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Äquator

Roman

Antonin Varenne

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Beschreibung

Dieb und Brandstifter in Nebraska, Deserteur im amerikanischen Bürgerkrieg, Mörder in Nevada: Pete Ferguson ist ein Mann auf der Flucht. Er ist auf der Suche nach dem Äquator, dem Ort, wo sich angeblich alles ins Gegenteil verkehrt, die Träume wahr werden und er von seinen Dämonen befreit wird. Wird er dieses verheißungsvolle Land finden? In Äquator schildert Antonin Varenne virtuos Pete Fergusons Weg von den großen Weiten des amerikanischen Westens über Guatemala bis in die dichten Urwälder Brasiliens. Mit dieser atemberaubenden und zutiefst ergreifenden Odyssee bestätigt der Autor seinen Ruf als Erneuerer des großen Abenteuerromans mit den erzählerischen Mitteln des 21. Jahrhunderts.

»Varenne ist ein Meister des Dialogs. Man glaubt die Leute beim Lesen sprechen zu hören, in Sätzen, die nicht alles erklären, in denen viel mitschwingt.«

Antonin Varenne, geboren 1973, studierte Philosophie in Paris. Er war Hochhauskletterer und Zimmermann, arbeitete in Island, Mexiko und in den USA, wo er seinen ersten Roman schrieb. Seine Werke wurden mit den wichtigsten französischen Krimipreisen ausgezeichnet. Seine Romane Die sieben Leben des Arthur Bowman und Die Treibjagd standen wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 19.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-10340-1
Verlag C. Bertelsmann
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/4 cm
Gewicht 670 g
Originaltitel Équateur
Übersetzer Michaela Messner

Buchhändler-Empfehlungen

Von einem, der auszog...

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Ein stimmiger, aber gleichermaßen düsterer Abenteuerroman in dem man einem Protagonisten folgen darf, der sich zunächst genauso unzugänglich wie die Landschaft zeigt. Im Laufe seiner Reise kommt man ihm jedoch als Leser näher und erfährt zugleich von der absurden und gnadenlosen Ausbeutung Amerikas durch die weißen Siedler. Der Autor präsentiert alle Vorgänge ungeschminkt und mit einem Blick fürs Detail. Dadurch legt er eine Brutalität offen, die rückwirkend oft verharmlost wird. Ein Buch über die Schattenseiten der menschlichen Geschichte und des Lebens im Allgemeinen.

Kundenbewertungen

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"Was sind sie von Beruf?" "Ich kann Pferde dressieren und Bisons töten!"
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2018

Nebraska 1871: Der Bürgerkrieg in Amerika ist beendet, der Norden hat gesiegt, und Pete Ferguson, der aus der Armee zusammen mit seinem Bruder desertierte, kõnnte jetzt eigentlich etwas ruhiger werden. Dummerweise erschlägt er einen Mann im Streit, der zweite Tod, für den er verantwortlich ist. Der erste war der Selbstmord seine... Nebraska 1871: Der Bürgerkrieg in Amerika ist beendet, der Norden hat gesiegt, und Pete Ferguson, der aus der Armee zusammen mit seinem Bruder desertierte, kõnnte jetzt eigentlich etwas ruhiger werden. Dummerweise erschlägt er einen Mann im Streit, der zweite Tod, für den er verantwortlich ist. Der erste war der Selbstmord seines gewalttätigen Vaters, dem er beim ersticken am Seil zusah, ohne zu helfen. Ferguson, gebildet, er kann lesen und schreiben, flieht Richtung Westen, immer auf der Suche nach Normalität und Frieden. Er schließt sich Büffeljägern an, dank seines Jähzorns muss er auch hier verschwinden, auf dem Weg nach Mexiko bleibt erneut ein Mann auf der Strecke, und Ferguson wendet sich Richtung Südamerika, er hat gehört, dass dort, am Äquator, alles anders sein soll... Ich habe das Buch "Die sieben Leben des Arthur Bowman" von Antonin Varenne geliebt, es war stark und kraftvoll geschrieben, mit einer gelungenen Hauptfigur, und einem Plot, der unter die Haut ging. Leider fehlt das alles hier: Zwar ist die Story an sich richtig gut, eigentlich etwas für alle Fans von "Frontier-Erzählungen", die Schauplätze sind stimmig, aber leider ist Pete Ferguson es nicht. Er ist jähzornig, oft ohne Anlass, er trinkt unmässig, was manches wohl erklären mag, er ist voller Empathie auf der einen Seite, und auf der anderen ein Misanthrop allererster Klasse. Die seltsam leblose Sprache des Buches tut ihr übriges zum schwachen Gesamteindruck. Schade eigentlich...

