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Triumph der Macht

Das römische Imperium von Hadrian bis Konstantin

Michael Kulikowski

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Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

In ›Triumph der Macht‹ präsentiert uns Michael Kulikowski eine der spannendsten Perioden der Weltgeschichte. Über 200 Jahre lang, von Kaiser Hadrian bis Konstantin, gelang es den Herrschern Roms sich gegen Parther, Germanen, Perser und Goten zu behaupten, das Reich nach außen wie nach innen zu stärken. Die geschlagenen Feinde Roms beugten sich nicht nur der Macht. Viele von ihnen nahmen die römischen Gesetze und Lebensweise an und eiferten den römischen Herren nach. Rom wurde zur großen Integrationsmaschine, weit über die Grenzen Europas hinweg.

»Eine wirklich packende und innovative Geschichte Roms für das breite Publikum.« Times Literary Supplement

»Aufschlussreich, schlüssig und hervorragend geschrieben.« BBC History Magazine

»Elegant geschrieben und mit zahlreichen Karten und Anregungen zum Weiterlesen.« History Today

»Kulikowskis brillant erzählte Darstellung gewährt tiefe Einblicke in eine der kompliziertesten Epochen der römischen Kaiserzeit. Der Autor versteht es meisterlich, mit der schwierigen Quellenlage umzugehen und zeigt Roms Albtraum im 3. Jahrhundert als Teil einer größeren Abfolge von Ereignissen, die ganz Eurasien erfassten. ›Triumph der Macht‹ ist eine ebenso dramatische wie aufschlussreiche Geschichte, die von Katastrophe und Wiederaufbau erzählt.« Greg Woolf

»Ein wunderbar breit angelegter Abriss der römischen Geschichte! Er erzählt die faszinierende Geschichte der kaiserlichen Herrschaft vom schillernden Hadrian über Dutzende Kriegsherren und Usurpatoren, die im 3. Jahrhundert n. Chr. um den Thron kämpften, bis hin zu den christlichen Kaisers des 4. Jahrhunderts - nach der größten religiösen und kulturellen Revolution, die die Welt je gesehen hat.« Mary Beard

»All diejenigen, die erfahren möchten, welcher römische Kaiser im Kolosseum als Gladiator aufgetreten ist, sollten Michael Kulikowskis „Triumph der Macht“ unbedingt lesen; all diejenigen, die sich für die römische Geschichte des 2. Bis 4. Jahrhunderts interessieren auch.« (Militärgeschichte 4/18)

Michael Kulikowski, geb. 1970, ist Professor für Geschichte und Altertumswissenschaft an der Penn State University / USA. Seine große Leidenschaft gilt der Spätantike. International bekannt wurde Kulikowski mit seinem Werk "Die Goten vor Rom"..
Cornelius Hartz ist Klassischer Philologe und arbeitet als freier Lektor, Autor und Übersetzer in Hamburg.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 488
Erscheinungsdatum 01.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8062-3669-9
Verlag Wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Maße (L/B/H) 23,7/16,9/4 cm
Gewicht 837 g
Originaltitel Imperial Triumph. Roman World from Hadrian to Constantine
Abbildungen 18 schwarz-weiße Abbildungen, 15 Karten
Übersetzer Cornelius Hartz

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Das große Imperium
von S.A.W aus Salzburg am 31.03.2018

Kulikowski erzählt akribisch das Römische Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Unter Traja (98-117) erhielt es seine größte Ausdehnung, und Kontantin seine letzte große Erneuerung. In den 250 Jahren der Adoptiv- der Soldaten und der Konstantinskaiser blühte das Reich, von gelegentlichen Einfällen von Barbaren abgesehen. Das ers... Kulikowski erzählt akribisch das Römische Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Unter Traja (98-117) erhielt es seine größte Ausdehnung, und Kontantin seine letzte große Erneuerung. In den 250 Jahren der Adoptiv- der Soldaten und der Konstantinskaiser blühte das Reich, von gelegentlichen Einfällen von Barbaren abgesehen. Das erst Kapitel des Buches ist das beste: Hier erklärt der Autor das komplizierte System der kaiserlichen Machterhaltung, das in der langen Regierungszeit des Augustus am 27 v Chr. geschaffen worden war. Augustus nannte sich nur Princeps, also der erste unter den Senatoren und er ließ sich seine Macht vom Senat verleihen, sodass die Illusion der Republik bestehen blieb. Die Senatoren und Konsuln wurden mit wichtigen Verwaltungsaufgaben betraut und konnten durch kaiserliche Ernennung Karriere machen. Deshalb stützten sie meist den Kaiser, wenn er ihnen zu Ansehen und Wohlstand verhalf. Wenn sich einer wie Nero oder vor ihm Caligula gegen den Senat wandte, wurde er früher oder später gestürzt. So geschah es auch dem letzten der Flavier, woraufhin rasch der betagte Senator Nerva zum Kaiser ernannt wurde. Dieser wiederum adoptierte Trajan zu seinem Nachfolger, dieser wieder seinen Verwandten Hadrian. Hadrian beendete die Expansion und befestigte die Grenzen des Reiches durch Truppenstationierung und Limesanlagen. Er macht die Legionäre zu Baumeistern, die Brücken, Straßen und öffentliche Gebäude errichten. Er legt auch seinen Nachfolger und seine Nach-Nachfolger fest. Unter Antonius Pius erlebt Rom eine Friedenszeit und Marc Aurel Kriege gegen Parthien und Germanien. Sein Sohn Commodus wird wegen Caesarenwahns getötet, der Kommandant der Donauarmee Septimius Severus wird neuer Kaiser, erobert Mesopotamia superior das zu einer blühenden Provinz ausgebaut wird, wie es schon unter seinen Vorgängern mit den Donauprovinzen geschehen war. Eine Schwäche des Buches sind die zahllosen Namen der Militärs und Senatoren, die sich der Leser kaum merken kann, weil sie auf Grund von dynastischen Verstrickungen oft auch ganz ähnlich klingen. Hier verliert sich der Autor zu sehr in die persönlichen Intrigen und Karriereaufstiege von Nebenpersonen, was das Lesen mühsam macht. Insgesamt ist das Buch aber eine gute Beschreibung der Kaiserzeit in seiner Blüte. siehe auch: Opelt: Die Kinder des Tantalus


  • Artikelbild-0
  • Einleitung 9
    1 Hadrians frühe Jahre 40
    2 Hadrians späte Jahre und die Thronfolge 53
    3 Krieg und Frieden in der Mitte des 2. Jahrhunderts 75
    4 Der Letzte der Antoninen 101
    5 Septimius Severus und seine Widersacher 120
    6 Die Herrschaft des Severus 137
    7 Die letzten Severer 154
    8 Eurasien und die Römer 181
    9 Von Gordian II. bis Valerian 208
    10 Valerian und die Feldherren 238
    11 Der letzte Soldatenkaiser 263
    12 Diokletian, Konstantin und der Beginn der Spätantike 282
    13 Die Tetrarchie versagt 316
    14 Konstantin und Licinius 331
    15 Das Imperium vor und nach Konstantin 350
    16 Das Konstantinische Reich 374
    17 Konstantins Kinder 398
    18 Constantius II., Julian und die Zeit danach 420
    Danksagung 434
    Die römischen Kaiser von Augustus bis Julian 436
    Die persischen Könige von Ardaschir bis Schapur II 437
    Zum Weiterlesen 438
    Literatur 450
    Register 469