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Meine geniale Freundin

Band 1 der Neapolitanischen Saga: Kindheit und frühe Jugend - limitierte Sonderausgabe, Lesung. MP3 Format. Ungekürzte Ausgabe

Neapolitanische Saga Band 1


Eine Freundschaft als Spiegel einer Stadt, einer Nation, einer ganzen Generation

Im Alter von 66 Jahren erfüllt sich Lila einen Traum: Sie verschwindet von einem Tag auf den anderen. Zurück bleibt ihre beste Freundin Elena und schreibt ihre gemeinsame Geschichte nieder: In den 1950er Jahren wachsen sie am Rande Neapels auf. Elena erzählt vom Alltag der kleinen Leute, vom Zugschaffner Donato, der Gedichte schreibt, vom tyrannischen Don Achille, von den Solara-Brüdern, die sonntags mit ihrem Auto den Corso abfahren. Von Mädchenträumen und erster Liebe. Doch auch wenn ihre Lebenswege nicht parallel verlaufen, da Elena das Gymnasium besuchen darf, als Lila schon auf ihre Hochzeit zusteuert, bleibt eines unverbrüchlich: ihre Freundschaft.

Theater- und Filmschauspielerin Eva Mattes leiht Elena ihre Stimme.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 43)

Portrait
Ferrante, Elena
Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans »Lästige Liebe« 1992 für die Anonymität entschieden. Später veröffentlichte sie »Tage des Verlassenwerdens« und »Die Frau im Dunkeln«. Ihre Neapolitanische Saga umfasst »Meine geniale Freundin«, »Die Geschichte eines neuen Namens«, »Die Geschichte der getrennten Wege« sowie »Die Geschichte des verlorenen Kindes«. Für den vierten und letzten Band der Reihe stand sie auf der Shortlist für den Man Booker International Prize.

Mattes, Eva
Die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Eva Mattes hat mit Fassbinder und Zadek gearbeitet und war jahrelang als »Tatort«-Kommissarin Klara Blum im TV zu sehen, wodurch sie einem großen Fernsehpublikum bekannt wurde.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Eva Mattes
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 18.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783844528916
Genre Belletristik
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 703 Minuten
Übersetzer Karin Krieger
Hörbuch (CD)
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9,99
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Johanna Richter, Thalia-Buchhandlung Linz

Zwei Freundinnen, die in Neapel der 1950er Jahre aufwachsen. Geschildert werden ihre Freundschaft, ihre Vorhaben und ihre Entwicklung. Als Leser wechselt die Sympathie zwischen die Freundinnen Elena & Lila, je nachdem wo sie im Leben stehen. Schöne Schilderungen verschiedener Phasen einer Freundschaft sowie Italien und Neapel. Ein Genuss zum Lesen!

Auftakt zur Neapolitanischen Saga

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Porträt einer Frauenfreundschaft - Lila und Elena Angenehm und ruhig erzählt aus der Ich-Perspektive nimmt Elena den Leser / die Leserin mit und berichtet über die Freundschaft zu Lila, ihre Eigenheiten, gemeinsame Kindheits- und Jugenderlebnisse. Band 2 der Saga erscheint im Jänner 2017!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
122 Bewertungen
Übersicht
53
43
17
6
3

Meine geniale Freundin
von Timo Funken am 18.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine tolle Geschichte, deren Charaktere mit besonderem Scharfsinn und Feingefühl herausgearbeitet sind. Ein Buch über eine besondere Freundschaft. Absolut empfehlenswert! Liebe Grüße Timo Funken

Manchmal intensiv, aber noch nicht komplett greifbar
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Meine geniale Freundin" ist der erste von vier Teilen der Geschichte der Freundschaft zwischen Elena Greco und Lila Cerullo, und obwohl der Roman nicht kurz ist und einiges passiert, habe ich noch kein komplettes Bild. Da neben den beiden Hauptfiguren eine ganze Gesellschaft geschildert wird, hatte ich direkt "Töchter einer ne... "Meine geniale Freundin" ist der erste von vier Teilen der Geschichte der Freundschaft zwischen Elena Greco und Lila Cerullo, und obwohl der Roman nicht kurz ist und einiges passiert, habe ich noch kein komplettes Bild. Da neben den beiden Hauptfiguren eine ganze Gesellschaft geschildert wird, hatte ich direkt "Töchter einer neuen Zeit" vor Augen, wo aber nicht nur die vier zentralen Frauen, sondern auch die Menschen um sie herum eindrücklicher etabliert werden. Ja, ich kann Elena und Lila mit Adjektiven versehen, aber es ist mir nicht notwendigerweise klar, wie sie auf Dinge reagieren würden. Noch weniger kann ich das über die weiteren Figuren sagen. Ja, Carmela, Maestra Oliveiro, Nino, Stefano und Antonio bekommen ein bisschen Profil, bleiben aber sehr untergeordnet. Vielleicht ist da das Problem, dass Elena als Ich-Erzählerin einfach nicht genug in andere Psychen einzudringen vermag und deshalb die Figuren nicht lebendig macht - was natürlich schade ist für eine Frau, die Literatur liebt und eigentlich auch selber schreiben möchte. Das soll nicht heißen, dass das ein schlechtes Buch ist. Die Episoden um Ninos Vater herum sind durchaus beklemmend und Lilas Kampf um Schuhe nimmt weitaus mehr mit, als man durch diese Beschreibung erwarten sollte. Eine letztendliche Beurteilung klappt aber wohl sowieso erst nach dem vierten Band.

