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Tyll (Ungekürzte Lesung)

(ungekürzte Lesung)

Tyll Ulenspiegel - Vagant und Schausteller, Entertainer und Provokateur - wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts in einem Dorf geboren, in dem sein Vater, ein Müller, als Magier und Welterforscher schon bald mit der Kirche in Konflikt gerät. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf ihren Wegen durch das vom Dreißigjährigen Krieg verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen: Gelehrten, Ärzten, Henkern und Jongleuren, einem exilierten Königspaar und nicht zuletzt einem Weltweisen, dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine aufsehenerregenden Versuchsergebnisse erschwindelt und erfunden hat ...
Portrait
Daniel Kehlmann wurde am 13. Januar 1975 in München geboren und wuchs in einer Familie mit literarischen Wurzeln auf. Sein Vater Michael Kehlmann, selbst Regisseur und Sohn des expressionistischen Schriftstellers Eduard Kehlmann, und seine Mutter Schauspielerin Dagmar Mettler, zogen mit ihm 1981 nach Wien. Dort besuchte er das Kollegium Kalksburg und studierte danach Philosophie und Germanistik an der Universität Wien.
1997 debütierte er mit seinem Roman "Beerholms Vorstellung" und ergatterte dafür den Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seit 2001 bekam er mehrere Gastdozenturen für Poetik an den Universitäten Mainz, Wiesbaden und Göttingen. Seine Rezensionen und Essays werden in zahlreichen Magazinen und Zeitungen veröffentlicht, unter anderem sind "Der Spiegel", "Guardian", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Volltext" darunter. Den Durchbruch schaffte Daniel Kehlmann 2003 mit seinem fünften Buch "Ich und Kaminski", weitaus erfolgreicher war allerdings "Die Vermessung der Welt", der in über 40 Sprachen übersetzt wurde und der erfolgreichste deutsche Roman der Nachkriegszeit war. Das bestätigt auch die Bestsellerliste der bestverkauften Bücher des Jahres 2006, herausgegeben von der New York Times, auf der "Die Vermessung der Welt" auf Platz 2 stieg. Sein im Jahre 2009 erschienene Roman "Ruhm-Ein Roman neun Geschichten" stieß somit schon auf ein Medienecho noch bevor es erschien. Auch damit schaffte es der junge Autor auf die Bestsellerlisten des Spiegels und Focus. Damit einhergehend ist die Liste der Preise und Auszeichnungen lang. Den Candide-Preis 2005 und im Folgejahr gleich mehrere Titel wie dem Konrad Adenauer-Preis, Doderer-Preis und dem Kleist-Preis. Ebenso ist er neben vielen weiteren auch Träger eines WELT-Literaturpreises und dem Thomas-Mann-Preises. Daniel Kehlmann lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin und Wien und ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Veröffentlichungen:
1997 Beerholms Vorstellung (Roman)
1998 Unter der Sonne (Erzählungen)
1999 Mahlers Zeit (Roman)
2001 Der fernste Ort (Novelle)
2003 Ich und Kaminski (Roman)
2005 Die Vermessung der Welt (Roman)
2005 Wo ist Carlos Montúfar? (Über Bücher)
2008 Requiem für einen Hund (Ein Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt)
2009 Ruhm (Ein Roman in neun Geschichten)
2010 Lob (Über Literatur)
2011 Die Geister in Princeton (Theaterstück)
2012 Der Mentor (Theaterstück)
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Ulrich Noethen
Erscheinungsdatum 20.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783732416042
Verlag Argon
Spieldauer 675 Minuten
Format & Qualität MP3, 675 Minuten
Verkaufsrang 1079
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein sprachgewaltiger Schelmenroman von besonderer Qualität

Rainer Kleinferchner, Thalia-Buchhandlung Wien

In mehreren sprachgewaltigen Episoden und mit rasantem Tempo führt uns Daniel Kehlmann durch ein vom 30-jährigen Krieg verwüstetes Europa, und stellt dabei die Figur des Tyll Ulenspiegels in den Mittelpunkt des Romans. Und genau diese Figur, Gaukler, Narr, Schauspieler und mehr, war es, die mich faszinierte, und mich gespannt weiterlesen lies. Selten bin ich in einem Buch auf einen Protagonisten gestoßen, der mich mehr interessierte. Desto tiefer ich in die Geschichte und somit in das Leben des Tyll Ulenspiegels eintauchen durfte, desto neugieriger wurde ich, was er noch für Streiche aushecken würde und wie er, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt, in gewissen Situationen reagieren wird. Mit "Tyll" hat Daniel Kehlmann einen ganz besonderen Schelmenroman abgeliefert, der sowohl inhaltlich, als auch vom geschichtlichen Hintergrund und der Sprache zu überzeugen weiß. Sehr unterhaltsame und kurzweilige Kost! Danke Herr Kehlmann für diese Zeitreise!

