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Strafe

Stories

Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind?

Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden "Verbrechen" und "Schuld" zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von "gut" und "böse" oft sind.

Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.

Rezension
»Zwölf Texte, die man nicht vergisst - wieder aus der Welt der Justiz, schonungslos, präzise, manchmal kalt distanziert, dann wieder zutiefst menschlich.«
Portrait
Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihm »Die Herzlichkeit der Vernunft«, ein Band mit Gesprächen mit Alexander Kluge, sowie die Erzählungen »Strafe«.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641203412
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Dateigröße 209 KB
Verkaufsrang 6.693
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Buchhändler-Empfehlungen

„großes, fesselndes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Der alte Anwalt sah von seiner Akte auf: "Finden Sie es anständig, sich über die Schwächen anderer zu erheben?" , fragte er. Es war nur ein Satz, leise, fast tonlos, er hatte nichts mit dem Gerichtsverfahren zu tun und nichts mit der Schuld des Mandanten. "
Zwölf Geschichten, zwölf Schicksale. Gewohnt ruhig und genau erzählt Ferdinand von Schirach auch in seinem neuen Buch von Menschen, deren Leben durch eine Ausnahmesituation kippt.
Großes, fesselndes Lesevergnügen.
Der alte Anwalt sah von seiner Akte auf: "Finden Sie es anständig, sich über die Schwächen anderer zu erheben?" , fragte er. Es war nur ein Satz, leise, fast tonlos, er hatte nichts mit dem Gerichtsverfahren zu tun und nichts mit der Schuld des Mandanten. "
Zwölf Geschichten, zwölf Schicksale. Gewohnt ruhig und genau erzählt Ferdinand von Schirach auch in seinem neuen Buch von Menschen, deren Leben durch eine Ausnahmesituation kippt.
Großes, fesselndes Lesevergnügen.

„"Zwölf Schicksale"“

Cornelia Gruber

Zwölf Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, aber alle haben sie eines Gemeinsam...eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld und die Entscheidung über eine gerechte Strafe.
Spannend und einfach nur fantastisch geschrieben. Jedes Schicksal eine tolle Geschichte für sich.
Zwölf Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, aber alle haben sie eines Gemeinsam...eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld und die Entscheidung über eine gerechte Strafe.
Spannend und einfach nur fantastisch geschrieben. Jedes Schicksal eine tolle Geschichte für sich.

„Der Grat zwischen Schuld und Unschuld“

Ursula Raab, Thalia-Buchhandlung Max-Center

In 12 Geschichten schreibt Schirach über zwölf Schicksale und Taten und läßt einen schmalen Grat zwischen schuldig und nicht schuldig entstehen. Die Gründe einer Tat oder die Verurteilung eines Unschuldigen - kurz, klar und doch nicht eindeutig!
Schreibstil und Geschichten einfach fantastisch
In 12 Geschichten schreibt Schirach über zwölf Schicksale und Taten und läßt einen schmalen Grat zwischen schuldig und nicht schuldig entstehen. Die Gründe einer Tat oder die Verurteilung eines Unschuldigen - kurz, klar und doch nicht eindeutig!
Schreibstil und Geschichten einfach fantastisch

„Strafe“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Gmunden

12 Kurzerzählungen über Wut, Verzweiflung, Rache und weitere Tatmotive.
Jede einzelne Geschichte regt zum Nachdenken an und lässt an einer klaren Linie zwischen Gut und Böse zweifeln.

Unbedingt lesen!
12 Kurzerzählungen über Wut, Verzweiflung, Rache und weitere Tatmotive.
Jede einzelne Geschichte regt zum Nachdenken an und lässt an einer klaren Linie zwischen Gut und Böse zweifeln.

Unbedingt lesen!

„Einfach genial!“

Katja Hartl

Neben Schuld habe ich nun ein weiteres Lieblingsbuch von Ferdinand von Schirach. Es ist mit solcher Klarheit und Präzision geschrieben, dass es absolut verblüffend ist. Ich habe das Buch in einem Tag ausgelesen und bin von seinem Schreibstil einfach begeistert! Neben Schuld habe ich nun ein weiteres Lieblingsbuch von Ferdinand von Schirach. Es ist mit solcher Klarheit und Präzision geschrieben, dass es absolut verblüffend ist. Ich habe das Buch in einem Tag ausgelesen und bin von seinem Schreibstil einfach begeistert!

