Die Ladenhüterin

Roman

Sayaka Murata

(59)
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Beschreibung

Die literarische Sensation aus Japan: Eine Außenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.
Keiko Furukura ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Aushilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraha dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.

" Es ist diese vollendete Entfremdung, von der diese herzbitterliche, absurd komische Groteske erzählt. " DIE ZEIT 20180709

Sayaka Murata wurde 1979 in der Präfektur Chiba, Japan, geboren. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen. Ihr Roman »Die Ladenhüterin« gewann 2016 mit dem Akutagawa-Preis den renommiertesten Literaturpreis Japans und war in mehr als einem Dutzend Ländern ein großer Erfolg..
Ursula Gräfe hat Japanologie, Anglistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main studiert. Seit 1989 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Japanischen und Englischen und hat neben zahlreichen Werken Haruki Murakamis auch Autoren wie Yasushi Inoue und Hiromi Kawakami ins Deutsche übertragen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 145
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03703-1
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 21,8/13,1/2 cm
Gewicht 268 g
Originaltitel Konbini Ningen
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Ursula Gräfe

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Geschichte mit einer starken Message!

Lena Bachl, Thalia-Buchhandlung Linz Lentia

'Die Ladenhüterin' ist ein kurzer Roman mit einer sehr starken Message, den jeder einmal gelesen haben sollte. Es war ein Genuss in dieses Buch eintauchen zu dürfen. Die Geschichte einer Frau, die sich nicht den Normen der Gesellschaft anpassen kann und will. Ehe, Kinder und ein erfolgreicher Job sind nichts für Keiko. Sie arbeitet seit 18 Jahren im selben 24-Stunden Supermarkt, der ihre Lebensbestimmung geworden ist. Zu sehen, wie Keiko den Beurteilungen ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Arbeitskollegen ausgesetzt ist und wie ihre Schwester ihr einzureden versucht, dass sie nicht normal sei. In dieses Gefühlt können sich sicherlich viele Menschen hineinversetzen. Gesagt zu bekommen, dass man Veränderung braucht, obwohl man selbst am besten weiß, wer man ist und wo man hinwill. 'Die Ladenhüterin' ist auch ein Roman, der vielen vielleicht die Augen öffnen wird. Eine eindeutige Empfehlung deshalb von mir!

jeder kann seinen Platz finden

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Keiko ist anders, schon ihr ganzes Leben lang. Aber im kleinen Supermarkt ist sie zu Hause, angekommen und auch von ihren Mitmenschen geschätzt. Doch dann lernt sie den jungen Mann Shiraha kennen, er ist ebenfalls anders und bringt das Leben von Keiko durcheinander. Doch Keiko ist stark und erkennt ihre Bestimmung und geht ihren Weg. Ein sehr interessantes Buch. Dessen Geschichte sich gut lesen lässt. Empfehlung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Witzig und charmant
von Anita D. aus Burgenland am 24.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die etwas sonderbare, junge Keiko Furukura hat Schwierigkeiten, ihre Persönlichkeit zu entfalten. Daher kopiert sie andere, um das Gefühl zu vermitteln 'dazuzugehören' und keinen Verdacht auf ihren wahren Charakter zu schöpfen. Sie arbeitet als einfache Angestellte im 'Konbini', einem japanischen Supermarkt, wo sie penibel darau... Die etwas sonderbare, junge Keiko Furukura hat Schwierigkeiten, ihre Persönlichkeit zu entfalten. Daher kopiert sie andere, um das Gefühl zu vermitteln 'dazuzugehören' und keinen Verdacht auf ihren wahren Charakter zu schöpfen. Sie arbeitet als einfache Angestellte im 'Konbini', einem japanischen Supermarkt, wo sie penibel darauf achtet, dass alles nach Vorschrift eingehalten wird. Bei diesem Buch habe ich das Gefühl, dass die Autorin mit den gesellschaftlichen Erwartungen und den Moralvorstellungen abrechnet. Ich fand es äußerst amüsant zu lesen. Klare Empfehlung von mir.

von einer Kundin/einem Kunden am 08.05.2021
Bewertet: anderes Format

Skuriller aber gleichzeitig subtil gesellschaftskritischer Roman. Eine Außenseiterin findet in einer für die japanischen Gesellschaft nicht wirklich akzeptablen Lebenssituation ihre Erfüllung. Der Roman ist kurz, aber voller Inhalt, unterhaltsam, amüsant, zum nachdenken.

Japan für Außenseiter
von Matthias Sahlmann aus Hagen am 01.02.2021

Ein nettes kleines Buch in dem es um Außenseiter (Autisten?) geht, die ihren Platz in der Welt in der sie leben suchen. Unsere Heldin arbeitet als Aushilfe in einem Supermarkt, weil die starren Regeln dort (wann wird was aufgefüllt, wie werden Kunden begrüßt etc.) ihr helfen, in der Masse der „normalen Menschen“ unterzutauchen. ... Ein nettes kleines Buch in dem es um Außenseiter (Autisten?) geht, die ihren Platz in der Welt in der sie leben suchen. Unsere Heldin arbeitet als Aushilfe in einem Supermarkt, weil die starren Regeln dort (wann wird was aufgefüllt, wie werden Kunden begrüßt etc.) ihr helfen, in der Masse der „normalen Menschen“ unterzutauchen. Ein wenig traurig, manchmal auch lustig. Nett geschrieben (oder übersetzt, oder Beides)... aber... unter einer „literarischen Sensation“ verstehe ich doch etwas Anderes. Jedenfalls hatte ich viel Freude an dem kleinen Buch. Ich bezweifele aber, dass ich mich in 10 Jahren noch daran erinnern werde. Es gibt Nichts zu meckern, muss man aber nicht unbedingt gelesen haben, fürchte ich. Andererseits: Was muss man schon gelesen haben. Ein kleiner Einblick in die japanische Gesellschaft und Kultur.


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