Warenkorb
 

>> Verrückter Gutschein-Tag - Stündlich wechselnde Rabatte auf Filme, Spiele & mehr**

Friedinger

Roman

Weitere Formate

gebundene Ausgabe
Kutzenberger hat einen Schreiburlaub in Griechenland geschenkt bekommen. Jetzt könnte er endlich seinen Roman anfangen, wäre da nicht Friedinger, der ihm eine abenteuerliche Geschichte von verbotenen Waffenlieferungen und heimtückischen Morden erzählt, einem Skandal, in den die Spitzen der Politik verwickelt sind. Zu wem wollte der Pakistani, dessen Leben auf dem Linzer Voest-Parkplatz jäh endet? Was will der anonyme Anrufer, der Friedinger vor der Gefahr warnt, in der er nun schwebt, und warum führt eine Spur nach Amstetten? In Kutzenbergers Roman über Kutzenberger wechseln Zeit- und Handlungsebenen in rasantem Tempo, und Autor und Held drehen sich ebenso kunstvoll wie selbstironisch um sich selbst.
Portrait
Stefan Kutzenberger, geboren 1971 in Linz, lebt als Literaturwissenschaftler, Kurator und Schriftsteller in Wien. Friedinger ist sein erster Roman.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783552063723
Verlag Zsolnay
Dateigröße 2454 KB
Verkaufsrang 28834
eBook
eBook
16,99
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i
eBook kaufen
eBook verschenken
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Buchhändler-Empfehlungen

FRIEDINGER SEI MIT DIR

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wien

DAS BUCH? Taugt nicht zur Bekämpfung von Schlaflosigkeit (habe es versucht), herrlich irre, rasante Wechsel von Zeit- und Handlungsebenen, anregend, wie zwei Cola mit Schuss. DER ERSTE SATZ: "Clelia ging nackt und langbeinig auf mich zu." WORUM GEHT'S? Autor mit Schreibblockade wird von einem Pensionsgast auf Kreta glaubwürdig unglaubwürdige Geschichten von illegalen Waffen aufgetischt, Skandale bis in die Spitzen der Politik (Aktualitätsbonus), mysteriöse Todesfälle und auch um Fritzl (ja genau, DER Fritzl) WORUM GEHT's NOCH? Identität, reale Fiktionen und fiktive Realitäten, griechischer Wein, das Schreiben und der Alltag und alles was dazwischen kommt. DER AUTOR? Ist zugleich die Hauptfigur, oder doch nicht? Oder wie die Wiener Kunstammlerin und Kuratorin Elisabeth Leopold sagen würde: "Schieles Selbsporträts sind keine Selbstporträts, er verwendet nur sein Gesicht." DER BESTE ORT DAS BUCH ZU LESEN? Kreta oder Linz, dort insbesondere der Voest Parkplatz. ZUM DRÜBER NACHDENKEN von Seite 126: "Denn wahrscheinlich war es Nine Eleven, war es der Einsturz der Türme des Worls Trade Centers, der das Ende der fiktionalen Literatur einläutete, da die Welt selbst zur Fikion wurde." LESEEMPFEHLUNG? nur, wenn sie es nicht schon mindestens dreimal gelesen haben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
2
0
0
0

Friedinger wühlt auf
von Luis Stabauer aus Wien am 01.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Friedinger: Erinnerungen an mein Linz der 70er und 80er Jahre, an die Wortgefechte mit Oberbetriebsrat Ruhaltinger, die Fastenaktion gegen die von der Regierung geplanten Panzerlieferungen nach Chile, an das Buch „Die Panzermacher“ des damals noch ungrünen Pilz, an die Friedensmärsche und den Widerstand gegen Zwentendorf. Stefa... Friedinger: Erinnerungen an mein Linz der 70er und 80er Jahre, an die Wortgefechte mit Oberbetriebsrat Ruhaltinger, die Fastenaktion gegen die von der Regierung geplanten Panzerlieferungen nach Chile, an das Buch „Die Panzermacher“ des damals noch ungrünen Pilz, an die Friedensmärsche und den Widerstand gegen Zwentendorf. Stefan Kutzenbergers literarisches Spiel mit seiner Autobiografie ist beeindruckend. Es öffnet dem Leser, der Leserin eigene Fenster. Tatsachen oder Fiktionen dürfen erahnt werden. … „und um dann noch zu bemerken, dass das Biografische überhaupt im Begriff war, das Fiktionale zu verdrängen,“ … schreibt Kutzenberger als Kutzenberger. Im Krimiteil führt uns die Biografie Friedingers zu den Untaten der Regierung, sowie der Voestalpine. Und er sinniert: „An den Busen seiner Mutter denkend liefen ihm die Tränen das Gesicht hinab, und es war gut, dass er sich jede psychologische Interpretation des Lebens von jeher verboten hatte.“ Das neue Linz legt sich zwischen die Zeilen. Friedinger und Kutzenberger sitzen in Magdalena und entwerfen ihre Stadt mit ihren Geschichten. Friedinger räsoniert, „dass (schon) Hermann Bahr für Karl Kraus immer der Herr aus Linz war und dass das als Beleidigung gemeint war.“ Ein großartiger Roman, wobei artig ist Kutzenberger ganz und gar nicht. Umso mehr ersinnt er Überraschungen. Bei der zehnten höre ich auf zu zählen. Gustav Klimt, Kommissar Vibeke, ein Transport der „Bull-Kanone“ und ein Sektionsschef bringen am Ende doch noch Licht in den Kriminalfall.