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Mister Weniger

Roman

Pulitzer Preis 2018 für Andrew Sean Greer »Mister Weniger«

»Mister Weniger« ist eine schreiend komische Liebeskomödie, die sich nicht um Konventionen schert, ein Wundermittel gegen Liebeskummer und Trost für alle, die schon gemerkt haben, dass die Liebe manchmal seltsame Wege geht.

Der Schriftsteller Arthur Weniger hat von allem ein bisschen zu wenig. Wo anderen ein dickes Fell gewachsen ist, schmückt ihn bloß die zarte Schale eines Butterkrebses. Um sich vor der Hochzeit seiner Langzeitaffäre Freddy zu drücken, führt der arglose Weniger tapfer sein geschundenes Herz spazieren - New York, Berlin, Mexico City, Kyoto -, Hauptsache weg. Überall begegnet er der Liebe und nirgends läuft sie, wie sie soll. Doch erst die totale Schieflage rückt wieder alles ins Lot.
Eine erfrischend andere Liebeskomödie.

Als Weniger erfährt, dass seine Langzeitaffäre Freddy einen anderen heiraten wird, tut er, was jeder vernünftige Mensch tun würde: davonlaufen. Er nimmt jede Einladung an, die ihm der Literaturbetrieb in den letzten Monaten beschert hat. Doch seine Reise bietet nicht die Ablenkung, die Weniger sich erhofft hatte. Der liebenswerte Tollpatsch tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste, er trifft alte Bekannte und denkt bei all dem unentwegt über die Liebe nach.

Die etwas andere Liebeskomödie - todkomischer Balsam für die Seele.
Rezension
Arthur ist eine fantastische, grandiose, höchst amüsante Kopfgeburt Andrew Sean Greers.
Portrait

Andrew Sean Greer hat einen eineiigen Zwillingsbruder und wuchs in einem Vorort von Washington D.C. auf. Schon mit seinem zweiten Roman »Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli« gelang ihm der internationale Durchbruch. Greer lebt zwischen San Francisco und der Toskana, wo er die Santa Maddalena Writer's Residency leitet. Auf Deutsch liegen außerdem Greers Romane »Geschichte einer Ehe«, »Die Nacht des Lichts« und »Ein unmögliches Leben« vor. 2018 erschien bei S. Fischer sein letzter Roman »Mister Weniger«, für den Andrew Sean Greer mit dem Pulitzer Prize ausgezeichnet wurde.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.03.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783104905730
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel LESS
Dateigröße 1128 KB
Übersetzer Tobias Schnettler
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein Amerikaner auf Reisen

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Mit „Mister Weniger“ Andrew Sean Greer seinen Charakter auf eine Reise der Selbstfindung. Der Leser leidet mit Arthur Weniger mit. Der in Rezensionen und Beiträgen vielgepriesene Humor scheint nur schwach durch den Erzähltext. Entweder ich habe ihn tatsächlich nicht gefunden oder er wurde Opfer der Übersetzung. Ansonsten ist es ein sehr gut gelungener Roman über einen homosexuellen Schriftsteller, von einem homosexuellen Schriftsteller. Der Verdacht liegt hier natürlich nahe, dass Andrew Sean Greer viel biografisches mit einfließen lassen hat. Mit „Mister Weniger“ hat Andrew Sean Greer den Pulitzer-Preis für Belletristik im Jahr 2018 gewonnen. Den Lambda Literary Award bereits 2017. Die Rahmenhandlung erinnerte mich stark an „Eat Pray Love“ von Elizabeth Gilbert. Selbst sein erster Roman „Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli“ entleiht sich den immer jünger werdenden Charakter aus der Kurzgeschichte „Der seltsame Fall des Benjamin Button“. Es scheint Methode zu haben und sich öfters Elemente aus anderen Romanen zu entleihen.

Seiten der Liebe

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Im April 2018 wurde bekannt: Andrew Sean Greer erhält für „Mister Weniger“ den Pulitzer-Preis 2018. So weit, so normal, wäre da nicht die Tatsache, dass es sich dabei um eine literarische Liebeskomödie handelt – und solche Romane für gewöhnlich keine Pulitzer-Preise gewinnen. Die Neugier war somit entfacht und wurde beim Lesen vollends belohnt und noch übertroffen: Arthur Weniger ist Ende 40, semierfolgreicher Schriftsteller und in sozialen Belangen irgendwo zwischen zurückhaltend, verschreckt und tollpatschig. Eine unvermutete Hochzeitseinladung wirft ihn aus seiner Routine und bringt ihn dazu – aus Notwehr – alle fünf Einladungen anzunehmen, die in der vergangenen Woche erhalten hat; alles, nur damit er sich nicht der Peinlichkeit des Besuchs dieser Hochzeit aussetzen muss. „Mister Weniger“ ist ein Stationenroman, der seinen Protagonisten zu einer literarischen Konferenz nach Mexiko, einer Preisverleihung nach Italien, auf eine Geburtstagsreise durch die marokkanische Wüste, in eine indische Schreibklausur und zuletzt nach Japan führt, wo er einen Beitrag über ein Kaiseki-Menü verfassen soll. An jeder dieser fünf Stationen begegnet Arthur unterschiedlichen Formen der Liebe und lässt sein literarisches wie romantisches Leben Revue passieren. „Mister Weniger“ ist eine absolute Rarität, denn er vermischt auf einfallsreiche Weise Humor und Herz mit einer ebenso klaren wie brillanten Sprache, die über die gesamte Länge des Buchs zu begeistern weiß. Die handelnden Figuren sind glaubwürdig und einzigartig zugleich und spätestens, wenn zum Abschluss die letzte, erzählerische Pointe aufgelöst wird, liegt man Andrew Sean Greer als Leser zu Füßen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 18.11.2018
Bewertet: anderes Format

Der überraschende Pulitzer-Preisträger 2018 ist eine witzige, intelligente und leicht melancholische Liebesgeschichte. Leichtfüßig und klug mit einem Hauch Stadtneurotiker.

