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Die Maske

detebe Band 24481

Fuminori Nakamura

(26)
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Beschreibung

Die mächtige japanische Kuki-Familie folgt einer menschenverachtenden Tradition: Der jeweils jüngste Sohn wird dazu erzogen, das Böse über die Menschheit zu bringen. Und so erhält Fumihiro eine Ausbildung, deren Ziel Zerstörung und Unglück ist, so viel ein einzelner Mensch nur vermag. Doch er hat andere Pläne: Fumihiro liebt das Waisenmädchen Kaori und will sie beschützen - und damit wird sein eigener Vater zu seinem schlimmsten Feind.

Fuminori Nakamura, geboren 1977 in Tokai studierte Öffentliche Verwaltung und Staatsverwaltung an der Universität Fukushima. 2003 erschien sein Debüt ›Ju‹ (›Der Revolver‹). Inzwischen hat er in Japan über ein Dutzend Romane veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Nakamura lebt in Tokio.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783257608724
Verlag Diogenes
Originaltitel Aku to Kamen no Ruru
Dateigröße 957 KB
Übersetzer Thomas Eggenberg
Verkaufsrang 17253

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Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Dem Diogenes Verlag sei Dank, werden die Werke von Fuminori Nakamura auch ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht. Wenn man bedenkt, dass der Schriftsteller bereits mehr als 12 Romane veröffentlicht hat, dürfte für die nächsten Jahre der Lesestoff nicht ausgehen. Was mir an seinen Romanen am besten gefällt ist, dass er ohne lange und verschachtelte Sätze auskommt und trotz dieser Reduziertheit sehr spannend erzählt. In die Maske widmet sich der japanische Schriftsteller ganz und gar dem Bösen, dem sich der Hauptcharakter in dieser Geschichte stellen muss. Fumihiro, der bei seinem Vater aufwächst, verlangt von seinem Sohn, dass er Unglück und Zerstörung über die Welt bringt. Allerdings will sich Fumihiro die Wünsche seines Vaters nicht Folge leisten. Japanische Literatur gefällt mir persönlich sehr gut und neben Banana Yoshimoto und Haruki Murakami ist Fuminori Nakamura mein liebster japanischer Schriftsteller.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2020
Bewertet: anderes Format

Nichts ist nur weiß oder schwarz, dazwischen gibt es viel Düsternis - so ist auch dieser Roman nicht nur Roman oder Krimi, es ist geniale Mischung aus Erwartungen, Schuld & Liebe die menschliche Abgründe aufzeigt. Ein absolut meisterliches Werk in klarer minimalistischer Sprache!

von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2020
Bewertet: anderes Format

Ein psychologisches Meisterstück! Spannend, verrückt, zuweilen sadistisch! Kriminell und einfach genial! Gehört in jedes gute Krimiregal!

"Jeder soll sich wünschen, niemals in diese Welt hineingeboren worden zu sein, ...
von einer Kundin/einem Kunden am 19.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

...oder zumindest denken, dass es hier nichts Gutes mehr gibt." In der mächtigen japanischen Kuki-Familie wird einer bestimmten Tradition gefolgt: Der jeweils jüngste Sohn wird dazu erzogen, ein Geschwür für die Welt zu sein. Er soll das Böse über die Menschheit bringen. Nun soll also Fumihiro zu genau so einem Geschwür herange... ...oder zumindest denken, dass es hier nichts Gutes mehr gibt." In der mächtigen japanischen Kuki-Familie wird einer bestimmten Tradition gefolgt: Der jeweils jüngste Sohn wird dazu erzogen, ein Geschwür für die Welt zu sein. Er soll das Böse über die Menschheit bringen. Nun soll also Fumihiro zu genau so einem Geschwür herangezogen werden und Unglück sähen, so viel wie ihm nur möglich ist, doch der Junge hat andere Pläne. Er hat sich in seine Adoptivschwester verliebt, das Waisenmädchen Kaori und ihr Schutz wird zu seiner obersten Priorität. Damit wird allerdings sein Vater zu seinem schlimmsten Feind… Der japanische Schriftsteller Fuminori Nakamura ist für mich eine echte Sensation und dank Diogenes sind bisher drei Romane von ihm auf dem deutschen Markt veröffentlicht worden. „Die Maske“ war nun leider erst einmal der letzte Roman, der von diesem guten Mann noch auf meiner Leseliste stand und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht. Unheimlich düster, packend und intensiv erzählt Nakamura in seiner ruhigen Art von Fumihiro Kuki, der zu einem Monster wider Willen herangezogen wird. Aus der Ich-Perspektive beschreibt Fumihiro seinen Werdegang und lässt den Leser an allem teilhaben, was ihn zu der Person macht, die er nun mittlerweile ist. Was ist Gut und Böse? Wie kann man weiterleben, wenn Schuldgefühle die ständigen Begleiter sind? Bei Nakamura geht es wie immer um viel und er verarbeitet alle großen Themen auf eine wundervolle Art und Weise. Liebe, Einsamkeit, Schuld und noch viel mehr, bilden die Basis für die Geschichte, die sich wieder einmal den Außenseitern widmet. Es ist eine Parabel auf eine Gesellschaft, in der jeder eine Maske tragen muss, um von der Gemeinschaft nicht ausgestoßen zu sein, denn nur so lange wir uns daran halten, was andere von uns erwarten, sind wir auch ein Teil der Welt. Doch was ist, wenn wir diese Erwartungen einfach nicht erfüllen können oder wollen? Nakamura hat nicht einfach nur einen Roman geschrieben, sondern mixt hier und da Krimielemente mit hinein und verleiht dem Ganzen eine beklemmende Düsterheit, die einen als Leser nicht kalt lässt. Die minimalistische Sprache tut ihr Übriges (aus dem japanischen übersetzt von Thomas Eggenberg), damit dieses Werk seine volle Wirkung entfalten kann. Das ist wirklich großer Sport!

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