Einstieg in die Neapolitanische Saga, Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft, geprägt von Neid, Eifersucht und dem Streben nach mehr.
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 29.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Seit 30 Jahren kündigt Raffaella Cerullo, von allen nur Lina gerufen, an, zu verschwinden. Offensichtlich ist ihr dies nun gelungen, denn ihre beste Freundin aus Kindertage Elena Greco, die Lina immer nur Lila nannte, erhält von deren Sohn einen Anruf, dass die 66-Jährige seit zwei Wochen unauffindbar ist. In Elena kommen Erin... Seit 30 Jahren kündigt Raffaella Cerullo, von allen nur Lina gerufen, an, zu verschwinden. Offensichtlich ist ihr dies nun gelungen, denn ihre beste Freundin aus Kindertage Elena Greco, die Lina immer nur Lila nannte, erhält von deren Sohn einen Anruf, dass die 66-Jährige seit zwei Wochen unauffindbar ist. In Elena kommen Erinnerungen auf und sie blickt zurück auf die gemeinsame Kindheit mit Lila, die von Gewalt, Neid, Konkurrenzdruck, Eifersucht, Eifer und einer engen Verbundenheit der beiden Mädchen geprägt war. "Meine geniale Freundin" ist Band 1 der Reihe "Neapolitanische Saga" von Elena Ferrante und ein sehr eigenwilliges Porträt über ein intelligentes, unberechenbares Mädchen sowie eine Kindheit und frühe Jugend Ende der 1950er-Jahre in Rione, einem Stadtteil von Neapel in Italien. Elena und Lila freunden sich im Grundschulalter an. Elena eifert der zierlichen und hochintelligenten Lila nach, die ohne große Anstrengungen Klassenbeste ist. Elena fühlt sich dadurch angespornt, möchte so sein wie die selbstbewusste Lila, die vor keinen Streitigkeiten oder Aufsässigkeiten gegenüber Lehrer und Eltern zurückschreckt. Nach der Grundschule trennen sich allerdings ihre Wege, da es Lila, der Tochter eines Schusters seitens der Eltern nicht gestattet wird, eine höhere Schule zu besuchen. Elena ist zwar auch nur die Tochter eines Pförtners, darf aber dennoch auf das Gymnasium gehen. Zunächst lassen ihre schulischen Leistungen nach, aber als sie merkt, dass Lila ganz alleine lernt und ihr immer noch stets einen Schritt voraus ist, strengt sie sich erneut an und kann aufgrund des selbstgemachten Konkurrenzdrucks das Gymnasium mit Bestnoten abschließen. Elena hadert allerdings mit ihrem äußeren Erscheinungsbild seitdem sie in der Pubertät ist. Im Gegensatz zu der noch knabenhaften Lila fühlt sie sich mit ihren weiblichen Formen und dem pickeligen Gesicht dick und hässlich. Und so ist es wiederum Lila, die wenig später aufblüht und ohne es zu wollen oder zu kokettieren, die Aufmerksamkeit der Jungen auf sich zieht. Elena steht stets im Schatten von Lila, fühlt sich ihr gegenüber minderwertig, ist dadurch aber auch bestrebt, sich anzustrengen und immer mehr zu geben, als gefordert ist. Ihre Verbindung ist in meinen Augen eine wenig herzliche Freundschaft, sondern würde von mir als anstrengend und einseitig empfunden werden. Dies macht die Geschichte auch so besonders, da es sich nicht um eine 08/15-Freundschaft handelt. Die Schilderung der damaligen Zeit in den 1950er-Jahren, als Frauen sich den Männern unterzuordnen hatten und Mädchen weniger Anerkennung und Unterstützung für ihre schulischen Leistungen fanden, sehr authentisch. Auch die Atmosphäre in dem etwas heruntergekommenen, ärmlichen Stadtteil, in dem nicht nur Gewalt zwischen Schülern herrscht, sondern ganz selbstverständlich auch unter Erwachsenen eingesetzt wird, um die Fronten zwischen konkurrierende Familien zu klären oder Konflikte zu lösen. "Meine geniale Freundin" ist ein interessanter, wenn auch stellenweise etwas langatmiger Einstieg in die "Neapolitanische Saga", hat mich aber neugierig auf die weiteren Bände gemacht. Ich bin gespannt darauf zu erfahren, wie sich die kindliche, wetteifernde Freundschaft zwischen Elena und Lila im Erwachsenenalter entwickelt, vor allem ob diese immer noch so von der Dominanz von Lila geprägt sein wird und was den Ausschlag dafür gibt, dass diese verschwinden möchte.