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Heimliche Versuchung

Commissario Brunettis siebenundzwanzigster Fall

Commissario Brunetti 27

(10)
Als eine Bekannte von Paola in der Questura vorspricht, glaubt Brunetti zunächst, sie mache sich unnötig Sorgen um ihre Familie. Da wird ihr Mann im Koma ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Überfall und Verbindungen ins Drogenmilieu liegen nah. Konkrete Anhaltspunkte fehlen. Und doch stößt der Commissario aller­orten auf Betrügereien, ja sogar auf ein Leck in der Questura. Fakten bekommt er keine zu fassen, geschweige denn einen Täter. Aber sein Gerechtigkeitssinn lässt ihm keine Ruhe.
Portrait
Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, lebt seit 1965 im Ausland. Sie arbeitete als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Die ›Brunetti‹-Romane machten sie weltberühmt. Donna Leon lebt heute in der Schweiz und in Venedig.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783257608670
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1002 KB
Übersetzer Werner Schmitz
Verkaufsrang 1.578
eBook
20,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Brunetti – Business as usal“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Donna Leons Kriminalromane rund um Commissario Brunetti und die Stadt Venedig bieten immer wieder unterhaltsame Stunden. Dem geneigten Leser erwartet „Business as usal“: Commissario Brunetti, wie er Leibt und Lebt; Ein Unfall und Drogen die in der Schule verkauft werden und natürlich die Magie Venedigs. Fast möchte man als Leser meinen selbst die Gassen und Brücken zu überqueren und mit Brunetti gemeinsam die Stadt zu durchstreifen. Dabei hebt sich aber Donna Leon eindeutig aus der Masse an - Urlaubsstädten-Kriminalromanen – hervor. Die Charaktere die sehr authentisch wirken, verleihen dem Roman das gewisse Etwas. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass - Heimliche Versuchung - bereits der 27. Band der Reihe ist.

Interessant ist, dass Donna Leon ihre Bücher in Italien nicht veröffentlicht haben will, sei es nun, weil sie der Meinung ist, dass die Italiener ihren Commissario Brunetti nicht lesen würden, oder vielleicht auch deswegen, weil Donna Leon in Venedig niemand erkennt und sie sich somit dort gänzlich frei, von den Schattenseiten einer Prominenten Schriftstellerin, bewegen kann. Wem die Reihe rund um Brunetti und Venedig gut gefällt, dem kann ich auch die Reihe von Martin Walker empfehlen.
Donna Leons Kriminalromane rund um Commissario Brunetti und die Stadt Venedig bieten immer wieder unterhaltsame Stunden. Dem geneigten Leser erwartet „Business as usal“: Commissario Brunetti, wie er Leibt und Lebt; Ein Unfall und Drogen die in der Schule verkauft werden und natürlich die Magie Venedigs. Fast möchte man als Leser meinen selbst die Gassen und Brücken zu überqueren und mit Brunetti gemeinsam die Stadt zu durchstreifen. Dabei hebt sich aber Donna Leon eindeutig aus der Masse an - Urlaubsstädten-Kriminalromanen – hervor. Die Charaktere die sehr authentisch wirken, verleihen dem Roman das gewisse Etwas. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass - Heimliche Versuchung - bereits der 27. Band der Reihe ist.

Interessant ist, dass Donna Leon ihre Bücher in Italien nicht veröffentlicht haben will, sei es nun, weil sie der Meinung ist, dass die Italiener ihren Commissario Brunetti nicht lesen würden, oder vielleicht auch deswegen, weil Donna Leon in Venedig niemand erkennt und sie sich somit dort gänzlich frei, von den Schattenseiten einer Prominenten Schriftstellerin, bewegen kann. Wem die Reihe rund um Brunetti und Venedig gut gefällt, dem kann ich auch die Reihe von Martin Walker empfehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
5
4
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 11.10.2018
Bewertet: anderes Format

Commissario Brunetti erfährt die Abgründe menschlicher Natur und hadert mit Ethik und Gewissen. Ein neuer, spannender Fall vor der Kulisse Venedigs. Wie immer ein Genuss!

Wie gegenwärtig human ist dieses einzigartige Charisma denn
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Guido Brunetti, Superdetektiv, muss sich um Phantomleaks und Drogendealer kümmern, moniert mangelndes Vertrauen und fühlt sich als Aussätziger. Glauben: Gesetze, erlassen von Leuten, die an der Macht sind, dienen diesen dazu, an der Macht zu bleiben. Einsicht: Denen da oben ist egal, was wir wollen, die interessieren sich nicht... Guido Brunetti, Superdetektiv, muss sich um Phantomleaks und Drogendealer kümmern, moniert mangelndes Vertrauen und fühlt sich als Aussätziger. Glauben: Gesetze, erlassen von Leuten, die an der Macht sind, dienen diesen dazu, an der Macht zu bleiben. Einsicht: Denen da oben ist egal, was wir wollen, die interessieren sich nicht mehr dafür, was aus uns wird. Politikverdrossenheit allerorten.

