Warenkorb
 

>> Sichern Sie sich neuen Lesestoff - 3 kaufen, 2 bezahlen**

Von dieser Welt

Roman. Mit einem Vorwort von Verena Lueken


Ein Buch, das die Welt veränderte

John Grimes ist ein schwarzer, empfindsamer Junge aus Harlem, sexuell unschlüssig, seine einzige Waffe zur Selbstverteidigung ist sein Verstand. Aber was nützt es, von den weißen Lehrern gefördert zu werden, wenn der eigene Vater einem tagtäglich predigt, man sei hässlich und wertlos, solange man sich nicht von der Kirche retten lässt. John sehnt sich danach, selbst über sein Schicksal zu entscheiden, nicht sein Vater, den er trotz allem liebt, nicht ein Gott, den er trotz allem sucht. Als am Tag von Johns vierzehntem Geburtstag sein Bruder Roy von Messerstichen schwer verletzt nach Hause kommt, wagt John einen mutigen Schritt, der nicht nur sein eigenes Leben verändern wird.

Mit einem Vorwort von Verena Lueken.



Rezension
"'Von dieser Welt' ist ein großartiges Buch, erzählt von einer eindringlichen Stimme, die bis in die Gegenwart widerhallt."
Stefanie Rufle, booksection.de 28.02.2018
Portrait
Baldwin, James
James Baldwin (1924-1987) in New York geboren, war und ist vieles: ein verehrter, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und eine Ikone der Gleichberechtigung aller Menschen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Herkunftsmilieus. Er war der erste schwarze Künstler auf einem Cover des 'Time Magazine'. Baldwin starb 1987 in Südfrankreich.

Mandelkow, Miriam
Miriam Mandelkow ist eine vielfach ausgezeichnete Übersetzerin. Sie wurde 1963 in Amsterdam geboren und lebt heute in Hamburg. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Werke von Samuel Selvon, Ta-Nehisi Coates und Richard Price.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 28.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28153-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,9/14,7/3 cm
Gewicht 475 g
Originaltitel Go tell it on the mountain
Übersetzer Miriam Mandelkow
Verkaufsrang 36.308
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,70
22,70
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar, Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert, Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

„The only one who could ever reach me was the son of a preacher man.(...)“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale


Dem DTV Verlag ist es zu verdanken, dass hierzulande James Baldwin eine kleine Renaissance erlebt. Die neue Übersetzung von Miriam Mandelkow ist meiner Meinung nach gut gelungen, nur beim Titel hätte man anders entscheiden können. Beschreibt das dem afroamerikanischen Spiritual anspielenden Originaltitel "Go Tell it on the Mountain" den Inhalt und den Roman besser als „Von dieser Welt“.

Der Roman wurde literarisch geadelt, als er auf der Liste „Der hundert besten englischsprachigen Romane des zwanzigsten Jahrhunderts“ (The Modern Library) mit aufgenommen wurde. Er teilt sich dort zum Beispiel die Platzierung mit Werken von F. Scott Fitzgerald „The grate Gatsby“ und unter anderem mit Ulysses von James Joyce.

Das sich die Leben von John Grime, dem Hauptcharakter in diesem Buch und James Baldwin ähneln kommt nicht von ungefähr. Baldwin hat seinen Debütroman, wurde 1953 das erste Mal veröffentlicht, stark biografisch gefärbt. Zeitlebens hatte der Schriftsteller ein ambivalentes Verhältnis zu seiner amerikanischen Heimat. Er emigrierte zweimal nach Europa und wurde aber nie ganz aus dem afroamerikanischen Gedächtnis gestrichen. 1987 starb James Baldwin an den Folgen von Krebs. Seine Romane gehören für mich neben jenen von Truman Capote zu den wichtigsten literarischen Stimmen Amerikas. Sein später Ruhm gipfelt nun in der Verfilmung seines Romans „Beale Street Blues“. Ein Drama von Barry Jenkins, der bereits bei den Oscars 2017 für den Film „Moonlight“ einen Oscar erhielt.

Wer sich den Themen im Buch nähern möchte bezüglich religiösen Fanatismus, unterdrückter Homosexualität und Homophobie, dem kann ich Miriam Toews „Die Aussprache“ und Garrard Conleys „Boy Erased“ empfehlen.

Dem DTV Verlag ist es zu verdanken, dass hierzulande James Baldwin eine kleine Renaissance erlebt. Die neue Übersetzung von Miriam Mandelkow ist meiner Meinung nach gut gelungen, nur beim Titel hätte man anders entscheiden können. Beschreibt das dem afroamerikanischen Spiritual anspielenden Originaltitel "Go Tell it on the Mountain" den Inhalt und den Roman besser als „Von dieser Welt“.

