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Das Fräulein von Scuderi

Erzählung aus dem Zeitalter Ludwigs des Vierzehnten

Auch diese Erzählung stammt aus der Sammlung "Die Serapionsbrüder". Cordillac, ein vom Dämon besessener Goldschmied, tötet alle Besitzer seiner Schmuckstücke. Dem Fräulein von Scuderi gelingt es, Licht in sein dunkles Doppelleben zu bringen und der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen.
Das Nachwort enthält ausser einem Lebensbild von E. T. A. Hoffmann das Gespräch der Serapionsbrüder über "Das Fräulein von Scuderi" und Auszüge aus Wagenseils Chronik von Nürnberg, die das "Fräulein von Scuderi" betreffen.
Die Anmerkungen helfen, sich im Milieu Ludwig des Vierzehnten zurechtzufinden.
Portrait
E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann kam am 24. Januar 1776 als Sohn eines Hofgerichtsadvokaten in Königsberg zur Welt. Nach der Scheidung seiner Eltern blieb der Junge bei der Mutter und besuchte die Burgschule in Königsberg. Als er das Jurastudium beendet hatte, heiratete er die Polin Maria Thekla Michaelina Rorer, mit der er später seine Tochter Cäzilia bekam. Der Jurist und Richter war ein künstlerisches Multitalent: Er arbeitete unter anderem als Komponist und Kapellmeister, Zeichner und Literat. Hoffmann starb am 25. Juni 1822 an einer schweren Krankheit in Berlin.
E. T. A. Hoffmann hat mit seinen tiefenpsychologisch geprägten Erzählungen der deutschen Romantik Weltgeltung verschafft.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 79
Erscheinungsdatum 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87291-056-1
Verlag Hamburger Lesehefte
Maße (L/B/H) 20/12,6/0,7 cm
Gewicht 72 g
Schulbuch (Taschenbuch)
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1,70
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Kundenbewertungen

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Etwas antiquiert, aber spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 02.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Botschaft des „Fräulein von Scuderi“ ist klar: Das Fräulein von Scuderi als Gegner des Strafverfolgers, Menschlichkeit gegen Grausamkeit, Gut gegen Böse. Die Personen kann man nicht einfach in Schubladen stecken, doch man kann es versuchen: Es gibt den Mörder, welcher aber Mitleid erregt, seinen Gehilfen, welcher aus Liebe d... Die Botschaft des „Fräulein von Scuderi“ ist klar: Das Fräulein von Scuderi als Gegner des Strafverfolgers, Menschlichkeit gegen Grausamkeit, Gut gegen Böse. Die Personen kann man nicht einfach in Schubladen stecken, doch man kann es versuchen: Es gibt den Mörder, welcher aber Mitleid erregt, seinen Gehilfen, welcher aus Liebe den Mörder deckt und des Mordes angeklagt wird, ein Mädchen, dass nie die Wahrheit erfährt und einen Polizisten, der zuerst mitleidlos wirkt, aber dann doch menschliche Züge zeigt. An den altertümlichen Sprachstil gewöhnt man sich allmählich. Dann wird das Buch, das in der Literaturkritik auch als der erste Kriminalroman überhaupt gehandelt wird, zur spannenden Lektüre, das als typischer Vertreter der sogenannten Schauerromantik gut zu unterhalten weiß.

Ganz okay
von Alex am 20.03.2009

Wir haben das Buch in der Schule gelesen.Ich gebe ihm nur ein "okay", weil mich an dieser Ausgabe zum Beispiel stört, dass es keine Fußzeilen mit Erklärungen zu den französischen Sätzen gibt(ich bin Zweitfremdsprachler Latein) und die Handlung nicht in Kapitel unterteilt ist, was zeitweise sehr verwirrend sein kann. Außerdem zie... Wir haben das Buch in der Schule gelesen.Ich gebe ihm nur ein "okay", weil mich an dieser Ausgabe zum Beispiel stört, dass es keine Fußzeilen mit Erklärungen zu den französischen Sätzen gibt(ich bin Zweitfremdsprachler Latein) und die Handlung nicht in Kapitel unterteilt ist, was zeitweise sehr verwirrend sein kann. Außerdem zieht es sich oft sehr in die Länge, jedoch baut sich die Spannung immerhin allmählich auf und die Protagonisten(Scuderi, Cardillac und Olivier) sind auch sehr interessant beschrieben. Wer mal einen Krimi-Kassiker lesen möchte, sollte sich dieses Buch vornehmen, das sprachlich auch so anders ist, als heutige Krimis. Sehr interessant und nicht so zeitaufwändig.