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Selbstbetrachtungen

Mark Aurel (121-180 n. Chr.) war von 161 bis zu seinem Tod römischer Kaiser, dessen Regierungszeit von zunehmenden Bedrohungen des römischen Reichs durch Germaneneinfälle überschattet wurde. Die während der Feldzüge an der Nordgrenze des Reichs ab etwa 170 entstandenen »Selbstbetrachtungen« wurden in griechischer Sprache verfasst und behandeln in aphoristischer Form vor allem Fragen der ethischen Lebensgestaltung und der sozialen Verantwortung des Menschen. Mark Aurel, der in seiner Jugend mit dem Gedanken gespielt hatte, Philosoph zu werden, bevor ihn der Kaiser Hadrian in seine Nachfolgeregelung mit einbezog, gilt zusammen mit Seneca und Epiktet als der letzte bedeutende Vertreter der philosophischen Lehre der Stoa.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 136
Erscheinungsdatum 14.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95909-202-9
Verlag Europäischer Literaturverlag
Maße (L/B/H) 20,3/12,8/1,5 cm
Gewicht 173 g
Buch (Taschenbuch)
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gegen die sophistische Täuschung
von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es wäre sicherlich müßig, über Größe oder Nichtgröße eines Marcus Aurelius zu philosophieren. Sein Denken jedoch erscheint ungemein aktuell und gibt in frappierender Weise treffende Antworten auf die Herausforderungen unserer heutigen Zeit: Das Denken des Stoikers steht gegen jede sophistische Oberflächlichkeit. Unser politisc... Es wäre sicherlich müßig, über Größe oder Nichtgröße eines Marcus Aurelius zu philosophieren. Sein Denken jedoch erscheint ungemein aktuell und gibt in frappierender Weise treffende Antworten auf die Herausforderungen unserer heutigen Zeit: Das Denken des Stoikers steht gegen jede sophistische Oberflächlichkeit. Unser politisches und ökonomisches System hat dagegen einen wert(e)losen Eigennutz zur Ersatzreligion erhoben. Es handelt sich um ein System, das auf einer abstoßenden Kultur des Vorgaukelns und der Spiegeleien basiert. Widerwärtiger Betrug und systematische Täuschungen haben gigantische Potemkinsche Dörfer geschaffen, deren hohle Fassaden in der heutigen Weltwirtschafts- und weltpolitischen Krise nun donnernd in sich zusammenstürzen. Das stoische Denken des Marcus Aurelius setzt den Kontrapunkt: Gegen jede Art eines auf (Selbst- und Fremd-) Täuschung angelegten, aber in unserer Zeit hochangesehenen sophistischen Denkens.