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(K)ein Herz für Buchhändler

Die ehemalige Stadträtin Jutta Hirschmann schreibt einen satirischen Roman, in dem sie den amtierenden Bürgermeister aufs Korn nimmt. Da trifft es sich gut, dass ihre beste Freundin vor Kurzem den Buchhändler Günther Brühl kennengelernt hat. Der sieht zwar gut aus, ist aber ein arroganter Schnösel und denkt nicht daran, das selbstverlegte Buch in sein Sortiment aufzunehmen. Mit List und Tücke versuchen die Damen ihr Ziel dennoch zu erreichen – was vorerst nur dazu führt, dass Brühl einen Literaturkritiker zu einem Verriss anstachelt. Doch das soll ihm bald leidtun, denn Jutta ist eine ebenso spitzzüngige wie attraktive Person …Eine heitere Geschichte rund um Bücher und Lebensträume.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 206 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783743840577
Verlag BookRix GmbH & Co. KG
Dateigröße 877 KB
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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ein Genre, das man lieben muss - Der Heitere Gesellschaftsroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 29.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Beschwingt und amüsant holt die Autorin mich einmal mehr in den Alltag fremder Personen. Wenn auch erfunden sind die handelnden Figuren fühlbar real. Der für Frau Teufl-Heimhilcher so typische, unterhaltsame Stil, der ganz ohne erhobenem Zeigefinger doch den einen oder anderen Spiegel vor die Nase des Lesers hält, der... Beschwingt und amüsant holt die Autorin mich einmal mehr in den Alltag fremder Personen. Wenn auch erfunden sind die handelnden Figuren fühlbar real. Der für Frau Teufl-Heimhilcher so typische, unterhaltsame Stil, der ganz ohne erhobenem Zeigefinger doch den einen oder anderen Spiegel vor die Nase des Lesers hält, der vorrangig kurzweilig und leicht zu lesen ist, und trotzdem zum Nachdenken anregt - vielleicht besonders Buchhändlern ans Herz gelegt :-) Ich habe es erst als eBook gelesen. Es lies sich technisch einwandfrei in der APP am Smartphone lesen. Jetzt werde ich es mir noch als Taschenbuch besorgen. Rund um sehr empfehlenswert!

Kurzweiliger Roman über Autoren und Buchhändler
von schafswolke aus Kiel am 17.02.2018

Jutta wagt den Schritt als Selfpublisherin, doch sie hätte nicht mit den Hürden und Vorurteilen gerechnet, die ihr entgegenschlagen. Das ist ja fast so, wie in der Politik und von der wollte sie doch erst mal Abstand nehmen! Dem Buchhändler Günther gehen die ganzen selbsternannten Autoren gewaltig gegen den Strich... Jutta wagt den Schritt als Selfpublisherin, doch sie hätte nicht mit den Hürden und Vorurteilen gerechnet, die ihr entgegenschlagen. Das ist ja fast so, wie in der Politik und von der wollte sie doch erst mal Abstand nehmen! Dem Buchhändler Günther gehen die ganzen selbsternannten Autoren gewaltig gegen den Strich und mit seiner neuen Ladenuntermieterin Bianca und deren Freundin Jutta kann er so gar nichts anfangen. Das Buch widmet sich dem großen Feld der Selfpublisher, Autoren, Buchhändler und Kritiker. Wer hat überhaupt eine Berechtigung und wer entscheidet das? Nun schreibe ich selbst eine Kritik... hat die auch ihre Berechtigung? Keine Ahnung;-) Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den vielen Personen, aufgrund der kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven, lernt man die Figuren eher etwas oberflächlich kennen. Das ist auch mein größter Kritikpunkt, allerdings passt es irgendwie auch zum flotten Schreibstil. Die Themen sind nicht oberflächlich und man darf drüber nachdenken, das Ganze ist wiederrum so verpackt, dass man sich auch einfach unterhalten lassen kann. Der Roman kann unterhalten und das ist auch die Absicht der Autorin. Ich vergebe hier 4 Sterne.

