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Der Prager Frühling

Aufbruch in eine neue Welt

Der Prager Frühling 1968: Aufstand der demokratischen Kräfte gegen ein autoritäres Gewaltsystem und ein Laboratorium für neue Gesellschaftsentwürfe, das in der kollektiven Erinnerung Europas bis heute fortwirkt. Der prominente Osteuropahistoriker Martin Schulze Wessel veranschaulicht die Prager Reformbewegung um Alexander Dubček als ein Zukunftsprojekt, als den Versuch, die Annäherung zwischen sowjetischem System und westlicher Gesellschaftsform in der Mitte Europas zu realisieren. Er zeichnet den Prager Frühling zudem als ein Projekt der Vergangenheitsbewältigung nach, im Zuge dessen die Schauprozesse der fünfziger Jahre, beispielsweise gegen Rudolf Slánský, erstmals öffentlich diskutiert wurden. Die Denkwelten der Reformer des Prager Frühlings, dargelegt anhand neuen Quellenmaterials, sind zeitgebunden und aktuell gleichermaßen. Darin liegt ein Teil ihrer historischen Anziehungskraft, die auch heute noch, nach einem halben Jahrhundert, von ihnen ausgeht.
Rezension
»Eine konzise, eine überragende, eine auch sprachlich ausgezeichnete, eine rundherum brillante Forschungsleistung und Conclusio aller bisherigen Forschungen.«
Ilko-Sascha Kowalczuk, Zeitschrift für Geisteswissenschaft, Januar 2019

»Spannend wie ein Thriller.«
Georg Spindler, Mannheimer Morgenpost, 14.12.2018
Portrait
Martin Schulze Wessel, geb. 1962, lehrt Osteuropäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und Direktor des Collegium Carolinum in München. Von 2012 bis 2016 war er Vorsitzender des deutschen Historikerverbands.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 323
Erscheinungsdatum 16.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-011159-8
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 21,8/15,4/2,7 cm
Gewicht 562 g
Abbildungen 5 schwarz-weiße Fotos
Buch (gebundene Ausgabe)
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28,80
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„Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsgestaltung“

Martin Berger, Thalia-Buchhandlung Wien

1968 fand in der CSSR der Versuch statt, das sozialistische System zu reformieren. Der Autor behandelt die kulturellen und politischen Grundlagen dieses Prozesses, der Neufassung der theoretischen Grundlagen von Recht und Politik. Es wurde alles Bisherige in Frage gestellt, in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Dies ging nicht immer ohne Streitigkeiten im Parteiapparat vor sich und führte zu Kontroversen innerhalb des Ostblocks. Ende August 1968 endete der Prager Frühling mit dem Einmarsch von Truppen des Warschauer Paktes, die Zeit war noch nicht reif für einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“. Diese Buch bietet europäische Zeitgeschichte, spannend und fundiert erzählt. (Siehe auch: Judt, Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart)
1968 fand in der CSSR der Versuch statt, das sozialistische System zu reformieren. Der Autor behandelt die kulturellen und politischen Grundlagen dieses Prozesses, der Neufassung der theoretischen Grundlagen von Recht und Politik. Es wurde alles Bisherige in Frage gestellt, in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Dies ging nicht immer ohne Streitigkeiten im Parteiapparat vor sich und führte zu Kontroversen innerhalb des Ostblocks. Ende August 1968 endete der Prager Frühling mit dem Einmarsch von Truppen des Warschauer Paktes, die Zeit war noch nicht reif für einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“. Diese Buch bietet europäische Zeitgeschichte, spannend und fundiert erzählt. (Siehe auch: Judt, Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart)

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