Dorfe

Erzählung

Das Thema von Romeo und Julia, das bis ins 15. Jahrhundert zurückgeht und durch Shakespeare seine bedeutendste Gestaltung fand (Hamburger Leseheft Nr. 128), verlegt Keller ins dörfliche Milieu. Wiederholt wurde die Liebesgeschichte als die "schönste deutsche Dorfgeschichte" bezeichnet.
Die feindlichen Väter von Sali und Vrenchen widersetzen sich den Gefühlen der beiden Liebenden zueinander. Als sie für ihre Liebe keine Zukunft sehen können, scheiden die beiden leichten Herzens gemeinsam aus dem Leben.
Das ausführliche Nachwort enthält den ursprünglichen, längeren Schluss der Erzählung sowie eine Abhandlung über das Leben des Dichters und dieses Werk. Die Worterklärungen sind alphabetisch geordnet.
Portrait
Gottfried Keller (1819 - 1890) gilt als Schweizer Pendant zu Theodor Fontane. Weltberühmt ist vor allem sein Novellenzyklus 'Die Leute aus Seldwyla'.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 72
Erscheinungsdatum 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87291-102-5
Verlag Hamburger Lesehefte
Maße (L/B/H) 20/12,8/0,4 cm
Gewicht 64 g
Schulbuch (Taschenbuch)
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1,70
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Lernhilfen zu diesem Titel

  • 30653174
    Romeo und Julia auf dem Dorfe. Textanalyse und Interpretation
    von Gottfried Keller
    Schulbuch (Taschenbuch)
    8,20

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
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schöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2011

Die Novelle erzählt eine gute Geschichte. Sali und Vrenchen sind liebenswerte Figuren. Es ist keine Nacherzählung von Shakespeares "Romeo und Julia", auch wenn durch ein paar Parallelen der Titel durchaus berechtigt ist. Obwohl sich die Einleitung sehr zieht, hat mir das Buch gut gefallen.

mitreißende Novelle vor dörflicher Kulisse
von LongGoneBy aus Wien am 14.12.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gottfried Keller erzählt in dieser Dorfnovelle die Geschichte von Vrenchen und Sali, die sich trotz der Feindschaft ihrer Väter ineinander verlieben. Eindruchsvoll und mitreißend schildert Keller die hoffnungslose Liebe der beiden Protagonisten und führt vor Augen, dass ein Ausbruch aus dem bäuerlichen Leben und ein Aufstieg in ... Gottfried Keller erzählt in dieser Dorfnovelle die Geschichte von Vrenchen und Sali, die sich trotz der Feindschaft ihrer Väter ineinander verlieben. Eindruchsvoll und mitreißend schildert Keller die hoffnungslose Liebe der beiden Protagonisten und führt vor Augen, dass ein Ausbruch aus dem bäuerlichen Leben und ein Aufstieg in die bürgerliche Welt für Vrenchen und Sali unmöglich ist. Die Feindschaft der Väter und die aussichtslose Liebe führt schließlich zum Selbstmord des Paares. Die Novelle ähnelt keineswegs Shakespeares Drama, es gibt einige entscheidene Unterschiede und auch eine wesentlich stärkere Sozialkririk. Dennoch steht Kellers Novelle Shakespeares Tragödie in Bezug auf Romantik und Dramatik in nichts nach.

kunstvoll und rührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 01.03.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei einstig befreundete Bauernfamilien beginnen einen argen Streit wegen einem Stückchen Land, zerklüften einander durch Missgunst und Hass und beschwören nachhaltig eine leidliche Tragödie herauf: der einen Sohn, der anderen Tochter, welche in Kinderjahren unbeschwert und freudig gemeinsam spielten, werden in Jugendzeiten zärt... Zwei einstig befreundete Bauernfamilien beginnen einen argen Streit wegen einem Stückchen Land, zerklüften einander durch Missgunst und Hass und beschwören nachhaltig eine leidliche Tragödie herauf: der einen Sohn, der anderen Tochter, welche in Kinderjahren unbeschwert und freudig gemeinsam spielten, werden in Jugendzeiten zärtlich Verliebte, die sich hingebungsvoll und liebevoll um einander kümmern, ihre Zweisamkeit jedoch zu verbergen versuchen. Ihr Frohsinn und ihre Heiterkeit bewegen sie zu einer Wanderschaft, welche deren ausgelassene Glückseligkeit versüßt. Nichtsdestotrotz sehen beide die Bruchstücke ihrer verträumt verlebten Realität auf sich zukommen, denn eine bedrückende Armut und die stets bestehende Feindschaft der Eltern bedeuten Grenzen der einfältigen Unbeschwertheit. Das Schicksal der Trennung wollen beide nicht akzeptieren, sodass ihr Tod die willkommene Erlösung und gleichzeitig ein ewiges Zusammensein in Liebe und Treue darstellt. Die Prosavariante zu Shakespeares Werk ist keinesfalls pro forma vergleichbar und doch lassen sich augenscheinlich ähnliche Gegebenheiten ausmachen, welche den Leser die Tragik am Unvermögen der Protagonisten, eine Liebe am Leben zu erhalten, spüren lassen. Keller gelingt mit dieser wortgewaltigen Novelle ein malerisch bildhaftes Werk, in welchem leidenschaftliche Dialoge und gehaltvolle Berichte eine lebensweltliche Realität widerspiegeln und dem Leser rührende Emotionen entlocken.