Vor sich selber wegzulaufen, kann ein Weg der Selbstfindung sein
von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zu den Autoren, die "Mister Weniger" besonders lobten, gehört Armistead Maupin, Verfasser der "Stadtgeschichten", in der das Leben einiger Figuren im San Francisco der 1970er und 1980er geschildert wird. Der LGBTQ-Anteil ist recht hoch und der Ton trotz Ausflügen in Melodram, Spannung und manchmal ehrliches Gefühl zumeist eher l... Zu den Autoren, die "Mister Weniger" besonders lobten, gehört Armistead Maupin, Verfasser der "Stadtgeschichten", in der das Leben einiger Figuren im San Francisco der 1970er und 1980er geschildert wird. Der LGBTQ-Anteil ist recht hoch und der Ton trotz Ausflügen in Melodram, Spannung und manchmal ehrliches Gefühl zumeist eher leicht und heiter. Als 18-Jähriger verschlang ich diese Reihe und hätte "Mister Weniger" sicherlich im gleichen Rutsch begeistert gelesen. Allerdings änderte sich meine Erwartungshaltung hier, da das Buch den 2018er Pulitzer Prize for Fiction erhielt, einen Preis, den so herausragende Werke bekamen wie "Die Brücke von San Luis Rey" von Thornton Wilder, "Menschenkind" von Toni Morrison und "Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay" von Michael Chabon, drei der besten literarischen Werke, die ich je las. "Mister Weniger" ist weniger in sich stimmig. Die Kapitel gliedern sich nach dem jeweiligen Land, in dem der Schriftsteller Arthur Weniger gerade Station macht, um nicht der Hochzeit seines ehemaligen Lebensgefährten Freddy beiwohnen zu müssen. Zwar bleibt die Hauptfigur die gleiche, aber trotzdem lesen sich die Kapitel eher wie Kurzgeschichten aus einem geteilten Universum und nur sehr locker wie Teile einer größeren Handlung. Manche dieser Geschichten schöpfen ihr Potenzial nicht aus, etwas die in Italien, wo ein öffentliches Treffen mit der Ex-Frau seiner ersten relevanten Liebe ansteht. Aber dann gibt es auf der anderen Seite die, die in Marokko spielt, während Arthur seinen 50. Geburtstag begeht. Für grob 35 Seiten entfaltet sich auf einmal eine emotionale Tiefe, auf die alles, was vorherging, nicht vorbereitet hat. Die Wüste schlägt sich auf die Gesundheit der Beteiligten und baut damit die Schutzdämme der Figuren ab. Auf einmal werden sie roh und müssen sich sich selber stellen. Dieses Kapitel allein macht das Buch lohnenswert (und wenn schon dabei ist, sollte man es natürlich direkt lesen). Frustrierender und frustrierender, je mehr man über ihn erfuhr, fand ich die Erzählerfigur, aber ich denke, das ist ein polarisierendes Thema - da wäre ich auf andere Meinungen gespannt, denn ich kann mir vorstellen, dass es auch ein Lager geben kann, das davon begeistert ist. (Ich verrate natürlich nichts im Vorfeld, bin aber je nach Kundenaufkommen mit Freude diskussionsbereit im Laden!)

Arthur Less
von einer Kundin/einem Kunden aus Offenbach am 12.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Pulitzer-Preis ging dieses Jahr an "Mister Weniger", ein Roman des Kaliforniers Andrew Sean Greer um einen mittelmäßig erfolgreichen, homosexuellen Autor, der panisch wird ob seines nahenden 50. Geburtstags und die Fluch ergreift als er auch noch eine Einladung zur Hochzeit seines langjährigen Liebhabers erhält. Während der ... Der Pulitzer-Preis ging dieses Jahr an "Mister Weniger", ein Roman des Kaliforniers Andrew Sean Greer um einen mittelmäßig erfolgreichen, homosexuellen Autor, der panisch wird ob seines nahenden 50. Geburtstags und die Fluch ergreift als er auch noch eine Einladung zur Hochzeit seines langjährigen Liebhabers erhält. Während der Lesereise rund um den Globus wird er immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert und stolpert ständig in urkomische Situationen, wie diese Szene nach einem Musicalbesuch: "Am Ende ist Arthur Weniger in Tränen aufgelöst, sitzt schluchzend da, im Glauben, er habe still und leise geschluchzt, bis das Licht angeht, und die Dame neben ihm sich umdreht und sagt, 'Schätzchen, ich weiß ja nicht, was dir zugestoßen ist, aber es tut mir so schrecklich leid', und dann schließt sie ihn in ihre nach Flieder duftenden Arme." Wunderbar feinsinnige, intelligente Unterhaltung!