Der Roman wurde literarisch geadelt, als er auf der Liste „Der hundert besten englischsprachigen Romane des zwanzigsten Jahrhunderts“ (The Modern Library) mit aufgenommen wurde. Er teilt sich dort zum Beispiel die Platzierung mit Werken von F. Scott Fitzgerald „The grate Gatsby“ und unter anderem mit Ulysses von James Joyce.

Das sich die Leben von John Grime, dem Hauptcharakter in diesem Buch und James Baldwin ähneln kommt nicht von ungefähr. Baldwin hat seinen Debütroman, wurde 1953 das erste Mal veröffentlicht, stark biografisch gefärbt. Zeitlebens hatte der Schriftsteller ein ambivalentes Verhältnis zu seiner amerikanischen Heimat. Er emigrierte zweimal nach Europa und wurde aber nie ganz aus dem afroamerikanischen Gedächtnis gestrichen. 1987 starb James Baldwin an den Folgen von Krebs. Seine Romane gehören für mich neben jenen von Truman Capote zu den wichtigsten literarischen Stimmen Amerikas. Sein später Ruhm gipfelt nun in der Verfilmung seines Romans „Beale Street Blues“. Ein Drama von Barry Jenkins, der bereits bei den Oscars 2017 für den Film „Moonlight“ einen Oscar erhielt.

Wer sich den Themen im Buch nähern möchte bezüglich religiösen Fanatismus, unterdrückter Homosexualität und Homophobie, dem kann ich Miriam Toews „Die Aussprache“ und Garrard Conleys „Boy Erased“ empfehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
13
9
0
1
0

James Baldwins erster Roman wiederentdeckt
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2019

Offenbar erlebt James Baldwin gerade eine Rezeptionsrenaissance. Das ist absolut begrüßungswert - sicherlich gibt es inzwischen eine Handvoll homosexueller Afroamerikaner, die einem einfallen: RuPaul, Billy Porter, Tituss Burgess, Wanda Sykes, aber die wirken heute. Baldwin hatte höchstens Langston Hughes als bekannten Vorreiter. Dennoch ist das auf einem noch immer... Offenbar erlebt James Baldwin gerade eine Rezeptionsrenaissance. Das ist absolut begrüßungswert - sicherlich gibt es inzwischen eine Handvoll homosexueller Afroamerikaner, die einem einfallen: RuPaul, Billy Porter, Tituss Burgess, Wanda Sykes, aber die wirken heute. Baldwin hatte höchstens Langston Hughes als bekannten Vorreiter. Dennoch ist das auf einem noch immer sehr weißen und heterosexuellen Buchmarkt überraschend. Es ist erstaunlich, dass "Von dieser Welt" gerade mal drei Jahre vor "Giovannis Zimmer" entstand. Nicht dass "Giovannis Zimmer" ein sorgloser Roman war, aber die Figuren scheinen sich selber zu einem gewissen Grad gefunden zu haben, während John, der Protagonist hier, sein eigenes Wesen durch den Filter der Kirche betrachtet und alles zu unterdrücken versucht, was gegenläufig ist. Das führt zu Bildern, die von der Apokalypse inspiriert sind, was ohne Frage beeindruckend zu lesen ist und doch aus heutiger Perspektive frustrierend ist. Auf der anderen Seite ist natürlich die LGBTQ-Bewegung nicht so weit, dass universelle Akzeptanz durchgesetzt ist. Von daher hält der Roman von 1953 auch der heutigen Zeit noch einen Spiegel vor. In der Verklausulierung erinnert "Von dieser Welt" teils an "Tod in Venedig", allerdings ist in Baldwins Roman das relevante Personal zahlreicher. Die Figuren mögen nicht notwendigerweise sehr liebenswert sein, klar gezeichnet sind sie aber schon - selbst wenn sie gegen die Kraft der Themen nicht ganz ankommen.

von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2019
Bewertet: anderes Format

Für dieses Buch braucht man Zeit. Und wenn man sich diese nimmt, wird man eines der besten Bücher über Themen wie Rasse, Sexualität und Religion lesen, das es je gab. Großartig!

von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2019
Bewertet: anderes Format

James Baldwin wurde als starke, literarische Stimme der Schwarzen-Szene gehandelt. Noch einige Jahrzehnte später, heute also, sind seine Werke noch immer von immenser Bedeutung.