Leider nicht der beste Brunetti
von Gertie G. aus Wien am 14.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In dem nunmehr 27. Fall für Guido Brunetti bekommt er es zu Beginn mit den diffusen Ängsten einer Mutter zu tun, die glaubt, dass in der teuren Privatschule Albertini ihrer Kinder gedealt wird und der Sohn Drogen nimmt. Allerdings hält sie sich sehr bedeckt und ergeht sich lediglich in... In dem nunmehr 27. Fall für Guido Brunetti bekommt er es zu Beginn mit den diffusen Ängsten einer Mutter zu tun, die glaubt, dass in der teuren Privatschule Albertini ihrer Kinder gedealt wird und der Sohn Drogen nimmt. Allerdings hält sie sich sehr bedeckt und ergeht sich lediglich in Andeutungen. Für Brunetti sind das viel zu wenige Anhaltspunkte und tatsächlich Ermittlungen anzustellen. Überhaupt scheinen sich nun im November die Gangster auf den Winterschlaf vorzubereiten, nichts ist los in Venedig. Nur die Touristenströme scheinen nicht zu versiegen. Sogar Vize-Questore Patta ist milde gestimmt. Erst als Brunetti das vorerst unbekannte Opfer eines möglichen Überfalls als Tullio Gasparini, den Mann ebem jener besorgten Mutter identifiziert, geht er den Gerüchten um den Drogenhandel im Albertini nach. Trotz der tatkräftigen Mithilfe von Signorina Elettra, die wieder virtuos und illegal in allen möglichen fremden Datenbanken herumschnüffelt, kommen Brunetti und sein Team nicht wirklich zügig weiter. Vielmehr enden ihre Verdachtsmomente in einer Sackgasse. Meine Meinung: Als Brunetti-Fan der ersten Stunde beobachte ich die Entwicklung der Figuren seit längerer Zeit mit leichter Sorge. In welche Richtung streben sie? Patta wirkt diesmal milde und Tenente Scarpa intrigant wie immer. Signorina Elettra stattet Pattas Büro mit einer Wanze aus, um auch von dort bestens informiert zu sein. Diese Genese betrachte ich mit Argwohn. Was ist hier Elettras Motiv? Schon eher kann ich die Anleitung zur Selbstjustiz verstehen, in der sie eine Freundin vor Schaden bewahrt. Dennoch, was reitet Elettra, die bisher fast untadelig auf der Seite der Gerechtigkeit (nicht immer des Rechts) stehende Sekretärin Pattas? Vianello tritt zu Gunsten von Claudia Griffone ein wenig in den Hintergrund. Doch gerade seine erfrischenden Dialoge mit Brunetti, wenn es um vegetarisches Essen oder die Umweltzerstörung geht, fehlen mir diesmal ein bisschen. Wie immer streifen wir mit Brunetti durch ?sein? Venedig und beklagen den Verfall der Lagunenstadt und den Einfall der Heerscharen von Touristen. Dass Brunetti ein Fan der (alt)griechischen Mythologie ist, ist bekannt. Diesmal spielen seine philosophischen Betrachtungen eine dominante Rolle und versprühen den Charme einer November-Depression. Auffallend ist, dass es diesmal einige lose Enden gibt. Nicht alle aufgeworfenen Fragen werden im Laufe der Geschichte weiterverfolgt bzw. schlüssig beantwortet. Das eine oder andere wirkt sogar konstruiert oder zumindest doch recht zufällig. Was ist nun z.B. mit Drogenproblemen im Albertini? Grundsätzlich mag ich gemächliche Krimi, die mit Kritik am herrschenden System nicht sparen. Doch diesmal scheint die Luft ein wenig draußen zu sein. Das leichte, spielerische Element scheint Donna Leon abhanden gekommen zu sein. Ob das vielleicht daran liegt, dass wir alle mit Guido Brunetti alt geworden sind? Oder liegt es an den Übersetzungen von Werner Schmitz? Oder ist Brunetti inzwischen eine Art Bürde für die Autorin geworden? Immerhin schreibt sie ja jährlich (manchmal auch zwei) einen neuen Krimi und das seit mehr als 25 Jahren. Fazit: Leider nicht der beste Brunetti. Vom venezianisches Flair und Esprit ist diesmal wenig zu spüren. Ich kann daher nur 3 Sterne vergeben.