Anja Gernandt, Thalia-Buchhandlung Wien

Der Roman wird aus Sicht verschiedener Figuren erzählt, wobei die Handlung durch Tyll Ulenspiegel zusammengehalten wird. Kehlmann hat ein tolles Tempo. Sehr lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
91 Bewertungen
Übersicht
67
14
7
3
0

Angenehmer Schreibstiel versus "packende" Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Muttenz am 01.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich muss, wie bereits andere an dieser Stelle erwähnt haben, zugegeben, es ist das erste Buch von Kehlmann, dass ich mit lesen begonnen habe. Begonnen und gelesen bis Seite 276, dann zur Seite gelegt habe. Grund: Im Zentrum der Geschichte steht eigentlich der Krieg und die damit verbundenen Folgen. Tyll, der Name des Buches, ver... Ich muss, wie bereits andere an dieser Stelle erwähnt haben, zugegeben, es ist das erste Buch von Kehlmann, dass ich mit lesen begonnen habe. Begonnen und gelesen bis Seite 276, dann zur Seite gelegt habe. Grund: Im Zentrum der Geschichte steht eigentlich der Krieg und die damit verbundenen Folgen. Tyll, der Name des Buches, verkommt zur Randfigur. Mit dem hin und her, dem nicht vorhandenen "roten Faden" hatte ich meine Probleme. Vielleicht geht es jedoch nur mir so? Daniel Kehlmann und das ist das positive an diesem Buch, hat einen Schreibstiel den ich als sehr angenehm empfunden habe. Kurz: Es ist meine persönliche Beurteilung und - in meinem Alter erlaube ich mir, Bücher die mich nicht wirklich "packen" zur Seite zu legen.

Der, der einem den Spiegel vorhält
von einer Kundin/einem Kunden aus Hürth am 27.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Tyll – ein Roman von Daniel Kehlmann spielt im dreißigjährigen Krieg. Er zeigt auf wie ein Narr den Obigen den Spiegel vorhält. Die Menschen kämpfen nicht nur mit dem Hunger, sondern auch mit der Pest und Inquisition. Von der Kirche angeklagt und hingerichtet ist der Vater von Tyll. Dadurch muss dieser notgedrungen durch die Lan... Tyll – ein Roman von Daniel Kehlmann spielt im dreißigjährigen Krieg. Er zeigt auf wie ein Narr den Obigen den Spiegel vorhält. Die Menschen kämpfen nicht nur mit dem Hunger, sondern auch mit der Pest und Inquisition. Von der Kirche angeklagt und hingerichtet ist der Vater von Tyll. Dadurch muss dieser notgedrungen durch die Lande ziehen. Begleitet von Nele – einer Bäckerstochter – gerät Tyll an viele Orte und auch an viele Menschen. Darunter ist auch einer, der Ihnen ihre Freiheit rauben will. Und Freiheit – nicht nur im Geiste, sondern auch im Worte – ist für Tyll das Lebenselixier. Viele Menschen erzählen von Tyll und wie Sie Ihn kennengelernt haben. In vielen Geschichten – nicht immer chronologisch – entsteht somit ein Bild von Tyll. Somit ist Tyll eigentlich nur eine Randfigur und die eigentliche Geschichte ist der Krieg und seine Folgen. Und da setzt auch meine Kritik an dem Buch an. Es wird nicht wirklich die Geschichte von Tyll Ulenspiegel erzählt, sondern es ist wie ein Puzzle, welches der Leser zusammensetzen muss. Das ist manchmal sehr verwirrend, weil sich Herr Kehlmann auch an keine chronologische Reihenfolge hält, was die Geschichte meiner Meinung nach einfacher gemacht hätte. Herr Kehlmann hat durch Tyll Ulenspiegel und dadurch dass der freigesprochen hat und er sich nicht das Wort verbieten ließ den Großen da oben die Leviten gelesen. Herrlich. Ich wünsche mir in der heutigen Zeiten auch wieder einen Tyll Ulenspiegel. Wenn man die einzelnen Geschichten – die hier zu einem Roman zusammengeflochten wurden – und sich nicht an der chronologischen Reihenfolge stört – dann ist mit Tyll ein hervorragender Roman entstanden.

Till ist nicht Tyll.. oder doch?
von einer Kundin/einem Kunden aus Salzburg am 12.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Tyll war, zugegeben, mein erster Kehlmann und ich habe ihn mir aufgrund der guten Bewertungen gekauft. Den Schreibstil Kehlmanns empfinde ich persönlich als außergewöhnlich gut, anachronistische Kapitel sind allerdings nicht für jederman.. Der Roman ist spannend und hat mich persönlich sehr gefesselt, allerdings hat sich mir die... Tyll war, zugegeben, mein erster Kehlmann und ich habe ihn mir aufgrund der guten Bewertungen gekauft. Den Schreibstil Kehlmanns empfinde ich persönlich als außergewöhnlich gut, anachronistische Kapitel sind allerdings nicht für jederman.. Der Roman ist spannend und hat mich persönlich sehr gefesselt, allerdings hat sich mir die Grundintention des Schreibers nicht zu 100% erschlossen, weshalb es "nur" 4 von 5 Sternen gibt