in die endgültige Freiheit!
von Tina Bauer aus Essingen am 28.04.2018

Pete Ferguson flieht mit seinem kleinen Bruder Oliver als Deserteur quer durch Amerika, bis seine Vergangenheit ihn einholt. Die Flucht, sein scheinbar einzig wahrer Lebensunterhalt, gelingt ihm ein ums andere Mal. In Nebraska verflucht er die neuen Siedler und findet Anschluss an einen Bisonjägertrupp um auch hier erneut fü... Pete Ferguson flieht mit seinem kleinen Bruder Oliver als Deserteur quer durch Amerika, bis seine Vergangenheit ihn einholt. Die Flucht, sein scheinbar einzig wahrer Lebensunterhalt, gelingt ihm ein ums andere Mal. In Nebraska verflucht er die neuen Siedler und findet Anschluss an einen Bisonjägertrupp um auch hier erneut für seine Überzeugung einstehen zu müssen. Sein erbitterter Gerechtigkeitssinn macht ihn erneut zum Mörder und treibt ihn weiter in den Süden, gejagt von den Weißen, gehasst von den Indianern, bis nach Guatemala. Als Spielball eines Schriftstellers und dessen Versuch, dieses geschundene Land zu retten, trifft er auf eine Verbündete. Maria, die Xinca-Indio-Frau, die zu gleichen Teilen wie Pete den Hass in sich trägt, schließt sich ihm an. Mit einer verwunschenen Vorstellung treten die beiden gemeinsam Petes letzte Reise an. Dem Ziel, die Mitte von Petes Tätowierung, am Äquator angekommen, scheint die Flucht aber auch das Leben ein Ende gefunden zu haben. Antonin Varenne hat mit Pete Ferguson einen Mann der Gerechtigkeit erschaffen, der in der heutigen Zeit nur schwer zu finden ist. Mit unstillbarem Hass, ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und einer Barmherzigkeit schließt man Pete und auch Maria in sein Herz und hofft inständig, dass Beide ihre Erlösung finden werden, auch wenn man den Verlauf der „wahren“ Geschichte kennt. Mit wunderbaren Sätzen wie „mein Herz gehört zur Hälfte ihm. Jeder zweite Schlag habe er für ihn aufgespart“ und „Es ist schwer, ihn Schönheit zu Sterben“ fliegt man mit Pete und seinem Mustang Reunion über die Prärie hinweg in die endgültige Freiheit.

Endlich ein neuer Varenne
von einer Kundin/einem Kunden am 28.03.2018

Ein fesselnder Abenteuerroman der in den 1870’er Jahren von Nord- über Mittel- bis nach Südamerika führt. Es ist die Geschichte von Pete Ferguson, einem Mann der vor sich selbst flieht und dem der Äquator als Ziel seiner Träume dient. Von der Bisonjagd in den Plains bis zum Niedergang der indianischen Kultur beackert Antonin Var... Ein fesselnder Abenteuerroman der in den 1870’er Jahren von Nord- über Mittel- bis nach Südamerika führt. Es ist die Geschichte von Pete Ferguson, einem Mann der vor sich selbst flieht und dem der Äquator als Ziel seiner Träume dient. Von der Bisonjagd in den Plains bis zum Niedergang der indianischen Kultur beackert Antonin Varenne, in seiner unnachahmlichen Art, diverse Themen und liefert uns Lesern einen Blick auf eine geschichtlich sehr interessante Region der Erde. Lesen!


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