Marx und wir

Warum wir eine neue Gesellschaftsidee brauchen

Gregor Gysi

(1)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
18,90
18,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Taschenbuch

€ 10,90

Accordion öffnen
  • Marx und wir

    Aufbau TB

    Sofort lieferbar

    € 10,90

    Aufbau TB

gebundene Ausgabe

€ 18,90

Accordion öffnen
  • Marx und wir

    Aufbau

    Sofort lieferbar

    € 18,90

    Aufbau

eBook (ePUB)

€ 7,99

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

€ 13,79

Accordion öffnen
  • Marx und wir

    3 CD (2018)

    Versandfertig innerhalb 48 Stunden

    € 13,79

    3 CD (2018)

Beschreibung

Was hat uns Karl Marx heute zu sagen?

Ist der Kapitalismus noch zu retten? Oder brauchen wir eine neue Gesellschaftsidee? Gregor Gysi untersucht kritisch, unterhaltsam und pointiert die Bedeutung des Marx’schen Denkens und seiner Rezeption, die von akademischer Erbauungsliteratur bis zum Popart-Design reicht. Seine These: Die Menschheit braucht eine neue Utopie.

„Karl Marx war einer der größten Historiker und Ökonomen nicht nur unseres Landes, sondern der Geschichte.“ Gregor Gysi.

Als linker Politiker hat man ein Verhältnis zu Marx, und angesichts der Niederlage historischen Ausmaßes, die die Linke im 20. Jh. erfahren hat, kann dieses Verhältnis nicht völlig ungebrochen sein. Gregor Gysi hat aber auch ein sehr persönliches Verhältnis zu Marx: Das hat mit seinem Leben und Arbeiten in der DDR zu tun sowie damit, dass er die SED „übernommen“ und an vorderster Stelle an deren Umformung zu einer modernen Linkspartei mitgewirkt hat. Ein Prozess, in dem Auseinandersetzungen über den Marxismus eine große Rolle spielten. Gysi schildert die Bedeutung, die Marx für seine Biographie, aber auch für linkes Denken und linke Politik und die gesamte Gesellschaft hat. Überdies untersucht er die brennenden Fragen der Gegenwart und in welcher Weise Marx` Denken für ihre Lösung hilfreich sein kann.

" Gregor Gysi über den Philosophen, der kein Marxist sein wollte " MDR Kultur 20180713

Gregor Gysi, geboren 1948, Rechtsanwalt und Politiker. Vertrat als Rechtsanwalt u. a. Robert Havemann, Rudolf Bahro und andere Regimekritiker. 1989–1993 Parteivorsitzender der PDS. 1990-2002 und 2005 - 2015 Fraktionsvorsitzender der PDS und der Partei die Linke. MdB ist er weiterhin. Von Dezember 2016 - Dezember 2019 Präsident der Partei der Europäischen Linken.  Zahlreiche Publikationen. Bei Aufbau erschienen zuletzt die Autobiographie „Ein Leben ist zu wenig“ und "Marx & wir".  

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 13.04.2018
Verlag Aufbau
Seitenzahl 160
Maße (L/B/H) 19,5/12,1/2 cm
Gewicht 220 g
Auflage 2. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03720-8

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
1
0
0
0

Ein persönliches Jubiläumsbuch mit Pfiff
von Jennifer am 17.04.2018

200 Jahre Karl Marx - ein Jubiläum, das 2018 zu einigen neuen Veröffentlichungen geführt hat. So auch zu Gregor Gysis ganz persönlichem Porträt. In "Marx & wir" beschreibt der linke Vollblutpolitiker Gregor Gysi nicht nur seinen eigene Marxrezeption, sondern auch die Wirkung des Trierer Philosophen und Denkers auf die heutig... 200 Jahre Karl Marx - ein Jubiläum, das 2018 zu einigen neuen Veröffentlichungen geführt hat. So auch zu Gregor Gysis ganz persönlichem Porträt. In "Marx & wir" beschreibt der linke Vollblutpolitiker Gregor Gysi nicht nur seinen eigene Marxrezeption, sondern auch die Wirkung des Trierer Philosophen und Denkers auf die heutige Zeit. Hierbei haben mich vor allem Gysis launige Anekdoten aus der DDR-Zeit mitreißen können. Auch das fiktive Interview mit der 1883 verstorbenen Geistesgröße, bei dem allerlei marxsche Originalzitate hinzugezogen wurden, fand ich spannend und aufschlussreich zugleich. Die Auseinandersetzung mit Marx' Theorien bzw. mit dessen Hauptwerk, dem Kapital, geriet hingegen etwas sperrig und war damit für den weniger vorgebildeten Leser nicht auf Anhieb zu durchdringen. Wiederum empfand ich Gysis Ansatz, Marx' Sozialismus- und Gerechtigkeitskonzept auf die heutige Zeit zu übertragen, recht interessant. Abgerundet wurde die 160-seitige, kurzweilige Lektüre durch drei, von Gysi eigens ausgewählte Originaltexte, die sowohl dem Gesellschaftstheoretiker als auch dem Privatmann Marx gerecht worden. PS: Wer im Vorhinein Gregor Gysis Biografie "Ein Leben ist zu wenig" und Margarete Drachenbergs Anekdotensammlung "Ist Mr. Marx zu Hause?" studiert hat, wird einige Parallelen feststellen. FAZIT Ein persönliches Jubiläumsbuch mit innovativem Konzept. Wer wissen möchte, ob sich Karl Marx und die heutige Zeit miteinander kombinieren lassen, sollte zu diesem Buch greifen.

  • artikelbild-0