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Die Maske

detebe Band 24481

Fuminori Nakamura

(27)
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Beschreibung

Die mächtige japanische Kuki-Familie folgt einer menschenverachtenden Tradition: Der jeweils jüngste Sohn wird dazu erzogen, das Böse über die Menschheit zu bringen. Und so erhält Fumihiro eine Ausbildung, deren Ziel Zerstörung und Unglück ist, so viel ein einzelner Mensch nur vermag. Doch er hat andere Pläne: Fumihiro liebt das Waisenmädchen Kaori und will sie beschützen - und damit wird sein eigener Vater zu seinem schlimmsten Feind.

Fuminori Nakamura, geboren 1977 in Tokai studierte Öffentliche Verwaltung und Staatsverwaltung an der Universität Fukushima. 2003 erschien sein Debüt ›Ju‹ (›Der Revolver‹). Inzwischen hat er in Japan über ein Dutzend Romane veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Nakamura lebt in Tokio.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783257608724
Verlag Diogenes
Originaltitel Aku to Kamen no Ruru
Dateigröße 957 KB
Übersetzer Thomas Eggenberg

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Buchhändler-Empfehlungen

Philipp Urbanek, Thalia-Buchhandlung Wien

Man leidet ab der ersten Seite mit den Protagonisten mit. Das Buch bewegt sich zwischen Großstadtroman, Kriminalgeschichte, (Polit)Thriller und äußerst dunkler Familiengeschichte.

Die literarische Aufarbeitung des Bösen

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Dem Diogenes Verlag sei Dank, werden die Werke von Fuminori Nakamura auch ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht. Wenn man bedenkt, dass der Schriftsteller bereits mehr als 12 Romane veröffentlicht hat, dürfte für die nächsten Jahre der Lesestoff nicht ausgehen. Was mir an seinen Romanen am besten gefällt ist, dass er ohne lange und verschachtelte Sätze auskommt und trotz dieser Reduziertheit sehr spannend erzählt. In die Maske widmet sich der japanische Schriftsteller ganz und gar dem Bösen, dem sich der Hauptcharakter in dieser Geschichte stellen muss. Fumihiro, der bei seinem Vater aufwächst, verlangt von seinem Sohn, dass er Unglück und Zerstörung über die Welt bringt. Allerdings will sich Fumihiro die Wünsche seines Vaters nicht Folge leisten. Japanische Literatur gefällt mir persönlich sehr gut und neben Banana Yoshimoto und Haruki Murakami ist Fuminori Nakamura mein liebster japanischer Schriftsteller.

Kundenbewertungen

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Ein weiterer lesenswerter Japaner!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Fumihiro ist das jüngste Familienmitglied der Kukis, einer der mächtigsten Familien in Japan. Schon früh ist sein Leben von Entbehrungen gerpägt: Eine Mutter gab es nie, seine Geschwister waren alle schon aus dem Haus, seinen Vater, das Familienoberhaupt, sah er selten. Dann lässt sein Vater Fumihiro eines Tages zu sich zitieren... Fumihiro ist das jüngste Familienmitglied der Kukis, einer der mächtigsten Familien in Japan. Schon früh ist sein Leben von Entbehrungen gerpägt: Eine Mutter gab es nie, seine Geschwister waren alle schon aus dem Haus, seinen Vater, das Familienoberhaupt, sah er selten. Dann lässt sein Vater Fumihiro eines Tages zu sich zitieren. Dieser eröffnet ihm, dass es im Kuki-Clan Brauch ist, im späten Alter von über 60 Jahren ein Kind zum Zwecke zu zeugen, dass dieses als „Geschwür“ Krieg, Leiden, Zerstörung und Schmerz über die Welt bringe. Einige Jahre später wird Fumihiro erneut von seinem Vater zu einem Gespräch zitiert, und stellt ihm Kaori vor, ein Waisenmädchen, das fortan im großen Haus der Kukis leben soll. Das Oberhaupt der Kukis prophezeit Fumihiro, dass sich die beiden anfreunden werden und Kaori eine große Rolle darin spielen wird, dass Fumihiro sein Schicksal erfüllt und zu dem Werkzeug wird, das sein Vater für ihn erdacht hat. Zwischen den beiden entspinnt sich wider Erwarten des Vaters allerdings ein tiefes Band, das in Fumihiro den brennenden Wunsch weckt sich seinem Erzeuger mit aller Macht zu widersetzen. Fumihiro ahnt, dass er in einer Zwickmühle steckt, denn wie er sich auch entscheiden wird, er ahnt bereits, dass der eine oder der andere Ausweg eine große Konsequenz hat. Wer die japanischen Autoren liest, kommt meist nicht umhin, sie mit dem bekanntesten Meister zu vergleichen, jedoch unterscheidet sich Fuminori Nakamuras Stil sehr von Haruki Murakamis. Manche Elemente wie eine gewisse Düsternis oder die Schwermut des Protagonisten überlappen sich, aber die kafkaeske Verzerrung der Realität, welche die wahrnehmenden Handelnden als Normalität wahrnehmen, gibt es bei Nakamura nicht, was seinen Stil zu einem ganz eigenen, sehr lesenswerten macht!

von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2020
Bewertet: anderes Format

Nichts ist nur weiß oder schwarz, dazwischen gibt es viel Düsternis - so ist auch dieser Roman nicht nur Roman oder Krimi, es ist geniale Mischung aus Erwartungen, Schuld & Liebe die menschliche Abgründe aufzeigt. Ein absolut meisterliches Werk in klarer minimalistischer Sprache!

von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2020
Bewertet: anderes Format

Ein psychologisches Meisterstück! Spannend, verrückt, zuweilen sadistisch! Kriminell und einfach genial! Gehört in jedes gute Krimiregal!

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