„Kurz aber oho!“

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Die Erzählungen von Schirach haben es wirklich in sich und lassen einen das Buch praktisch atemlos durchlesen.Geniale, distanzierte Erzählweise, die gerade dadurch sehr viel reale Emotionen transportiert. Gekrönt werden viele der Geschichten zudem durch unerwartete Wendungen, die durch den gelassenen Stil erst so richtig zur Geltung kommen. Klare Empfehlung! Die Erzählungen von Schirach haben es wirklich in sich und lassen einen das Buch praktisch atemlos durchlesen.Geniale, distanzierte Erzählweise, die gerade dadurch sehr viel reale Emotionen transportiert. Gekrönt werden viele der Geschichten zudem durch unerwartete Wendungen, die durch den gelassenen Stil erst so richtig zur Geltung kommen. Klare Empfehlung!

„Was ist wahr und was ist eine Lüge? Was ist richtig und was ist falsch?“

G. Keinprecht, Thalia-Buchhandlung Liezen

Der neue Erzählband des Autors und Juristen Ferdinand v. Schirach hat mich wieder betroffen und grübelnd zurückgelassen.
Beispiellose Leselektüre, Geschichten die man nicht so leicht vergisst.

Der neue Erzählband des Autors und Juristen Ferdinand v. Schirach hat mich wieder betroffen und grübelnd zurückgelassen.
Beispiellose Leselektüre, Geschichten die man nicht so leicht vergisst.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
28
4
2
0
0

Erneut eindrückliche Kurzgeschichten
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ferdinand von Schirach hat erneut ein Buch mit eindrücklichen Kurzgeschichten verfasst, die auch noch Tage, nachdem man sie gelesen hat in einem nachhallen. Sie lesen sich kurzweilig, doch vermögen trotzdem zu erschüttern. Mich haben sie zum Nachdenken angeregt und noch einmal vor Augen geführt: hinter jeder Straftat steckt eine... Ferdinand von Schirach hat erneut ein Buch mit eindrücklichen Kurzgeschichten verfasst, die auch noch Tage, nachdem man sie gelesen hat in einem nachhallen. Sie lesen sich kurzweilig, doch vermögen trotzdem zu erschüttern. Mich haben sie zum Nachdenken angeregt und noch einmal vor Augen geführt: hinter jeder Straftat steckt eine Geschichte, die es anzuhören gilt.

Ist Recht auch immer richtig?
von einer Kundin/einem Kunden am 29.05.2018

Unglaublich spannend schreibt Schirach über Recht und Unrecht und darüber, dass nicht jeder gewonnene Rechtsstreit auch gerecht ist. Er lässt uns zweifeln und gleichzeitig hoffen. Virtuos!

Gibt es DIE gerechte Strafe?
von einer Kundin/einem Kunden am 19.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schirach schreibt erneut Kurzgeschichten, die unter die Haut gehen. Es gilt die Frage der Gerechtigkeit zu klären bzw. aufzuzeigen, dass es die scheinbar gerechte Strafe nicht immer geben kann, geben wird. Mit Ungläubigkeit und bisweilen steigendem Entsetzen verfolgt der Leser die Lektüre, die nachhaltig zum Nachdenken anregt. Gelungen, aber nicht... Schirach schreibt erneut Kurzgeschichten, die unter die Haut gehen. Es gilt die Frage der Gerechtigkeit zu klären bzw. aufzuzeigen, dass es die scheinbar gerechte Strafe nicht immer geben kann, geben wird. Mit Ungläubigkeit und bisweilen steigendem Entsetzen verfolgt der Leser die Lektüre, die nachhaltig zum Nachdenken anregt. Gelungen, aber nicht unbedingt als Gute-Nacht-Geschichte zu empfehlen.