Amüsanter Gegenwartsroman
von mabuerele am 04.02.2018
Bewertet: Taschenbuch

„...Warum glaubte neuerdings eigentlich alle Welt, dass jeder, der einen PC bedienen konnte, auch befähigt wäre, einen Roman zu schreiben?...“ Der Bürgermeister Albert Stein hat die Stadträtin Jutta Hirschmann entlassen. Sie hatte sich erlaubt, sich gegen die Abschaffung der Gymnasien auszusprechen. Normalerweise könnte sie wieder als Lehrerin arbeiten. Doch sie... „...Warum glaubte neuerdings eigentlich alle Welt, dass jeder, der einen PC bedienen konnte, auch befähigt wäre, einen Roman zu schreiben?...“ Der Bürgermeister Albert Stein hat die Stadträtin Jutta Hirschmann entlassen. Sie hatte sich erlaubt, sich gegen die Abschaffung der Gymnasien auszusprechen. Normalerweise könnte sie wieder als Lehrerin arbeiten. Doch sie entschließt sich, eine Auszeit zu nehmen und ein Buch zu schreiben. Bianca ist Juttas Freundin. Sie ist Energetikerin. Sie will in die Innenstadt wechseln und hat dort schon ein Ladenlokal entdeckt, das ihr zusagt. Günther Brühl hat die Buchhandlung seines Vaters übernommen und dafür seinen Job als Dozent an den Nagel gehängt. Aber das Geschäft mit Büchern bringt nicht viel ein. Glücklicherweise kann er den Laden neben seiner Buchhandlung, der auch im Familienbesitz ist, an Bianca vermieten. Die Autorin hat einen amüsanten Gegenwartsroman geschrieben. Neben den privaten Problemen ihre Protagonisten stehen vor allem zwei Themen im Mittelpunkt: Bücher und Politik. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Der Personen werden gut charakterisiert. Jedes Kapitel wird aus Sicht eines anderen erzählt. Schnell ergibt sich ein komplexes Beziehungsgeflecht zwischen den handelnden Personen. Auch der Freundeskreis wird dabei aktiv mit einbezogen. Bei Günthers Part steht zu Beginn des Kapitels meist eine bekanntes oder weniger bekanntes Zitat. Eines davon ist dies:. „...“Endlich weiß ich, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Geldsorgen!“ Jules Renard...“ Juttas Buch nimmt auf satirische Art die aktuelle Politik aufs Korn. Sie hofft, es bei Günther verkaufen zu können. Der aber bietet keine Selfpublisher an. Auch Reader und Ebooks lehnt er ab. Am liebsten würde er nur hochwertige Literatur verkaufen, doch dann wäre er schnell Pleite. Logischerweise stammt das Eingangszitat von Günther. Gekonnt zeigt die Autorin in abwechslungsreichen Dialogen, welche Zwängen der Buchhandel ausgesetzt ist. Juttas Gespräch mit dem Literaturkritiker Prinz gehört zu den sprachlichen Höhepunkten des Buches. Es ist ein köstlicher Schlagabtausch. Die Geschichte durchzieht ein feiner Humor. Dafür steht das folgende Beispiel. Als Jutta mit Lore, Freundin und Lektorin, eine Auszeit nimmt, um ihr Buch zu überarbeiten, fragt sie Lore, wie ihre Familie allein zurecht kommt. Hier ist die Antwort. „...Sie wissen in der Zwischenzeit, wo die Waschmaschine steht, wie man Waschpulver einfüllt und dass der Kühlschrank sich nicht von alleine füllt...“ Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie hat mich nicht nur unterhalten, sondern auch aktuelle Probleme pointiert dargestellt. Dazu möchte ich mit einem weiteren Zitat schließen: „...Ach, hatten die Konservativen auch ein Programm? Ist mir gar nicht aufgefallen...“